So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an docexpert1.
docexpert1
docexpert1, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1052
Erfahrung:  Facharzt für Innere Medizin, langjährige Erfahrung in eigener Praxis, Diabetologie,Rheumatologie,Kardiologie,HNO,Derma
76282548
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
docexpert1 ist jetzt online.

Meinem Freund 78, Supersportler, wurde im Frühjahr krebs

Beantwortete Frage:

meinem Freund 78, Supersportler, wurde im Frühjahr krebs im Gallengang prognostiziert, es wurde ein Stand eingesetzt, der Zustand war vorerst zufriedenstellend, anfangs hieß es der Stand müß alla 10 Wochen erneuert werden. dies geschah nicht, er wurde sichtlich schlechter worauf man dann nach 19 Wochen auf einen Standwechsel beharrte, dieser wurde dann durchgeführt, der Patient war sofort besser Harn u Stuhl funktionierte alles gut. nach drei Tage sollte er heimgehen da wurde im schlecht zum Übergeben, zwei Tage später kam er nach Hause, im großen und ganzen ging es von nun an schneller bergab, er bekam einnen aufgeblähje Bauch wurde stärker Gelb und wartet scheinbar auf das Sterben. meine Frage nun: Man sagt dieser krebs ist selten und man hat keine Erfahrung usw. ok aber der Krebs im Gallengang kann meines Glaubens ja nur den Organablauf stören und dadurch zum Tod führen, kann es nicht sein das bei dem Standwechsel zu irgend einem Fehler gekommen ist? Warum geht das jetzt so sichtlich schnell, ich fühle mich mitschuldig da ich zum Standtausch gedrängt habe, bitte helfen sie mir
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Medizin
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 1 Monat.

Guten Abend und willkommen auf justanswer,

Die rapide Verschlechterung des Allgemeinzustandes in der letzten Zeit ist tumorbedingt und hat, aller Wahrscheinlichkeit nichts mit einem fehlerhaft gesetzten Stent zu tun.

Offenbar war der Tumor bei Diagnosenstellung schon soweit fortgeschritten, dass man nicht mehr mit Heilungsabsicht operieren konnte, sondern nur mit der Absicht einer Schadensbegrenzung. Dies hiess im konkreten Fall, dass man versucht hat den Galleabfluss aus der Leber solange wie nur irgendwie möglich mit einem Stent aufrecht zu erhalten. Dies stösst dann durch das weitere Tumorwachstum nach mehr oder weniger kurzer Zeit an Grenzen.

Der Stentwechsel ist mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht an der Verschlechterung des Zustandes schuld. Vermutlich hat der Krebs sich weiter im Körper ausgebreitet.

Sie tragen definitiv keine Mitschuld!

Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 1 Monat.

Haben Sie noch Fragen?

Ich antworte gerne!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sg Herr Doktor
Besten Dank für die rasche Antwort, Ja es gibt da noch Fragen und zwar gibt es da keine anderen Möglichkeiten z.B. Lebertransplantation inkl. des erkrankten Gallenganges, oder eben andere Behandlung, ich habe das Gefühl hier wurde vom Anfang an, (Februar), alles aufgegeben, die Tumorbehandlung, nach einmaligem Eingriff, als Unheilbar eingestuft und eigentlich außer einmal Stetwechsel nichts mehr gemacht.
Danke ***** ***** für Ihre Antwort
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 1 Monat.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Die Prognose bei einem primär inoperablen Gallengangskarzinom (und dies liegt bei Ihrem Freund vermutlich vor) ist leider ausserordentlich schlecht.

Es existieren auch keine etablierte Chemotherapie und auch keine klaren Studien zum Thema. Die Transplantation ist prinzipiell möglich bei nicht metastasierten Karzinomen, verbessert die Überlebensrate aber nur moderat und bleibt aufgrund der Knappheit an Spenderorganen meistens jüngeren Patienten vorbehalten. Was bleibt ist der Versuch die grössten Probleme des Tumors, z.B. einen kompletten Gallengangsverschluss zu verhindern. Eine mehr als unbefriedigende Situation, aber recht viel mehr wird jetzt nicht zu machen sein.

docexpert1 und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.