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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 20695
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Ich (w, 39) gehe seit 5 Jahren regelmäßig zur

Beantwortete Frage:

Ich (w, 39) gehe seit 5 Jahren regelmäßig zur Brustkrebs-Vorsorge (MRT + Sono und Mammographie + Sono im jährlichen Wechsel), da meine Schwester vor 5 Jahren mit 39 an Brustkrebs in der rechten Brust erkrankt ist. Sie gilt mittlerweile als geheilt.

Heute beim MRT wurde rechts ein 5-6 mm großes rundes Knötchen entdeckt. Ich konnte es selbst auf den Aufnahmen erkennen. Es befindet sich in einem Milchkanal proximal der Brustwarze bzw. vielleicht auch ein wenig dahinter. Der Arzt, der mit mir den Befund besprochen hat, meinte, es könne ein Papillom sein und er würde mir zur einer CORE-Biopsie raten. Diese wird nun am 27.11. gemacht. Er meinte außerdem, ich solle mir keine Sorgen machen. Aufgrund der familiären Disposition wäre es nun logisch, dass man da genauer nachschaut. Ja eh …

Natürlich mache ich mir nun große Sorgen. Durch das Beispiel meiner Schwester glaube ich nicht an ein "zu jung für Brustkrebs". Ich weiß – genaueres kann man erst nach der Biopsie sagen. Ich hatte allerdings gehofft, von Ihnen ein paar aufbauende Infos zu bekommen, was außer dem gefürchteten Mamma Karzinom es denn noch sein könnte. Sind Papillome nicht eher selten? Meine Gyn meinte, dass MRT mitunter auch "zu oft" unklare Befunde aufzeigen, die unnötig Aufregung verursachen.

Vielleicht noch einige Fakten:
– kein Brustkrebs innerhalb der engeren Familie – außer meiner Schwester. Mir ist gar kein Fall bekannt – auch nicht in entfernteren Familienästen.
– ich bin normalgewichtig
– ich habe 2 Kinder (bekommen mit 31 und 33) und habe insgesamt knappe 3 Jahre gestillt.
– ich rauche nicht
– ich habe ca. 11 Jahre die Pille genommen, aber seit ich 27 war, nicht mehr
– ich esse leider eher ungesund. Viel Süßes.
– ich bewege mich derzeit zu wenig. War aber vor den Kindern sportlich.
– ich neige offenbar zu Lipomen. Habe mehrere in beiden Oberschenkeln und ein paar in den Unterarmen. Eines davon wurde überprüft – eindeutig Lipom. Sind alle eher klein und prall.
– ich habe von Haus aus kleine, sehr knotige Brüste.

Ich danke ***** *****ür Ihre Antwort!

Liebe Grüße
Kathrin

Gepostet: vor 27 Tagen.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 27 Tagen.

Sehr geehrte Patientin,
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer, gerne werde ich versuchen, Ihnen zu helfen.

Ihrer Schilderung nach gehe ich wirklich sehr sicher von einem harmlosen Befund aus. Eine glatt begrenzte Veränderung dieser Größe spricht durchaus für ein Papillom, Krebs wäre anders geformt, ist in diesem Bereich selten und würde zudem Beschwerden verursachen.

Die Biopsie wird Ihnen zusätzliche Gewissheit geben.

Alles Gute für Sie.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" zur Verfügung und würde mich über eine

positive Bewertung (3-5 Sterne) Ihrerseits sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. N. Scheufele

Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Hallo, Herr Dr. Scheufele,danke für Ihre rasche Antwort! Sie hat mich etwas beruhigt.Etwas muss ich kurz noch hinterher fragen: welche Beschwerden würde denn ein Karzinom in dem Fall verursachen? Denn – der Bereich rund um die Brustwarze (links und rechts) ist ja schon durchaus druckempfindlich. Könnte man da krebsbedingte Beschwerden überhaupt abgrenzen?Und dann bitte noch eine Frage:
wie wäre denn Krebs im MRT erkennbar? Als nicht abgegrenzter Fleck? Bei mir war es in der Tat "kugelig" oder vielleicht auch oval. Zumindest eindeutig als Knoten zu erkennen.Vielen Dank!!
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 27 Tagen.

Eine bösartige Veränderung in dem Bereich würde Blutungen auslösen. Bösartige Befunde sind immer unregelmässig begrenzt. Die Biopsie dient der Bestätigung, ich gehe aber wirklich von einem gutartigen Ergebnis aus.