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Dieter Michaelis
Dieter Michaelis, Mediator
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 1521
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als selbstständiger Rechtsanwalt
29823107
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
Dieter Michaelis ist jetzt online.

Guten Tag , wir haben uns erlaubt nach 5 Jahren eine Mieterh hung

Kundenfrage

Guten Tag ,
wir haben uns erlaubt nach 5 Jahren eine Mieterhöhung anzusetzen , Eine Angleichung der ortsüblichen Miete , wobei wir unter dem Satz geblieben sind wieviel man erhöhen darf . Unser Mieter ging zum Mieterschutzbund und wies ab . Wir gingen zum Anwalt der noch einmal eine Mieterhöhung aufsetzte . Bisher haben wir keinen einzigen Schriftverkehr mehr bekommen und die Mieterhöhung wurde auch nicht gezahlt .
Was können wir tun um unsere Mieterhöhung zu bekommen ?
Was können wir tun um unseren Mieter zu kündigen ?
Unser Mieter bewohnt ein Reihenhaus mit 139qm Wohnfläche und 300qm Garten und zahlt dafür 460 ,- Euro Miete .
Vergleichsmieten von anderen Reihenhäusern , die locker 300,-Euro mtl. mehr kosten haben wir gebracht .
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne beantworte ich Ihre Frage nach Ihren Sachverhaltsangaben wie folgt:

Gem § 558 b II BGB können Sie, sofern der Mieter nicht binnen 2 Monaten der Mieterhöhung zustimmt, eine KLage bei dem zuständigen Amtsgericht einreichen.Die Mieterhöhung darf jedoch nicht mehr als 20 % der Nettokaltmiete betragen.Ist die Mieterhöhung gerichtlich festgestelltund befindet sich der Mieter mit 2 Monatsmieten in Verzug, sind Sie zu der fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses berechtigt, vgl.§ 543 BGB

Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.


Mit freundlichen Grüßen


Dieter Michaelis
Rechtsanwalt

[email protected]

Neupforte 15
52062 Aachen
Tel. : 0241 38241
Fax : 0241 38242

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich muss nocheinmal nachfragen
die Mieterhöhung wurde nicht gezahlt , jedoch aber die normale Miete . Ist dies ein Künigungsgrund ?
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,

da der Mieterhöhung widersprochen wurde, ist die erhöhte Miete zunächst gerichtlich feststellen zu lassen. Dies ist in Ihrem Fall kein Problem.

Erst danach führt ein Rückstand iHv 2 Monatsmieten zu einem ausserordentlichen Kündigungsrecht. Denn der Vermieter muß gem. § 558 b II BGB binnen 5 Monaten nach Zugang des Erhöhungsverlagens auf Zustimmung zu der Mieterhöhung klagen.

Daher liegt derzeit noch kein Kündigungsgrung vor.

M.f.G.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
gerne würden wir die angelegenheit einem kompetenten Anwalt übergeben . Das wir vor Gericht gehen müssten um Die Mieterhöhung einzuklagen haben wir auch gehört . Das Problem ist das ausgerechnet dieser Teil nicht in unserer Rechtschutzversicherung enthalten ist und wir bisher alles selber zahlen . Wir haben 5 Kinder und unsere finanziellen Mittel sind begrenzt . Es muss doch einen weg geben unser Recht zu bekommen , es ist unser Haus und die Miete dafür ist nicht hoch . Jede Hausverwaltung macht ohne Probleme Mieterhöhungen nur wir dürfen das nicht ? dann kann doch jeder einfach sagen , nein eine Erhöhung zahle ich nicht .
Besteht denn eine Möglichkeit die Anwaltskosten und Gerichtkosten vom Vermieter zurück zu bekommen ?
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sofern Sie die Nettokaltmiete nicht mehr als 20 % erhöhen, wird das Gericht Ihrer Klage stattgeben sodaß der Mieter zu der Erstattung der Anwalt- und Gerichtskosten verpflichtet ist.

M.f.G.
Dieter Michaelis und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Hilfe !
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 7 Jahren.
gern geschehen

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