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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 17046
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

wir wohnen in einem geb ude von 1986 welches ber eine zentrale

Kundenfrage

wir wohnen in einem gebäude von 1986 welches über eine zentrale Gasheizung verfügt.

Meine Frage lautet wie in solch einem Gebäude seit 2009 der Umlageschlüssel ist?.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Was steht in der Abrechnung für ein Umlageschlüssel. Man müsste den wissen und prüfen, ob der noch rechtmäßig ist.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
darum geht es ja in der Abrechnung ist 50:50.
Muß nicht seit dem 01.01.2009 im Verhältniss 30:70 abgerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Borrmann

Experte:  Kathrin Cetani hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Herr Borrmann,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich Ihnen ganz allgemein wie folgt beantworten möchte:

Richtig ist, dass sich die HeizkostenVO zum 01.01.2009 geändert hat. Die Wahlfreiheit des Umlageschlüssels wurde eingeschränkt. Nach der alten Fassung war es möglich, eine Verteilung von Grund- und Verbrauchskosten im Verhältnis 50/50 mietvertraglich zu vereinbaren.

Nun wurde § 7 der HeizkostenVO geändert, so dass künftig

1) in Häusern, die nicht die Wärmeschutzverordnung vom 16.8.1994 erüllen,
2) die mit einer Öl- oder Gasheizung versorgt werden und
3) in denen freiliegende Leitungen der Wärmeverteilung nicht überwiegend gedämmt sind

die Heizkosten im Maßstab 30/70 abzurechnen sind. Diese Regelung gilt erst ab Abrechnungszeiträumen, die nach dem 01.01.2009 begonnen haben.

Durch die Erhöhung des Verbrauchskostenanteils will der Gesetzgeber Mieter zu einem energieffizienten Nutzungsverhalten anregen.

Ausnahmen vom Verteilungsmaßstab 30/70 sind daher für Gebäude mit guter Energiebilanz möglich. Er ist nicht verbindlich für Gebäude,

1) die die WärmeschutzVO erfüllen,
2) mit Öl- oder Gas versorgt werden und
3) deren freiliegende Leitungen gedämmt sind.

Bei diesen Gebäuden ist das Nutzungsverhalten nicht so relevant, so dass hier nach wie vor ein niedrigerer Verbrauchskostenanteil als 70 % berechnet werden kann.

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantworten konnte.

Mit freundlichen Grüßen


Kathrin Cetani
Rechtsanwältin
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

entsprechend den Vorgaben kann 30 zu 70 umgelegt werdne.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
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