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Dr. Christoph Pies
Dr. Christoph Pies, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 185
Erfahrung:  Niedergelassener Arzt at Urologische Gemeinschaftspraxis
62108749
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Dr. Christoph Pies ist jetzt online.

Hallo. Meine Mama ( über 60 Jahre jung) hat letzten Montag

Beantwortete Frage:

Hallo. Meine Mama ( über 60 Jahre jung) hat letzten Montag eine Entfernung der gesamten Niere inkl. Eines Nierentumors ( 8cm Groß) gehabt. ( Lymphe wurden entfernt, Nebenniere erhalten) Laut CT Bild, sind keine weiteren Organe betroffen, auch der Tumorzapfen hat es nicht in die Nieren Vene geschafft. ( laut den Ärzten)
Nun warten wir auf die Histologie des Tumors.
Der Tumor war laut Arzt in sich selbst eingekapselt.
Bis jetzt wurde noch kein CT der Lunge, MRT des Kopfes durchgeführt, und auch nicht die Untersuchung ob sich Metastasen im Skelett befinden. Wann wird denn diese Untersuchung gemacht? Noch im Krankenhaus selbst, oder muss sich der Patient danach darum selber kümmern?
Was sieht man nach der Histologie des Nierentumors? Die Ärztin die heute bei meiner Mama Visite machte war sehr optimistisch, hat sie aber auch aufgeklärt dass der Tumorzapfen sehr gefährlich war, er den Weg in die Vene aber nicht geschafft hat. Ich muss sagen wir haben 3 Wochen warten müssen auf die Operation, als der Befund fest stand. Finde ich eine lange Zeit..... Wenn der Zapfen schon auf dem Weg in die Nieren Vene war.
Welche Nach Untersuchungen sollten immer gemacht werden und in welchem Abständen?
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Medizin
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Anbei das CT mit dem Befund.
Experte:  hat geantwortet vor 1 Monat.

Guten Tag! Nach der OP sollte folgende Ausbreitungsdiagnostik erfolgen: Bei asymptomatischen Patienten mit malignen Tumoren über 3 cm sollte ein Thorax-CT durchgeführt werden. Bei klinischem Anhalt für Knochen-Metastasen (sprich Schmerzen) soll eine Bildgebung durchgeführt werden. Dabei soll der Ganzkörper-CT (Low-Dose) oder der –MRT der Vorzug vor der Skelettszintigraphie gegeben werden. Bei Patienten mit Verdacht auf zerebrale Metastasen (sprich neurologischen Symptomen) soll eine kontrastmittelverstärkte Schädel-MRT durchgeführt werden. Die Nachsorge nach Primärtumortherapie im nicht fernmetastasierten Stadium soll risikoadaptiert erfolgen. Neben der Tumorgröße und der Lymphknoten-Kategorie sowie der Bösartigkeit definieren Art der Therapie (Resektion im Gesunden) die Zuordnung in verschiedene Risikogruppen hinsichtlich der Nachsorge.

In der Nachsorge wird durchgeführt: Klinische Untersuchung, Bestimmung von Laborparametern, Computertomographie (CT)/Magnetresonanztomographie (MRT) des Ab- domens/ Beckens und CT des Thorax unter Einbeziehung des Knochenfensters, Sonographie. Das PET/CT, Schädel-CT und –MRT, konventioneller Röntgen-Thorax sowie die Knochenszintigraphie haben in der Routine-Nachsorge von asymptomatischen Patienten keinen Stellenwert.

Dies sind die Risikogruppen:

Low risk (geringes Risiko)

pT1a/b cN0 cM0 G1-2

Intermediate risk (mittleres Risiko)

pT1a/b cN0 cM0 G3
pT2 c/pN0 cM0 G1-2
unvollständige Resektion eines ansonsten low risk Karzinoms

High risk (hohes Risiko)

pT2 c/pN0 cM0 G3 pT3-4 u./o. pN+

Die Häufigkeit der Nachsorge finden Sie hier:

https://extranet.who.int/ncdccs/Data/DEU_D1_Renal%20cell%20carcinoma.pdf

auf Seite 162

Ich wünsche Ihrer Mutter ein gutes histologisches Ergebnis. Viele Grüße, Dr. Christoph Pies

Dr. Christoph Pies und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.