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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Medizinrecht
Zufriedene Kunden: 17007
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo, leider hat mir mein Anwalt eine Honorarnote ber eine

Kundenfrage

Hallo,
leider hat mir mein Anwalt eine Honorarnote über eine Abmahnung wegen übler Nachrede gestellt, obwohl die festgesetze Frist unwirksam war, da die in der Abmahnung festlegte Frist in der Vergangenheit lag. Den Streitwert hatte meine Anwältin auf 25.000 euro gestgesetzt, da die entsprechende Kostennote der Empfängerin in Rechnung gestellt werden sollte.
Nach Aktenlage stellte sich nun heraus, dass die o.g. Empfängerin keine üble Nachrede getätigt hatte und somit auch nicht die Kostennote in Höhe von 1.085 Euro zu leisten hatte. Diese bekam ich zur Begleichung ( sofort nach Erstellung der Abmahung) ebenfalls vorgelegt.
Die Anwältin hat mir aus der Akte einen falschen Namen genannt und deshalb habe ich Mithilfe der Anwältin die Abmahnung auf den Weg gebracht. Gleichzeitig hatte ich den Arbeitgeber der "falschen Verleumderin" informiert, weil dieser mein Zahnarzt war und ich zum damaligen Kenntnisstand (aufgrund der falschen Info meiner Anwältin) keinen Kontakt zu dieser Person in der Praxis wollte.
Daraufhin erstattet diese Person ebenfalls Anzeige und ich wurde nach 153 a mit 300 Euro Strafe verurteilt.
Ich bat nun meine Anwältin, diesen Betrag vom Kanzleikonto zu überweisen und ggf. die Differenz aus 1.085 Euro für die ohnehin unwirksame Abmahnung an mich zurückzuerstatten.
Die Anwältin hat die Überweisung vorgenommen und einige Tage später die 300 Euro mir in Rechnungen gestellt. Es folgte wenige Tage später eine Mahnung.
Ich reagierte mit einer e-mail und teilte ihr mit, dass ich überrascht sei, da ich nun Kosten zu tragen hätte, die ich selbst nicht zu verantworten hätte.
Daraufhin stellte sie mir noch weitere Kostennoten wegen "Unverschämtheit"
Ich habe nun eine Zahlungsfrist, die am 15.7. abläuft.
Können Sie mir hier die Rechtslage erkläutern?
Kann ich ggf. gegen die Anwältin gerichtlich vorgehen, da sie handwerklich Fehler gemacht hat ?
oder soll ich min. die Strafe in Höhe von 300 Euro begleichen ?
Ich wäre ihnen sehr dankbar für ihre Einschätzung.
Beste Grüße
W.H.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizinrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Die Anwältin hat Ihnen eine Rechnung wegen Unverschämtheit gestellt? Hat sie das auch so geschrieben? Dann sollten Sie das unbedingt der zuständigen Rechtsanwaltskammer vorlegen.

Sofern man der Anwältin eine Pflichtverletzung des Anwaltsvertrages vorwerfen kann - und davon kann man nach Ihrer Schilderung ausgehen - können Sie sie haftbar machen.

Ihnen entstandener Schaden ist dann zu beziffern und bei der Anwältin geltend zu machen.

Die Anwältin hat für solche Sachen eine Versicherung und wird den Schaden dann an diese weiterleiten.

raschwerin und weitere Experten für Medizinrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Herr Schwerin,

 

soll ich die komplett gestellten Honorleistungen begleichen ?

und dann entsprechende Regressanprüche geltend machen ?

Kann ich ggf. nur eine Teilleistung überweisen?

 

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Am besten ist, Sie zahlen erstmal nicht und berufen sich auf Ihr Zurückbehaltungsrecht bis der Schaden genau beziffert ist.

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