So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Medizinrecht
Zufriedene Kunden: 26744
Erfahrung:  jahrelange Tätigkeit als Rechtsanwalt
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizinrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Mein Anwalt hat am BGH eine Nichtzulassungsbeschwerde gegen

Kundenfrage

Mein Anwalt hat am BGH eine Nichtzulassungsbeschwerde gegen das Urteil des OLG Münche eingelegt. Am 16.2. 2012 teilte mit mein Anwalt mit, dass diese Beschweder abgelehnt wurde. Ich teilte Ihm mit, dass er eine Anhörungsrüge nach §321 a ZPO
Fristablauf 1.03.2012 durchführen soll. Damit ich dann eine Verfassungsbeschweder die
am 16.03.2012 abläuft machen kann. Er lehnte dies jedoch ab.
Bitte teilen Sie mir mit was ich machen kann?
Er teilte mir mit, ich soll mir einen Rechtsanmwalt der am BGH Karlsruhe zulässig ist suchen falls ich keinen finden sollte beim BGH unter Hinweis § 78 b ZPO für die beabsichtigte ANHÖRUNGSRÜGE eines Notfallanwaltes nachsuchen.
Ist so eine Verfahrenssweise meines Anwaltes überhaupt rechtens?
Es handelt sich hier um eine Arzthaftungssach.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizinrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit Sie den Anwalt beauftragt haben und Ihr Anwalt den Auftrag angenommen hat, die Nichtanhörungsrüge zu erheben, muss er diesem Auftrag grundsätzlich nachkommen.

Allerdings kann Ihr Anwalt einen Auftrag auch ablehnen.

Bei einer Ablehnung des Antrags muss Ihr Anwalt gem. § 44 BRAO die Ablehnung eines Mandats unverzüglich, d. h. „ohne schuldhaftes Zögern“ (§ 121 BGB) erklären.

Anderenfalls kommt ein Schadensersatzanspruch gemäß § 44 S.2 S. 2 BRAO in Betracht.

Also Ihr Anwalt durfte den Auftrag grundsätzlich ablehnen. Er muss allerdings die Ablehnung unverzüglich erklären, so dass Sie noch die Möglichkeit haben sich einen anderen Anwalt zu suchen.

Es bleibt Ihnen also nur die Möglichkeit übrig einen am BGH zugelassenen Anwalt zu beauftragen oder beim BGH zu beantragen einen Notanwalt nach § 78b ZPO zu bestellen.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt