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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Bereich Mietrecht habe ich schon mehrere Mandate betreut.
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Im Jahr 2002 r umte der Vermieter in meiner Abwesendheit meine

Kundenfrage

Im Jahr 2002 räumte der Vermieter in meiner Abwesendheit meine Wohnung,infolge von Zahlungsproblemen meinerseits.Meine gesamten Habe wurden vom Vermieter sogenannt entsorgt bzw.verschenkt.Ich schaltete eine Anwältin ein,die auch anfänglich für mich eintrat,doch dann plötzlich das Mandat niederlegte zwecks einem Interessenkonfikt zum Vermieter.Danach versuchte ich es mit zwei anderen Rechtsanwälten,doch keiner wollte oder konnte mir helfen wie hieß.Jetzt las ich von einem Urteil des BGH (VIII ZR 45/09),wonach der Vermieter meine Wohnung nicht hätte räumen dürfen und mein Eigentum entsorgen können.Knn ich auch jetzt noch etwas gegen den Vermieter unternehmen zwecks Schadenersatz,da ich alles verlor.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:





Selbstverständlich können Sie hier etwas unternehmen, sofern sie beweisen können, dass die Gegenstände ihnen gehört haben und der Vermieter diese Gegenstände entsorgt hat. Hierfür wäre es zwingend notwendig, dass Sie Zeugen für diesen Vortrag haben.



Sofern noch Mietrückstände offenbaren oder der Vermieter andere Forderungen berechtigterweise aus dem Mietverhältnis ihnen gegenüber hatte, hätte er die Gegenstände im Rahmen des so genannten Vermieterpfandrechts an sich nehmen dürfen.



Er hätte die Gegenstände aber keinesfalls entsorgen oder verschenken dürfen. Hierdurch hat er sich der Sachbeschädigung beziehungsweise des Diebstahls/ Unterschlagung strafbar gemacht.



Zudem haben sie hier einen zivilrechtlichen Schadensersatzanspruch aus dem Gesichtspunkt der Pflichtverletzung gemäß Paragraph 280 BGB sowie parallel aus dem Gesichtspunkt der so genannten unerlaubten Handlung gemäß Paragraph 823 BGB.



Sie sollten den Vermieter unter Setzung einer angemessenen Frist (etwa 10-14 Tage) und unter Hinweis auf die Gesetzeslage zu Schadensersatzzahlung auffordern und andernfalls ankündigen, dass die Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft gegen den oben genannten Delikten erstatten werden.



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.







Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben auch wenn ich es bedaure, Ihnen keine positivere Nachricht geben zu können. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagabend!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244








Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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