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Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 887
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Sehr geehrte damen und herren wir bewohnten ca. 3 jahre eine

Kundenfrage

Sehr geehrte damen und herren
wir bewohnten ca. 3 jahre eine 100 qm wohnung die uns sogar zwischenzeitlich zum kauf angeboten wurde.es wurde ein vertrag über einen sogenannten mietkauf gemacht. diesen ließen wir dann anwaltlich prüfen.nachdem dieser uns dann mitteilte das dieser vertrag nicht rechtens ist traten wir von diesem zurück.als wir dann im sommer aus unserem urlaub wiederkamen stand 2 tage später der vermieter mit einer eigenbedarfskündigung vor der tür.begründung der eigenbedarfskündigung: er hätte eine frau kennengelernt die erwarte im januar ein kind und benötige dafür den wohnraum.nach unseren recherchen hat es diese frau nie gegeben und ein kind ist auch nicht vorhanden. mittlerweile bewohnt der vm die wohnung ganz alleine.
bei der wohnungsübergabe sagte der vm zu mir seine freundin habe im 5. monat eine fehlgeburt gehabt.zu meinem problem wurde dann leider das ich zwischenzeitlich arbeitslos wurde und mein arbeitgeber meinen lohn nicht gezahlt hatte.dadurch kam ich dann im mietrückstand. diesen versuchte ich dann noch durch die arge aufzufangen.dort wurde mir dann aber klargemacht das nur fortlaufende mieten gezahlt werden aber keine rückständigen.da der vorhandene wohnraum durch die eigenbedarfskündigung nicht mehr gesichert sei.da ich den rückstand dann nicht mehr vor ablauf der frist ausgleichen konnte wurde uns die wohnung nicht mehr wegen eigenbedarf gekündigt sondern wegen mietrückstand. da sich die ganze angelegenheit meiner meinung auf einen vorgetäuschten eigenbedarf aufgebaut hat ist meine frage kann ich trotz der situation
den vm noch rechtlich belangen z.b. wegen betrug.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  KSRecht hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller, vielen Dank für ihre Anfrage.

 

Diese kann ich wie folgt beantworten:

 

Sie können Vermieter nur dann wegen Betrugs anzeigen, wenn dieser täuschungbedngt einen Vermögensverfügung bei Ihnnen bewirkt hat, die zu einem Vermögensschaden in ihrem Vermögen geführt hat. Der Verlust der angemieteten Wohnung stellt für sich betrachtet keinen Vermögensschaden dar, da diese nicht zu ihrem Vermögen gehört. Auch beruht der Mietrückstand nicht auf der Täuschung des Vermieters, sondern darauf, dass Sie arbeitslos geworden sind. Wenn Sie rückwirkend keine Miete zahlen konnten, weil das Arbeitsamt nicht die Mietzahlungen übernahm, weil der Vermieter Eigenbedarf vorgetäuscht hat, dann können Sie allerdings gegebenenfalls Schadensersatz für die Umzugskosten in eine neue Wohnung sowie für eine höhere Miete bezüglich der neuen Wohnung geltend machen, wenn das Arbeitsamt nicht die gesamte Miete für die neu angemietete Wohnung übernommen hat.

 

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüssen

 

KSRecht



Verändert von KSRecht am 08.01.2010 um 11:31 Uhr EST
Experte:  KSRecht hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller, wenn Sie mit der Beantwortung ihrer Frage einverstanden sind, dann bitte ich darum, diese durch Akzeptierung zu bezahlen.

 

Mit freundlichen Grüssen

 

KSRecht

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