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Kategorie: Medizinrecht
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recht_so ist jetzt online.

mein Sohn ist freiwillig in der akuten Psychiatrie, er verweigert

Kundenfrage

mein Sohn ist freiwillig in der akuten Psychiatrie, er verweigert die Medikamente nun wird er zwangsmedik. ist das rechtens? Ich habe meine Telefonnr. in der Klinik hinterlassen um informiert zu werden nichts ist passiert.( 25 ist mein Sohn) und hat Angstzustände habe ich als Mutter kein Recht auf Information und Aufklärung?? Er ist 1 Woche in d. Klinik
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizinrecht
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Soweit Ihr Sohn sich freiwillig in die Psychatrie begeben hat - also keine Einweisung auf der Grundlage eines richterlichen Einweisungsbeschlusses auf der Grundlage der landesrechtlichen Bestimmungen zur Unterbringung psychisch kranker Menschen erfolgt ist - wäre die Zwangsmedikation nicht rechtens.

Es würde sich vielmehr insoweit tatbestandlich um Körperverletzung, Nötigung und - soweit die Zwangsmedikation etwa ein Fixieren erfordert - Freiheitsberaubung handeln.

Eine Zwangsnmedikation wäre bei einem freiwilligem Aufenthalt Ihres Sohnes in der Klink nur auf der Grundlage eines ausdrücklichen richterlichen Beschlusses (zur Abwehr einer Eigengefährdung Ihres Sohnes) zulässig und möglich, der zur Vornahme entsprechender Maßnahmen berechtigen würde.

Im Übrigen haben Sie als nächste Angehörige Ihres Sohnes selbstverständlich einen Asukunftsanspruch gegenüber der Einrichtung hinsichtlich des Befindens Ihres Sohnes.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Soweit Ihr Sohn sich freiwillig in die Psychatrie begeben hat - also keine Einweisung auf der Grundlage eines richterlichen Einweisungsbeschlusses auf der Grundlage der landesrechtlichen Bestimmungen zur Unterbringung psychisch kranker Menschen erfolgt ist - wäre die Zwangsmedikation nicht rechtens.

Es würde sich vielmehr insoweit tatbestandlich um Körperverletzung, Nötigung und - soweit die Zwangsmedikation etwa ein Fixieren erfordert - Freiheitsberaubung handeln.

Eine Zwangsnmedikation wäre bei einem freiwilligem Aufenthalt Ihres Sohnes in der Klink nur auf der Grundlage eines ausdrücklichen richterlichen Beschlusses (zur Abwehr einer Eigengefährdung Ihres Sohnes) zulässig und möglich, der zur Vornahme entsprechender Maßnahmen berechtigen würde.

Im Übrigen haben Sie als nächste Angehörige Ihres Sohnes selbstverständlich einen Asukunftsanspruch gegenüber der Einrichtung hinsichtlich des Befindens Ihres Sohnes.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 5 Jahren.
Besteht hierzu noch Klärungsbedarf? Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um Akzeptierung bitten. Der Sachverhalt ist mit einem für Sie positiven Resultat rechtlich maximal ausgeschöpft. Kostenlose Rechtsberatung ist zudem nach zwingendem Recht nicht erlaubt.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt