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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Bereich Mietrecht habe ich schon mehrere Mandate betreut.
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

hallo das haus wo wir wohnen wird verkauf und wir m en raus.haben

Kundenfrage

hallo
das haus wo wir wohnen wird verkauf und wir müßen raus.haben früher als geplant eine neue wohnung gefunden aber die besitzer sagen wir müßen noch drei monatsmitten zahlen!!
das haus steht zum verkauf und wir sind die letzte mitter noch da.müßen wir noch zahlen oder brauchen wir gar nicht????????????? bitte um einen rat
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender ,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:




Solange das Mietverhältnis läuft (also eventuell bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist) müssen sie auch grundsätzlich Miete zahlen.

 

 

Hier kommt es aber darauf an, ob das Mietverhältnis überhaupt durch Kündigung ihnen gegenüber beendet werden darf.

 

 

Sollte das Haus ganz normal verkauft worden sein, so gilt der Grundsatz " Kauf bricht nicht Miete " gemäß Paragraph 566 BGB. Mit anderen Worten: wegen des Verkaufs darf ihnen nicht gekündigt werden.

 

 

Unter Umständen kann der Erwerber, wenn er zwingend auf dieses Objekt angewiesen ist, von einem Sonderkündigungsrecht wegen Eigenbedarfgebrauch machen. Hier beträgt die Kündigungsfrist grundsätzlich drei Monate. Hierfür habe ich aber nach ihrer Sachverhaltsschilderung keine Anhaltspunkte.

 

 

Gleichzeitig besteht noch ein Sonderkündigungsrecht nach dem Zwangsversteigerungsgesetz ebenfalls unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten (während der sie auch weiter die Miete zahlen müssten),sofern die Immobilie, in der sie wohnen, im Wege einer Zwangsversteigerung veräußert worden ist. Dieses kann sich ihrer Schilderung aber so nicht entnehmen. Bitte geben Sie mir gegebenenfalls einen entsprechenden Hinweis.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Die Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244











Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

wir ziehen ja nicht freiwielig aus das haus steht zum verkauf

 

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen Dank für Ihren Nachtrag. Das habe ich schon verstanden. Sofern es sich also nicht um eine Zwangsversteigerung handelt und bei dem Erwerber , also dem Käufer des Hauses kein nachweisbarer Eigenbedarf vorliegt ( und sie auch noch keine Eigenbedarfskündigung erhalten haben) brauchen sie auch nicht aus dem Haus heraus und sollten sich gegen die Kündigung wehren.

Wie nämlich schon gesagt gilt nach dem Gesetz der Grundsatz " Kauf bricht nicht Miete". Eine Kündigung , die ausschließlich auf den Verkauf begründet wird ist sowohl durch den Verkäufer als auch später durch den Käufer grundsätzlich unzulässig.

Einer solchen Kündigung sollten sie widersprechen und gegebenenfalls einen Fachanwalt für Mietrecht vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragen.

Nachfolgend habe ich ihnen die maßgebliche gesetzliche Vorschrift beigefügt:


§ 566 BGB

Kauf bricht nicht Miete

(1) Wird der vermietete Wohnraum nach der Überlassung an den Mieter von dem Vermieter an einen Dritten veräußert, so tritt der Erwerber anstelle des Vermieters in die sich während der Dauer seines Eigentums aus dem Mietverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten ein.

(2) Erfüllt der Erwerber die Pflichten nicht, so haftet der Vermieter für den von dem Erwerber zu ersetzenden Schaden wie ein Bürge, der auf die Einrede der Vorausklage verzichtet hat. Erlangt der Mieter von dem Übergang des Eigentums durch Mitteilung des Vermieters Kenntnis, so wird der Vermieter von der Haftung befreit, wenn nicht der Mieter das Mietverhältnis zum ersten Termin kündigt, zu dem die Kündigung zulässig ist.




Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag und ein erholsames Wochenende!

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort.

Sofern sie noch Verständnisfragen haben können Sie gern nachfragen ( selbstverständlich auch noch nach Akzeptierung).


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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