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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Bereich Mietrecht habe ich schon mehrere Mandate betreut.
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Mein Vermieter, eine GWG, informiert, dass der Gesetzgeber

Kundenfrage

Mein Vermieter, eine GWG, informiert, dass der Gesetzgeber von ihr fordert, energetische Maßnahmen der Gebäudesanierung nachzurüsten.
Das Gebäude (Mehrfamilienhaus) wurde vor ca. 10 Jahren komplex saniert und modernisiert, einschließlich der Außenwanddämmung, Türen und Fenster.
Meines Wissens nach fordert der Gestzgeber jetzt eine nachträgliche Sanierung der Bodendecke. Von Kellerdecke ist gar keine Rede.

Die GWG will aber beides realisieren, obwohl der Effekt - im Keller befinden sich alle beheizten Versorgungsleitungen - in Frage steht.

Die Sanierungskosten sollen im Rahmen der Modernisierung auf die Grundmieten umgelegt werden. So weit, so gut.
Das Problem der Mieter besteht darin, dass bei gleichgroßen Wohnungen und gleichem Nutzeffekt die Mieten unterschiedlich erhöht werden sollen. Die Differenz liegt zwischen 7,- € und 25,- €. Einer Mieteranfrage folgte die Antwort, dass aufgrund bereits bestehender unterschiedlicher Mieten dir Mieten nicht einheitlich je WE umzulegen sind, weil einige Mieter den Mietspiegel schon erreicht haben, wobei andere aufgrund ihrer Eigenleistungen noch verminderte Mieten zahlen.

Ist das rechtens ?

Mit freundlichem Gruß

Dieter Westphal
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Westphal ,





vielen Dank für Ihre Fragen:



Nein, das ist nicht rechtmäßig. Wenn einer Umlage erfolgt, muss diese gleichmäßig erfolgen, da sonst eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung vorliegen würde. Sollte die Gegenseite auf ihrem Standpunkt verharren, so sollten sie gegebenenfalls in Betracht ziehen, einen im Mietrecht erfahrenen Rechtsanwalt vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen zu beauftragen.




Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.





Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte. Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.


Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Samstagmorgen!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774




Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132