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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 24824
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Guten Tag, meine Mutter hatte 2017 einen Schlaganfall. Sie

Beantwortete Frage:

Guten Tag, meine Mutter hatte im Februar 2017 einen Schlaganfall. Sie ist medikamentös entsprechend eingestellt und macht gute Fortschritte. Die Medikamente (Blutdrucksenker, Fettverringerer) Heute morgen allerdings ging es ihr gar nicht gut. Folgende Symptome sind aufgetreten: Übelkeit, Sehstörungen (sie konnte den Boden nicht mehr erkennen), Sprachstörungen, kalter Schweiß. Der Hausarzt hat eine leichte TIA diagnostiziert und ihr eine Spritze 60mg Clexane gegeben. Meine Frage: Stroke Unit oder reicht diese Spritze (die nächsten 5 Tage je eine). Vielen Dank
Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Monaten.

Guten Tag,

Welchen Blutverdünner bekommt Ihre Mutter? Wie geht es ihr jetzt? Hat der Hausarzt ein EKG gemacht? Wie war der Blutdruck?

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Gut Tag.Folgende Medikamente:
1. Irbesartan Co Hex 150/12.5 FTA N3 morgens und abends je 1
2. Eliquis 2.5mg morgens und abends je 1
3. Setralon Beta 50mg morgens 0,5
4. Pravastin abends 1Dazu heute die Spritze vom HA Clexane 60mgHA hat Hausbesuch gemacht. Kein EKG.Blutdruck
11:00 Uhr. 116/61 P43
11:30 Uhr. 94/54 P52
12:00 Uhr. 137/62 P58
12:30 Uhr. 125/52 P 54 (liegend)
13:00 Uhr. 131/84 P60.Aktuell geht es ihr besser. Sie isst gerade, die Sprache ist deutlicher, keine weiteren Auffälligkeiten.
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Monaten.

Wenn Ihre Mutter Eliquis hat, dann hat sie eine ausreichende, wirklich starke Blutgerinnungshemmung, und es ist mir unklar, warum der Hausarzt noch zusätzlich Clexane gespritzt hat!

Ich kann mir auch eine TIA vorstellen, aber ich würde keineswegs zu Hause behandeln (schon gar nicht so). Ihre Mutter braucht m. E. eine stationäre Überwachung und nicht zuletzt einen kardiologisches Monitoring, um schwere Herzrhythmusstörungen als Ursache dieser Attacke auszuschließen.

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Monaten.

Die Frage ist ja, warum es ihr trotz starker Gerinnungshemmung so schlecht ging. Auch können Blutungen Schlaganfälle auslösen, und eine doppelte Gerinnungshemmung wäre hier ausgesprochen kontraproduktiv.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Die Stroke Unit in Marburg hatte Herzrhythmusstörungeb festgestellt (aber sehr leichte). Also Ihre Auffassung ist die stationäre Überwachung, nur um es noch mal klar zu verstehen?
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Monaten.

Ja, ist es. Wenn es meine Mutter wäre, würde ich sicher gehen wollen, und bei meinen Patienten auch. Man will ja schließlich wissen, warum sie diesen Zustand heute morgen hatte, und sicher gehen, dass heute Nacht nicht noch ein schlimmerer auftritt.

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Monaten.

Falls Sie keine weitere Frage haben, honorieren Sie bitte freundlicherweise meine Hilfe durch eine positive Bewertung (3 bis 5 Sterne). Falls doch, fragen Sie gern.

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Ich bringe sie jetzt ins Krankenhaus. Vielen, vielen Dank für Ihre schnellen Antworten! Bewertung 5 Sterne kriegen Sie!
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Monaten.

Ich wünsche Ihrer Mutter und Ihnen das Allerbeste und danke ***** *****ür den freundlichen Bonus!