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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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RAScholz ist jetzt online.

Sehr geehrte Anw lte, es handelt sich um ein ein Objekt in

Kundenfrage

Sehr geehrte Anwälte,
es handelt sich um ein ein Objekt in der Gemeinde 67677 Enkenbach-Alsenborn. Einfamilienwohnhaus, Teilunterkellert ca. 120 qm Wohnfläche, Wohnzimmer mit Esszimmer, Küche mit Einbauküche, Dusche mit WC, Gäste-WC im Ergeschoß, zum 1. Stock Treppenaufgang mit Diele, 3 Schlafzimmer, ausgebautes Dachzimmer mit Einbauschrank, weiterhin Scheune, welcher Mieter als Werkstatt nutzt, gepfasterter Hof, Garten ca. 300 qm. Ich habe dieses Objekt Ende letzten Jahres meiner Schwester abgekauft (familiäre Gründe) und muss es mit 590 € mtl. finanzieren. Der Mietvertrag mit dem alleinstehenden Mieter besteht seit Sommer 2007. Mittlerweile wurde eine neue Gasheizung eingebaut und neue Rollädenkästen gesetzt. Der Mieter zahlt 500 € Kaltmiete. Sie werden verstehen, daß ich die Miete verhöhen muss. Wie hoch kann / darf ich die Mieterhöhung ansetzen und wie muss ich vorgehen. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, meine [email protected]
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie können die Miete um 20% erhöhen, § 558 Abs. 3 BGB, höchstens aber bis zur Höhe der ortsüblichen Vergleichsmiete, § 558 Abs. 1 BGB. Wenn also die Erhöhung um 20% bewirkt, dass der Mieter über der ortüblichen Vergleichsmiete landet, können Sie nur bis zu dieser erhöhen.

Die Mieterhöhung hat schriftlich zu erfolgen und ist zu begründen. Sie können in der Begründung Bezug nehmen auf:
1.
einen Mietspiegel (§§ 558c, 558d),
2.
eine Auskunft aus einer Mietdatenbank (§ 558e),
3.
ein mit Gründen versehenes Gutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen,
4.
entsprechende Entgelte für einzelne vergleichbare Wohnungen; hierbei genügt die Benennung von drei Wohnungen.
Aus Beweisgründen versenden Sie die Erhöhung am Besten per Einschreiben mit Rückschein.

Der Mieter muss der Erhöhung zustimmen. Macht er dies nicht bis zum Ablauf des zweiten Kalendermonats, so müssen Sie den Mieter auf Zustimmung verklagen.

Der Mieter darf im Falle der Geltendmachung einer Mieterhöhung bis zum Ablauf des zweiten Monats nach Zustellung außerordentlich das Mietverhältnis kündigen.

Mit Beginn des dritten Kalendermonats schuldet der Mieter dann die erhöhte Miete wenn er zugestimmt hat.

Ich hoffe, weitergeholfen zu haben. Bei Unklarheiten Fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet sein sollte, bitte ich, die Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz, RA
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihnen die Antwort weitergeholfen hat, bitte ich, durch Anklicken des Buttons "Antwort akzeptieren" meine Antwort zu akzeptieren, denn nur so kann der von Ihnen für die Beantwortung Ihrer Frage versprochene Betrag auch abgerechnet werden. Vielen Dank und

freundlichen Grüße

Scholz, RA