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Mustermann
Mustermann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 264
Erfahrung:  1. und 2. juristisches Staatsexamen
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Mustermann ist jetzt online.

Sch nen guten Tag, ich wohne in einer Wohngemeinschaft mit

Kundenfrage

Schönen guten Tag,

ich wohne in einer Wohngemeinschaft mit einem Studienkollegen. Er hat am 31.12.2010 sein Zimmer bei unserem Vermieter gekündigt und die Bestätigung erhalten das der Mietvertrag am 31.03.2011 regulär endet. So weit, so gut.

Jetzt ist ihm aber aufgefallen, das er ja die ganze Zeit mehr oder weniger nur bei seiner Freundin ist und sein eigenes angemietetes Zimmer gar nicht mehr verwendet und damit auch keine Nebenkosten mehr bezahlen muss. Der Vertrag mit den Stadtwerken läuft auf meinen Namen. Wir haben beide separat an die Stadtwerke überwiesen jeden Monat.

Jetzt will er mich praktisch auf den Kosten für die Monate Februar und März sitzen lassen.

Darf er das wirklich????

Vielen Dank XXXXX XXXXX voraus......
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Hier muss man nach verschiedenen "Nebenkosten" differenzieren. Die Nebenkosten oder Betriebskosten im engeren Sinn, also diejenigen, die Sie gem. Umlage an den Vermieter zahlen, hat Ihr Mitbewohner grundsätzlich bis zum Ablauf des Mietvertrages auch mit zu tragen. Hier wird man sich höchstens darüber unterhalten können, ob ein kleiner Abzug deswegen gerechtfertigt ist, weil er sein Zimmer nicht mehr beheizt und insoweit weniger Kosten verursacht.

Soweit es Ihnen nur um den Strom geht, den Sie wahrscheinlich direkt von den Stadtwerken oder einem anderen Anbieter beziehen, so ist zugunsten Ihres Mitbewohners zu berücksichtigen, dass er keinen Strom mehr persönlich verbraucht. Die Stromkosten, die als Gemeinschaftsstrom angesehen werden können - etwa für Kühlschrank usw. - hat er aber mit zu tragen. Insoweit kommt eine vollständige Nichtzahlung nicht in Betracht.

Da Sie Vertragspartner des Stromanbieters sind, sollten Sie aber die Zahlung der Vorauszahlungen sicherstellen. Denn ansonsten könnten Sie für sog. Verspätungsschaden (z.B. Mahngebühren) in Anspruch genommen werden. Wegen des Anteils Ihres Mitbewohners müssten Sie sich dann im Innenverhältnis an diesen wenden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Überblick über die Rechtslage verschaffen.

Sollten Sie ein Nachfrage zu meiner Antwort haben, stellen Sie diese bitte. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte meine Antwort, indem Sie den grünen "Knopf" anklicken und geben bitte eine Bewertung ab.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei meinen Ausführungen um eine erste Einschätzung aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts handelt, die eine persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt nach umfassender Aufklärung des Sachverhalts nicht ersetzen kann oder soll. Durch Auslassen oder Hinzufügen von Tatsachen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
DIESE ANTWORT IST GESPERRT!
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Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gibt es einen Grund, warum Sie meine Antwort nicht akzeptieren?

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)