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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3516
Erfahrung:  zertifizierter Testamentsvollstrecker
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RAKRoth ist jetzt online.

Unser Geb ude ist Baujahr 1902. In diesem Geb ude unterhielten

Kundenfrage

Unser Gebäude ist Baujahr 1902. In diesem Gebäude unterhielten wir bis zum 31.12.2008 auch unsere Firma und zwar im Parterre und im 1. Obergeschoss. Das 2. Obergeschoss und das Dachgeschoss waren vermietet.
Im Jahr 2009 war nur das Dachgeschoss komplett 12 Monate vermietet. Das 2. Obergeschoss nur 7 Monate und das Parterre- und 1. Obergeschoss sind seit dem 1.1.2009 Leerstand. In diesem alten Gebäude gibt es keine Wärmemesser an den Heizkörpern. Wir möchten jetzt unsere Heizkostenabrechnung ausschließlich nach der Fläche (qm) abrechnen; d.h., uns selbst mit dem gleichen Anteil (ant. qm), wie die Mieter belasten. Ist diese Form der Abrechnung für das Jahr 2009 zulässig?
Freundliche Grüße
Christa Bremer
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Zu beachten ist hier die HeizkostenVO:


§ 7 Abs. 1 Satz 5, HeizKV lässt auch die Umlage des verbrauchsunabhängigen Anteils nach der Wohn- oder Nutzfläche zu.


Nach § 7 Abs. 1 HeizKV ist der Vermieter berechtigt, zwischen einem Anteil von 50 % - 70 % der Gesamtkosten verbrauchsabhängig abzurechnen und den jeweiligen restlichen Anteil nach der Wohn- oder Nutzfläche verbrauchsunabhängig umzulegen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.



Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Rechtsanwaltskanzlei K. Roth
[email protected]
www.kanzlei-roth.de
Tel. 040/317 97 380
Fax: 040/31 27 84
Johannisbollwerk 20
20459 Hamburg

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Die gültige Heizkostenverordnung liegt uns selbst vor, daher reicht ein Verweis auf den § 7 nicht aus, um meine Frage zu beantworten.
Freundliche Grüße
Christa Bremer
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Die HeizkostenVO hat jedenfalls Vorrang.

Nach § 11 Abs. 1 Ziff. 1 HeizKV sind Räume von den §§ 3 bis 7 HeizKV ausgenommen,

a) in Gebäuden, die einen Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/m² pro Jahr aufweisen,

b) bei denen das Anbringen der Ausstattung, die Erfassung des Wärmeverbrauchs oder die Verteilung der Kosten nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohen Kosten mögich ist oder

c) die vor dem 01.07.1981 bezugsfertig geworden sind und in denen der Nutzer den Wärmeverbrauch nicht beeinflussen kann.

Nur in diesen Fällen ist der Vermieter weder zur Geräteausstattung noch zur verbrauchabhängigen Abrechnung verpflichtet.



Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

www.kanzlei-roth.de
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

weitere rechtliche Ausführungen können von hier aus nicht gemacht werden.


Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

www.kanzlei-roth.de

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