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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Medizinrecht
Zufriedene Kunden: 16996
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen u Herren, unser 85jähr. Vater wurde wiederholt

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen u Herren, unser 85jähr. Vater wurde wiederholt nach einem häuslichen Sturz in die örtliche Rettungsstelle gebracht, die ihn in eine neurologische Klinik ca. 30 km entfernt weiter brachte. Ich besitze eine Vorsorgevollmacht für ihn. Das war am 30. April 2012. Am 1. Mai war er bei Besuch von Angehörigen noch "normal". In den folgenden Tagen hieß es telefonisch, ihm ginge es gut.
Beim Besuch am 5. Mai fanden mein Mann u ich unseren Vater auf der GERIATRIE völlig verwirrt, hilflos u desolat vor. Er erkannte uns nicht, zerrte an seinem OP-Kittel herum,
versuchte, daß dargereichte Getränk aus der Schnabeltasse zu KAUEN, ob ein Schlaganfall stattgefunden hätte, wurde verneint. Sein Verhalten wurde mit einem Millieuwechsel erklärt, den ältere Leute stationär haben. Lt. Liste verweigerte er seit Tagen das Essen, er war ohne Anfrage am Bett fixiert und ein CT am 7.5.12 ergab Schlaganfall mit rechtss Lähmung, SCHLUCKSTUFE NULL und danach quälte er sich bis zum Tod am 15.05. Die stroke-unit-Intensivstation konnte dann auch nur noch Schadensbegrenzung leisten! Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizinrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Wie lautet Ihre rechtliche Frage?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Inwiefern kann man das Verhalten der behandelnden Geriatrieärztin ahnden, die ohne Einwilligung einen apathisch unterkühlten Mann fixiert hat und keinerlei telefonische Rücksprache hielt, mit der Begründung: Wer freut sich schon, wenn er nachts aus dem Bett geklingelt wird? ?Wie wird dort mit Vorsorgevollmachten, die für so einen traurigen Zweck einmal verfaßt wurden, umgegangen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Im Übrigen ist Fixieren ohne Entscheidung des Vorsorgebevollmächtigten eine Freiheitsberaubung und steht unter Strafe.

Hier muss man Akteneinsicht nehmen und dann ersehen, was genau gelaufen ist.

Erst dann kann man weitere Schritte planen.
raschwerin und weitere Experten für Medizinrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wir sind als Laien auch der Meinung, daß diese Fixierung im rechtlichen Fall als Körperverletzung und Freiheitsberaubung ausgelegt werden kann, zumal wohl sonst soetwas mit einer schnellen einstweiligen Verfügung von amtsgerichtswegen erlaubt wird?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, das ist richtig.

Hier hätte es einer entsprechenden Anordnung bedarf.

Die Sache sollte auch zur Anzeige gebracht werden, damit eine Aufklärung erfolgen kann.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich kann es einfach nicht fassen, daß soetwas passiert, auch wenn es sich hierbei um einen "alten" Mann handelte. Wenn man hier so lapidar mit einer Vorsorgevollmacht umgeht, was passiert denn dann im Vorhandensein einer Patientenverfügung?? Für eine Untersuchung z.Bsp. einem CT, hätte ich einer kurzzeitigen Fixierung zugestimmt.
Und als Laie erkennt man einen Schlaganfall eher, als die Ärztin? Einfach unglaublich,oder? Ich habe 2 Wochen Tag und Nacht mit Mobil- u Festnetztelefon verbracht, weil ich auf Grund der Vorsorgevollmacht mit Anrufen gerechnet hatte.
Aber es wollte mich ja keiner AUS DEM BETT KLINGELN!!!!
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich kann Ihren Unmut nachempfinden und bedauere diese Vorfälle zutiefst.

Es ist wirklich ungeheuerlich, was hier passiert ist.

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