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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 25302
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

meine Mutter hat seit letztem Jahr im Sommer eine schwere

Beantwortete Frage:

meine Mutter hat seit letztem Jahr im Sommer eine schwere Depression mit psychotischen Symptomen (Wahn), zunächst wurde sie mit Venlafaxin behandelt, da sich der Zustand verschlechterte war ein Klinikaufenthalt notwendig. Dort wurde sie zunächst mit Agomelatin behandelt, paralell bekam sie Olanzapin. Nachdem sich die Symptomatik nur unwesentlich besserte bekam sie Moclobemid (600 mg) und weiter Olanzapin. Gleichzeitig wurden 12 Einheiten EKT durchgeführt. Nach 5 Monaten wurde sie entlassen, in halbwegs stabilisiertem Zustand.

Schon in dieser Zeit hatten wir als Angehörige die Vermutung, dass sie nicht nur an einer Depression erkrankt ist, sondern auch an einer Demenz. Zu Beginn im Krankenhaus wurde wohl auch ein Demtect - Test gemacht, der nicht auf eine Demenz-Symptomatik hinwies. Mir ist auch bewusst, dass manche Symptome einer Depression auch mit Demenz-Symptomen verwechselt werden können.

Seit meine Mutter aber zu Hause ist, zeigen sich mehr und mehr Orientierungsschwierigkeiten, Tageszeiten werden verwechselt, nachts sind häufig Unruhephasen vorhanden, 3 x ist sie schon "weggelaufen", davon einmal mehrere hundert Meter und ist dort gestürzt. (Ein Hausbesitzer hatte sie zufällig gesehen und nach Hause gebracht).

Auch die Wahnsymptome sind überwiegend vorhanden (im Sinne eines "Verarmungswahns" bezogen auf die Inkontinenzversorgung ("ich habe keine Vorlagen, Inkontinenzhosen mehr" obwohl genug vorhanden und ihr immer wieder gezeigt, wo diese deponiert sind), gestern hat sie den Notruf gewählt (die Betreuungskraft, die 24 Std. vor Ort ist war nebenan in der Küche) und wenig später standen die Sanitäter mit einem Arzt vor der Haustür.

Sie hatte am Telefon gesagt sie wäre mutterseelenallein und keiner würde ihr helfen. Sie habe Angst dass man sie irgendwo hinbringen würde usw......

Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Medizin
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 1 Monat.

Guten Tag,

Gerne würde ich Ihnen ja antworten, aber Sie haben gar keine Frage gestellt!?

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 30 Tagen.

Bite schreiben Sie Ihre Frage in das untere weiße Fach und drücken dann auf "senden".

Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Sehr geehrter Frau Dr. Gehring,meine Mutter ist mittlerweile umgestellt auf Risperidon, der Facharzt (Psychiatrie) meinte, die meisten älteren Menschen kämen mit 3 mg aus. Ich gebe jetzt 1 mg morgens und 2 mg abends. Abends zusätzlich 60mg Pipamperon. Ist eine Aufteilung von Risperidon so sinnvoll oder sollte man 1 x tgl die Gesamtdosis geben. Ich hatte den Eindruck als sie einmal 3 mg abends bekommen hat, dass das nicht so gut war: Kopfschmerzen, Unruhe waren am folgenden Tag sehr deutlich. Falls ich das Risperidon erhöhen muss (weil immer noch Wahnsymptomatik), eher abends oder morgens?
Mit freundlichen Grüßen
Lioba Petruck
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 25 Tagen.

Die Zweimalgabe ist besser verträglich. 3 mg sind schon recht viel, ich hoffe, das keine große weitere Erhöhung nötig sein wird, Dann würde ich 2 mg morgens und 2 mg abends geben.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Erst einmal vielen Dank für Ihre Antwort, ich würde gern auch weniger geben, die jetzige Dosierung hat sie seit einer Woche (1-0-2mg), mit 60 mg Pipamperon schläft sie einigermaßen, wacht allerdings gegen 04.00 Uhr auf und will unbedingt frühstücken, ist zu dieser Zeit sehr desorientiert. Danach schläft sie meist wieder ein, ist an einem Tag kaum aus dem Bett zu bewegen, am anderen Tag ist sie dann ganz ungeduldig wenn ich sie informiert habe dass ich sie am Vormittag duschen möchte. Sie weiß dann auch nicht mehr dass sie um 04.00 Uhr gefrühstückt hat. Wie finde ich heraus ob sie ggf. mit 2 mg auskommt (z.B. 1-0-1)? Sollte ich ggf. versuchen 0,5 mg abends zu reduzieren und wie lange müsste ich warten um zu sehen ob das die bessere Dosierung ist? Der Facharzt ist sich nicht sicher ob das Wahnhafte von der Depression kommt oder von einer Demenz. Ich glaube es ist eher von der Demenz, wobei bisher keine ausführliche Diagnostik erfolgt ist, weil das ja sowieso "keine Konsequenz" hätte. Mit freundlichen Grüßen
L. Petruck
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 20 Tagen.

Es ist eigentlich egal, woher das Wahnhafte kommt, Wahn spricht meist gut auf Risperidon an, darum ist das eine wirklich gute Idee.

Ich bitte um Verständnis, dass ich Ihnen keine konkreten Dosierungsempfehlungen geben darf, das wäre eine verbotene "Fernbehandlung". in jedem Falle muss ich Sie warnen, die Dosis jetzt eigenmächtig wieder zu verringern! Geben Sie ihr die Zeit, sich an die Dosis, die sie jetzt hat, zu gewöhnen. Das dauert seine Weile, meistens pendelt sich auch ein halbwegs vernünftiger Tag- Nachtrhythmus ein.

Auf gar keinen Fall bitte ohne Rücksprache mit dem Arzt die Dosis verändern; jetzt würde ich, wenn er nichts anderes vorschlägt, erst einmal drei Wochen schauen, wie es sich mit dieser Dosis einspielt.

Alles Gute!

Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 25302
Erfahrung: Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.