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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

Am 28.10.2010 ist einen Mietvertrag unterzeichnet worden mit

Kundenfrage

Am 28.10.2010 ist einen Mietvertrag unterzeichnet worden mit Vertragsbeginn:01.01.2011,nach zwei übernachtungen in den Schlafzimmer der Wohnung,leridet die zukünftige Mieterin am Atemnot,Kopfschmerzen,und die Nase ist"zu".
Der besagte Schlafzimmer verströmt einen scharfer unangenehmen Geruch.
Am Tage der Vertraghsunterschrift war der Schlafzimmer zwei Stunden von der Vermieterin gelüftet worden, so dass kein Verdacht entstand.
Besteht eine Möglichkeit aus den Vertrag entlassen zu werden ohne die drei Monate Kündigungsfrist halten zu müssen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:


Grundsätzlich gilt erst einmal, dass Vertrag Vertrag ist und selbiger in der Regel nur unter Einhaltung der vertraglichen bzw. gesetzlichen Fristen gekündigt werden kann.

Eine außerordentliche fristlose Kündigung kommt nur in Frage, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Dieser wäre womöglich in §§ 543, 569 BGB gerechtfertigt.

Jede Vertragspartei kann das Mietverhältnis aus wichtigem Grund außerordentlich fristlos kündigen. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere eines Verschuldens der Vertragsparteien, und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zur sonstigen Beendigung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann.

Ein wichtiger Grund im Sinne des § 543 Abs. 1 liegt für den Mieter auch vor, wenn der gemietete Wohnraum so beschaffen ist, dass seine Benutzung mit einer erheblichen Gefährdung der Gesundheit verbunden ist.

Diese Gesundheitsgefährdung muss akut und nachweisbar sein. Hier müsste zumindest ein ärztliches Attest vorgelegt werden können bzw. auch nachweisbare Erwägungen über die Ursachen angestellt werden können.

Ich würde Ihnen anraten, umgehend eine außerordentliche Kündigung und hilfsweise die ordentliche schriftlich auszusprechen.

Die ordentliche Kündigung wäre jedenfalls zum 28.02.2011 wirksam.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Rechtslage angemessen darstellen. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.


Mit freundlichen Grüßen





Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschalnd nicht erlaubt und von dieser Plattform auch nicht beabsichtigt. Danke.

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage ?
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
ch erlaube mir an die Akzeptierung meiner Antwort zu erinnern. Bitte teilen Sie mir unbedingt mit, falls Sie technische Probleme haben. Vielen Dank!
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

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