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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 22870
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag! Ich h tte bitte gerne die Frage,ob es irgendein

Kundenfrage

Guten Tag! Ich hätte bitte gerne die Frage,ob es irgendein Gesetz gibt,welches dem Bürger mit Hartz IV-Leistung,vorschreiben darf,mit wem derjenige in einer Wohnung zusammen leben darf,damit der HartzIV-Leistungsträger,die gesamten Kosten für die Wohnung bezahlt.? Denn meiner Freundin wird, Sinngemäß,verboten mit mir zusammen zu ziehen. Gibt es dafür eine gesetzliche Grundlage?Denn wir beide sind HartzIV-Empfänger. Mein Wohnraum wird vom Amt bezahlt,mit 295,00 €,und die Wohnung von meiner Freundin,kostet zur Zeit,497,30 €.Seit graumer Zeit gibt es Ärger,da die Wohnung mit einem Male,für sie zu groß sein soll.( 66,97 qm). Sie müßen aber da noch wissen,das meine Freundin,nocch zwei 100%-behinderte Kinder haT;welche immer zu Besuch kommen.Eines der Kinder ist mit 16 Jahren,miderjährig und sitz seit der Geburt im Rollstuhl.Somit bewohnt meine Freundin eine behindertengerechte Wohnung.Diese Wohnung bewohnt sie schon seit 2003,und somit war dem Amt dies,alles von Anfang an bekannt gewsen und der Einzug in besagte Wohnung auch genehmigt worden.In dieser Zeit gab es mehrere Mieterhöhungen,ohne das sie dafür konnte. Ich wäre Ihnen sehr verbunden,wenn Sie mir helfen könnten mit einer Antwort zu meinem Anliegen. Zu weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung,unter ,oder unter E-Mail:[email protected] vielen Dank XXXXX XXXXX Mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Die ARGE wird die Übernahme der Kosten für die Wohnung Ihrer Freundin auch dann nicht verweigern können, wenn Sie zu ihr ziehen sollten. Die Kosten für die Unterkunft werden in angemessener Höhe übernommen. Als angemessen werden von den Behörden 45qm für eine Person und jeweils weitere 15qm für jede zusätzliche Person in dem Haushalt angesehen. Lebt Ihre Freundin mit ihren beiden Kindern in einer 66qm-Wohnung, so unterschreitet sie hiermit sogar noch den einem Hilfebedürftigen zustehenden Wohnraumbedarf. Er läge bei ihr bei 75qm.

Hinsichtlich der Angemessenheit der Kosten ist immer auf die lokalen Gegebenheiten des Wohnorts abzustellen. Je nach Höhe des qm-Preises in Städten oder auf dem Land können die zu übernehmenden angemessenen Kosten unterschiedlich hoch ausfallen. Grundsätzlich erscheint der von Ihnen genannte Mietpreis für die Wohnung Ihrer Freundin allerdings keineswegs zu hoch.

Sollte die ARGE sich weigern, die Unterkunftskosten weiterhin zu tragen, und sollte hierüber bereits ein entsprechender behördlicher Bescheid ergangen sein, so sollte Ihre Freundin diesem innerhalb von einem Monat seit Zugang bei Ihr unter Darstellung der hier erläuterten Rechtslage widersprechen.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXXüttemann,
bitte entschuldigen Sie,das ich noch etwas vergessen hatte.

Denn mit den Kindern,verhält es sich folgendermaßen.
Beide Jungs,leben nicht ständig im Haushalt,das heißt,
sie kommen immer zu den Wochenenden zu Besuch.
Aufgegliedert: der Große,kommt jedes Wochenend,da
er im betreuten Wohnen auf Grund seines Alters,wohnt.
Und unser 16jährige Prinz,im Rollstuhl,undder Junge lebt
zur Zeit,aus gesundheitlichen Günden, in einem psycholo-
gischen Kinder-und Jugend Pflegeheim in Wurzbach.
Der Junge,kommt aber in der Regel,14tägig,bzw.zu den
jeweiligen Schulferien für ein paar Tage,oder an den
Wochenenden nach Hause.
Denn eine behindertengerechte Wohnung läuft doch so
oder so unter einer anderen Kategorie,wie eine normale
Wohnung.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Unter diesen besonderen Umständen ändert sich an der rechtlichen Beurteilung im Ergebnis nichts. Denn die Wohnung muss nicht nur groß genug sein, um den beiden Kindern zu deren Besuchszeiten Platz zu bieten. Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass Sie die behindertengerechte Einrichtung der Wohnung einen entsprechenden Mehrbedarf an Platz begründet.

Gemessen daran, ist die Wohnung mit knapp 67qm keinesfalls zu groß. Sollte Ihrer Freundin daher ein ablehnender Bescheid der ARGE zugehen, sollte sie diesem widersprechen.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt