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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Medizinrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Interessen schwerpunkt Medizinrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo, ich suche jemanden, der mich in folgender Angelegenheit

Kundenfrage

Hallo, ich suche jemanden, der mich in folgender Angelegenheit vertreten kann:
Ich bin privat Krankenversichert und zahle seit einiger Zeit wegen folgender Sache einen Risiko-Zuschlag: Im Jahr 2004 wurde mir von einem eigentlich Allgemein-Mediziner, der sich nebenher "Sportorthopäde" nennt, ein "Burnout-Syndrom" diagnostiziert, das er dann aber schriftlich widerrufen hat. 2008/2009 kam von meiner KV hierzu eine Anfrage, der "Sportorthopäde" und ein Internist (dieser hatte die Diagnose damals übernommen) wurden befragt. Der Sportorthopäde wiederholte die Diagnose Burnout, widerrief sie aber wenige Wochen später wieder. Der Internist bestätigte der KV gegenüber, dass es damals keinerlei Anlass für eine Psychotherapeutische Behandlung gab. Der "Sportorthopäde" weigerte sich, eine ähnliche Bestätigung zu verfassen und war für die KV auch nicht mehr glaubwürdig, da er sich mehrfach widersprochen hatte und auch keine echte Krankenakte vorlegen konnte, außer einem äußerst kurz gehaltenen Ausdruck aus seinem Computer. Seitdem zahle ich monatlich € 50,- Risikozuschlag.
Wie kann ich diesen Risikozuschlag wieder los werden, bzw. wer ist auf so etwas spezialisiert? MfG Constanze Hammer
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizinrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Nach § 41 VVG müssen Sie gegenüber der privaten Krankenversicherung nachweisen, dass das Risiko, weswegen der Zuschlag erhoben worden ist, nicht besteht. Hierzu benötigen Sie eine Bescheinigung, dass Sie nicht an einem Burnout leiden bzw. gelitten haben.

Sie können dann auf die Herabsetzung des Zuschlages bestehen, müssen diesen Anspruch allerdings ggf. gerichtlich einklagen.

Für die Vergangenheit stünde Ihnen, da Sie ja nachweisen können, dass es sich hier um eine Fehldiagnose handelt, ein Schadensersatzanspruch gegenüber dem "Sportothopäden" zu, der im übrigen überhaupt nicht berechtigt gewesen wäre, eine derartige Diagnose zu stellen.

Wenn Sie mir mitteilen, in welcher Stadt Sie leben, suchen ich Ihnen gerne einen entsprechenden Kollegen heraus.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Medizinrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Herr Rösemeier,
vielen Dank für die Informationen, die mich vom Prinzip schon einmal weiter bringen.
Wir wohnen in Bad Urach, Reutlingen/Tübingen wären so zum Einen Orte, die nicht ganz abgelegen sind, wenn Sie einen Spezialisten in Esslingen oder Stuttgart wissen, dann wäre das aber auch in Ordnung.
Mit freundlichen Grüßen
Constanze Hammer
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
DIESE ANTWORT IST GESPERRT!
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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
leider vertritt die o.g. Kanzlei keine Patienten, sondern nur Ärzte!
Bitte nennen Sie mir eine auf meinen Fall spezialisierte Kanzlei.
Vielen Dank, mit freundlichen Grüßen
Constanze Hammer
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Hammer,

das verwundert mich, denn der Kollege Steck ist mir als Patientenanwalt bekannt. Gerne benenne ich Ihnen aber 2 weitere Kanzleien.

Anwaltskanzlei
Wüst - Dr. Görke - Dr. Scheja
Work
Wilhelmstraße 16
72074 Tübingen

07071/255828

Helga Bender
Hintere Grabenstr. 26
72070 Tübingen
Telefon: 07071-252822

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen