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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Bereich Mietrecht habe ich schon mehrere Mandate betreut.
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Immobilie mit 2 Wohneinheiten OG und EG OG ordert und l sst

Kundenfrage

Immobilie mit 2 Wohneinheiten: OG und EG
OG ordert und lässt einbauen einen Stromzwischenzähler zwischen seinem Stromzähler vom Energieunternehmen und einem gemeinsam genutzten Gartenhaus. Die Rechnung des Installateurs lautet auf den Namen des OG. OG überweist den Rechnungsbetrag vom gemeinsam errichteten WEG-Konto zur Bildung einer Instandhaltungsrücklage.
EG ist damit nicht einverstanden. In der Teilungserklärung steht nämlich, dass "Versorgungsleitungen ab Verzweigungsstelle .........) dem Sondereigentum, und somit auch die Kosten, zuzurechen sind.
Wie sieht ein Jurist diesen Sachverhalt?
Peter Levin
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Levin,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Der Bewohner im Erdgeschoss braucht aus zweierlei Gründen sich an diesen Kosten nicht zu beteiligen. Zum einen ist nach ihrer Schilderung nach der Teilungserklärung die vorliegende Arbeit dem Sondereigentum zugewiesen, so dass auch der Berechtigte in Bezug auf das Sondereigentum, also der Auftraggeber im Obergeschoss, die Kosten tragen muss.



Selbst wenn man sich auf den Standpunkt stellen würde, dass es sich um Gemeinschaftseigentum handelt beziehungsweise eine gemeinschaftliche Kostentragungspflicht dementsprechend entstehen würde, käme man zu dem selben Ergebnis.



Es handelt sich hierbei nämlich um keine notwendige Instandhaltungsmaßnahme, so dass zunächst eine Wohnungseigentümerversammlung einberufen, zumindest die Zustimmung aller Wohnungseigentümer hätte eingeholt werden müssen. Dieses ist offensichtlich nicht der Fall. Es gibt sie noch nicht einmal einen Mehrheitsbeschluss oder ähnliches.



Ich sehe hier keinen Rechtsgrund um den Bewohner im Erdgeschoss an den Kosten zu beteiligen



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244




Danjel Newerla und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Herr Newerla,
superschnelle Antwort! Hat meine Auffassung bestätigt!

Bleibt für mich nur noch offen: Wie kann ich erreichen, dass OG die Instandhaltungsrücklage wieder auffüllt? Wenn nicht aufgefüllt bis Frist ??,
tja was dann?

Mfg P. Levin
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für Ihren Nachtrag. Der Bewohner müsste durch die Wohnungseigentümergemeinschaft aufgefordert werden, die Instandhaltungsrücklage wieder aufzufüllen. Rein begrifflich handelt es sich hier ja schon um keine Instandhaltungsmaßnahme, so dass bereits aus der Laiensicht die Entnahme des Geldes ohne Zustimmung der Gemeinschaft ungerechtfertigt gewesen ist.

Hier sollte eine angemessene Frist von mindestens 10 Tagen gesetzt werden.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244

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