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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 25827
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

mein Mann hat lungenmetastasen nach nierenkartionn

Diese Antwort wurde bewertet:

mein Mann hat lungenmetastasen nach nierenkartionn;

Kurz seine Geschichte : 2011- rechte Niere entfernt. Nierenkartionn 10 cm.reguläre kontrollen.aber nicht einmal CT.... Hatte auch schin 2011 lungen Probleme ...War immer zu kontrolle. ...Januar 2017
Hat Blut abgehustet....hat gebten um CT ...Arzt antwortete rentgenbild reicht ..Ist nichts.
September wurde schlimmer...Oktober 2018..CT
Diagnose:lungenmetastasen. . OP nicht möglich .beide lungen Hälften befallen. Größte Metastase 2.7-1.9 cm....13.10.2017 ...Sutent......15.01.2018 ..CT...sutent nicht angeschlagen .metastasen gewachsen. .4.1-2.5.. Soll in 2 wochen mit zweitherapie...Mit Cabometyx anfangen.
Bitte um ehrliche Antwort. ..Wie schnell wachsen metastasen? ...Auf was muss ich vorbereitet sein...
Wie ist die Prognose ...Wie kann ich ihm helfen...
Ich habe schon mit ihm die Nebenwirkungen von sutent bekämpft. .....Ich weiss einfach nicht weiter..
MfG *****

Guten Abend,

Das ist ein trauriger Verlauf! Man muss aber auch wissen, dass CTs nicht zur regelmäßigen Nachsorge taugen, weil sie mit so viel Strahlenbelastung einhergehen, dass man damit dem Körper sehr schadet, wenn man sie regelmäßig macht. Lungenmetastasen hätte man tatsächlich im Röntgenbild gesehen, sie sind wohl erst im Laufe von 2017 aufgetreten.

Metastasen können sehr schnell wachsen, aber es gelingt oft, dieses Wachstum chemotherapeutisch zu verhindern. Manchmal kann man die Metastasen sogar verkleinern oder gar zum verschwinden bringen.

Die Prognose ist ernst. Wie ernst, hängt von dem Differenzierungsgrad und der genauen Zellart des auslösenden Nierenkarzinoms ab. Sie werden leider beide damit rechnen müssen, dass eine Heilung nicht mehr möglich ist. Sie würde tatsächlich ein kleines Wunder erfordern. Wie lange Ihr Mann so leben kann, kann keiner seriös sagen (schon gar nicht ohne den feingeweblichen Befund). Es können durchaus noch ein paar Jahre sein, bei schlechtem Verlauf aber eher nicht. Hier hoffe ich sehr auf die neue Chemo.

Sie können ihm helfen, indem Sie nicht von ihm verlangen, tapfer zu sein und zu kämpfen. Wir wissen, dass Patienten, die kämpferisch eingestellt sind, nicht besser Verläufe haben als die anderen. Tragen Sie seinen Kummer mit ihm gemeinsam, seine Zweifel und seine Angst. Erlauben Sie ihm, auch über den Tod zu sprechen, wenn er das möchte. Nichts ist schlimmer, als wenn man sich damit beschäftigt, und die Partnerin wehrt dieses Thema ab mit "Red nicht so, du wirst doch wieder gesund!". Fühlen Sie sich ein, lassen Sie ihn trauern und schimpfen, zeigen Sie ihm Ihre Liebe, seien Sie so viel es geht bei ihm. Erlauben Sie auch Albereien und lockere Gespräche, man kann nicht immer den ganzen Ernst der Erkrankung mit sich herumschleppen.

Und: Gönne Sie sich Auszeiten! Sie brauchen viel Kraft, Sie dürfen sie auch schöpfen, mit Freunden, Sport, Kunst und Musik.

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Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
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