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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Bereich Mietrecht habe ich schon mehrere Mandate betreut.
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Hallo, ich habe soeben meine Betriebskostenabrechnung erhalten.Obwohl

Kundenfrage

Hallo, ich habe soeben meine Betriebskostenabrechnung erhalten.Obwohl ich ein halbes Jahr überhaupt nicht zu Hause war(dementsprechend die Heizung ausgestellt wurde-das ist auch am Verbrauch erkennbar!!) Trotz allem wurde mir eine Nachzahlung von gut 700€ zugestellt. Man sagte mir meine Monatlichen Zuzahlungen zur Kaltmiete seinen viel zu gering ( ca. 90cent pro qm, lt. Vermietung) ! Meine Frage ist nun ob nicht die Vermietung dafür verantwortlich ist eine korrekte Warmmiete zu berechnen? Also wenn es von vornerein schon klar ist das es viel zu wenig Warmmiete ist warum weißt man denn die Wohnung so aus? Wenn ich das ganze Jahr da gewesen wäre hätte ich ja eine Nachberechnung von über 1000€ bekommen.

Lohnt es sich die Abrechnung anzufechten?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:





Vorweg möchte ich Ihnen kurz mitteilen, dass es sich bei dieser Sachlage in der Tat Ion, die Rechnung anzufechten. Es kann ja nicht angehen, dass sie sogar noch mit Nachzahlungen zu rechnen haben,wenn Sie in der Wohnung damit waren und dementsprechender keine Kosten angefallen sind.



Zwar müssen sie auch für die Gemeinschaftsräume (zum Beispiel Treppenhaus) anteilig Nebenkosten bezahlen, das kann aber nie in diesem Rahmen liegen, wie von Ihnen angegeben. Sie sollten hier die Rechnung anfechten und gegebenenfalls den Mieterschutzbund vor Ort oder einen im Mietrecht erfahrenen Kollegen vor Ort beauftragen.



Der andere Punkt ist, ob man ihnen die Nebenkostenvorauszahlungen nicht von vornherein hätte korrekt berechnen müssen. Sollten bereits zum Zeitpunkt, als sie den Mietvertrag geschlossen haben, also von Anfang an, die Vorauszahlungen bewusst zu niedrig berechnet gewesen zu sein, so können sie den Mietvertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten und/oder nur die vertraglich vereinbarten Vorauszahlungen leisten.



Auf den darüber hinausgehenden Kosten würde ihr Vermieter dann im Rahmen eines Schadensersatzanspruches sitzen bleiben. Dieses hat er sich dann aber selber zuzurechnen.



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagabend und ein erholsames Wochenende!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244








Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



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Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

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Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

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Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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