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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

Drohte K ndigung. 80% Beh. alleinst.mit Kind

Kundenfrage

Drohte Kündigung.
80% Beh. alleinst.mit Kind
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wie lautet Ihre konkrete Frage ?

Ich gehe zwar davon aus, dass es sich um eine mietrechtliche Angelegenheit handelt, aber eine Präzisierung wäre schöb, damit ich konkret antworten kann.

Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Kein gutes Verh. zum andre Bewoh.

Aber auch keine richt.Grunde zum Beschwerden.
Vermiter dafür Guter Bekanter v.diesen Bewoh.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Allein die Tatsache, dass kein besonders gutes Verhältnis zu anderen Mitbewohnern besteht, rechtfertigt für sich genommen keine Kündigung des Mietvertrages.

Eine fristlose Kündigung ist nur möglich bei vertragswidrigem Gebrauch der Wohnung, bei Zahlungsverzug oder nachhaltiger Störung des Hausfriedes.

Eine Störung des Hausfriedens ist dazulegen und zu beweisen. Bevor deswegen eine Kündigung ausgesprochen werden darf, muss der Vermieter mindestens einmal abgemahnt haben.

Eine ordentliche Kündigung durch den Vermieter ist grundsätzlich nur möglich, wenn einer der im Gesetz geregelten Kündigungsgründe eingreift. Der Vermieter muss ein sog. "berechtigtes Interesse" an der Kündigung haben, § 573 BGB.

Bei der Interessenabwägung muss auch berücksichtigt werden, dass Sie schwerbehindert und alleinstehend mit Kind sind.

Es dürfte unter den gegebenen Umständen dem Vermieter schwer fallen, eine wirksame Kündigung auszusprechen.

Falls er dies dennoch tut, sollten Sie widersprechen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einem völlig anderen rechtlichen Ergebnis führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Würde mir vorgeworfen in Schlaf laut zu reden
und da durch Nachbarn Ruhe zu stören.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

allein lautes Reden stört noch nicht den Hausfrieden, es sei denn es wäre extrem laut. Auf der anderen Seite wäre zu monieren, dass das Haus zu hellhörig ist.

Eine etwaige Kündigung müsste dann mindestens mit einem sogenannten "Lärmprotokoll" versehen sein, wo dezidiert nachgehalten ist, wann und in welcher Lautstärke Sie gesprochen haben sollen.

Alles in allem scheint eine Kündigung nur schwerlich begründbar zu sein.


Mit freundlichen Grüßen
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch eine Nachfrage oder gibt es technische Probleme beim Akzeptieren?

Ich würde mich über ein Feedback freuen.

Vielen Dank.

Verändert von troesemeier am 16.11.2010 um 11:10 Uhr EST
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch eine Nachfrage oder gibt es technische Probleme beim Akzeptieren?

Ich würde mich über ein Feedback freuen.

Vielen Dank.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn es Probleme mit dem Aktzeptieren meiner Antwort gibt, teilen Sie dies mir hier bitte als Antwort mit. Vielen Dank!
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

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