So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an troesemeier.
troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
troesemeier ist jetzt online.

hallo, die arge bearbeitet meinen antrag nicht schnell genug,

Kundenfrage

hallo,
die arge bearbeitet meinen antrag nicht schnell genug, verlangt immer mehr sachen die ich beibringen muss. nun ist die miete 2 mal nicht überwiesen worden, und die hausverwaltung hat fristlos gekündigt und klage eingereicht. wie kann ich diese abwenden? die hausverwaltung (sozialwohnung) lenkt nicht ein. können sie mir bitte helfen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Das Amt muss sich grundsätzlich dafür einsetzen, dass die nahtlos Miete gezahlt wird. Da bereits Klage eingereicht ist können sie die außerordentliche Kündigung leider auch nicht dadurch heilen, dass das Amt den gesamten Betrag auf einmal entrichtet.



Hier besteht nur die Möglichkeit, dass sie sich nach einer neuen bleibe umsuchen uns das Amt zur Kostentragung auffordern.



Sofern es auch hier wieder zu einer Verschleppung des Sachverhalts kommen sollte, sollten Sie einen im Sozialrecht erfahrenen Kollegen vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen gegenüber dem Amt beauftragen.



Sofern sie über nicht genügend finanzielle Mittel für die Tragung der Anwaltskosten verfügen, können Sie beim für sie zuständigen Amtsgericht für die außergerichtliche Beratung sowie Vertretung so genannte Beratungshilfe und für ein anschließendes Klageverfahren so genannte Prozesskostenhilfe beantragen.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244




Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
das hat meine Frage nicht beantwortet, ich möchte die Räumungsklage abwenden und nicht ausziehen. ihre lösung ist am ende die konsequenz, wenn ich nichts mache. ich will natürlich in meiner wohnung bleiben, darum habe ich sie gefragt, also, wie kann ich die räumungsklage abwenden?
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne in Ergänzung des Kollegen Newerla wie folgt beantworte:

Um die Räumung zu vermeiden, müssen Sie umgehend gegen die ARGE einen einstweiligen Eilantrag auf Leistungsbewilligung vor dem Sozialgericht beantragen. Dabei gehe ich davon aus, dass Sie zwischenzeitlich alle Unterlagen der ARGE vorgelegt haben. Hier können Sie auch beantragen, dass die ARGE verpflichtet wird, Ihre Miete (soweit angemessen, wovon ich aber aufgrund Ihrer Schilderung ausgehe) direkt an den Vermieter bezahlt.

Diesen Antrag können Sie auch selbst bei der Rechtsantragsstelle Ihres Sozialgerichts stellen.

Im Räumungsverfahren tragen Sie vor, dass Sie Leistungen bei der ARGE beantragt haben und aufgrund der Bearbeitungsdauer es zu den Mietschulden gekommen ist. Wenn Sie innerhalb von 2 Monaten ab Erhebung der Räumungsklage die rückständige Miete zahlen, können Sie die Räumung der Wohnung abwenden.

Selbstverständlich können Sie sich auch in beiden Verfahren von einem Anwalt vertreten lassen. Die damit einhergehenden Kosten werden dann über Prozesskostenhilfe gedeckt, wobei die Kosten des Vermieters für das Räumungsverfahrens im Rahmen des Schadensersatzes noch ggf. gegenüber der ARGE geltend gemacht werden können. Dies wäre aber noch abschließend zu prüfen.

Also verlieren Sie keine Zeit und stellen noch heute den Eilantrag beim Sozialgericht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen und bitte, meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Bei Rückfragen oder weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einem völlig anderen rechtlichen Ergebnis führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen


troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung: seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
troesemeier und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hätte noch eine Frage:
wenn meine Sozialwohnung nun 9 qm zu gross ist, können die mich zwingen in eine andere zu ziehen, weil meine Tochter ausgezogen ist? ich wohne seit 10 Jahren da.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hätte noch eine Frage:
wenn meine Sozialwohnung nun 9 qm zu gross ist, können die mich zwingen in eine andere zu ziehen, weil meine Tochter ausgezogen ist? ich wohne seit 10 Jahren da.


Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

ein Umzug muss wirtschaftlich sinnvoll sein. Von daher informieren Sie sich bereits jetzt, welche Kosten Ihnen entstehen würden, wenn Sie aktuell eine Wohnung mit 9 Quadratmter weniger beziehen würden. Aufgrund der Tatsache, dass Sie bereits 10 Jahre in Ihrer Wohnung leben, kann es durchaus sein, dass Sie trotz der Größe der Wohnung noch eine geringere Miete haben.

Sollte das Amt Sie auffordern, sich eine neue Wohnung zu suchen, sollten Sie unbedingt gegen diese Aufforderung Widerspruch erheben und damit begründen, dass ein Umzug nicht wirtschaftlich sinnvoll ist.

Mit freundlichen Grüßen

Ähnliche Fragen in der Kategorie Miet- & WEG-Recht