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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 25246
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, mir wurde eine "morphin rotation" von meiner neuen

Beantwortete Frage:

Hallo, mir wurde eine "morphin rotation" von meiner neuen Schmerztherapeutin verordnet ( nur 1 mal gesehen!).
Umstieg von täglich 40-60 mg Oxycodon Ret. Auf 2x 100 mg Palexia Ret.
Zusätzlich nehme ich noch ca. 3-5 x 10 mg Sevredol nach Bedarf, 300 mg Lyrica und bei Bedarf noch Ibu 800 und gegen die Nebenwirkungen 3x Vagantin.
Seit der Umstellung vor 3 Tagen von Oxycodon auf Palexia habe ich extreme Nebenwirkungen die von tag zu tag schlimmer werden und ich so von Oxycodon nicht kenne!
Von extremen schwitz anfällen übergangslos zu Gänsehaut und Schüttelfrost, extreme kurzatmigkeit und teilweise regelrechte Atemnot. Herzrasen und erhöhter Puls.
Bin dauer müde aber schlafen kann ich auch nicht richtig.
Habe jetzt mehr Schmerzen als vor der Umstellung und brauche somit auch mehr Sevredol und Ibu als mit Oxycodon.
Ich komme mir vor als ob ich neben mir stehe und "gummi" in den Beinen habe...
Sehe teilweise verschwommen und habe zittrige Hände etc.............
Meine neue Schmerztherapeutin kann ich nicht erreichen...
Meine Frage nun an Sie:
Kann ich nicht einfach die Palexia wieder absetzen und wie gewohnt die Oxycodon nehmen bis ich nächste Woche Donnerstag wieder einen Termin bei der Schmerztherapeutin habe?
Vielen Dank ***** ***** für ihre Antwort!
MfG M. Mattes
Gepostet: vor 6 Monaten.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 6 Monaten.

Guten Tag,

Ich halte es durchaus für vertretbar, zurück auf Oxycodon zu gehen, Da Sie offensichtlich Entzugssymptome haben.

Warum nehmen Sie diese Medikation?

Warum wurden Sie umgestellt?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Guten Tag,
Ich habe chronische Schmerzen in der LWS und im ISG vorwiegend rechts. Hatte 2015 eine Bandscheiben OP und 2016 eine Versteifung von L5 S1 ... dazwischen mehrere Ct gesteuerte Infiltrationen , thermorhizotomie der Facetten, nach einer Knochenszontigraphie Anfang diesen Jahres noch eine RSO.
Die Ausfälle im rechten Bein die ich vor der 2. OP hatte sind fast wieder weg bis auf ein paar Gefühlsstörungen die aber auf das "zerquetschen" der S1 und S2 Nerven zurück zu führen sind.
Die Schmerzen im unteren rücken und vorwiegend dem rechten ISG sind ohne morphin nicht " auszuhalten" .
Hatte schon alles mögliche an Therapie versucht , leider erfolglos.
Mein Orthopäde und alle Ärzte der Neurochirurgie die mich seit Jahren wegen meiner Rücken Problemen behandeln rieten mir zu einer SCS um vom morphium weg zu kommen und evtl wieder " schmerzfreier" zu werden...
Laut Krankenkasse wird auch die Unterschrift eines Schmerztherapeuten verlangt, weshalb ich auch zu dieser Schmerztherapeutin diese Woche gegangen bin.
Sie meinte das Risiko einer SCS seih ihr zu groß und sie will erstmal die Medikamente umstellen... (ohne überhaupt alle meine vorhergehenden Therapien und Operationen etc... genau zu kennen)
So kam es dann zu der Umstellung von Oxycodon zu Palexia welches ich absolut nicht vertragen habe.
Heute morgen habe ich auf eigene Verantwortung Palexia weggelassen und wieder wie davor Oxycodon genommen... die Nebenwirkungen haben jetzt schon deutlich nachgelassen und ich bekomme wieder viel besser Luft, kein Herzrasen oder sonst was mehr.Soll ich also weiterhin wieder wie gewohnt Oxycodon nehmen?
Wie stehen Sie prinzipiell zu einer SCS?Vielen Dank ***** ***** für ihre Antwort
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 6 Monaten.

Von Palexia wird behauptet, dass es besser gegen Nervenschmerzen hilft aus Oxycodon, aber ich finde es deutlich schwächer und wundere mich daher nicht über Ihr schlechtes Befinden. Ich würde bis Donnerstag weiter Oxycodon nehmen, falls Sie Ihre Ärztin Dienstag nicht erreichen.

Ich bin besorgt darüber, dass Sie so jung so viel starke Mittel nehmen müssen. Da die Empfindsamkeit dafür nachlassen wird, also stetige Dosissteigerungen bevorstehen, halte ich eine SCS für eine sinnvolle Option

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Leider nehme ich nun schon seit 2014 morphine... anfangs noch schwächere und mit den Jahren und Operationen immer mehr und auch stärkere bis ich bei oxycodon gelandet bin. Ich fühle selber wie sehr und schnell man sich daran gewöhnt.Da ich im Moment noch krankgeschrieben bin aber endlich wieder arbeiten möchte und vorallem auch ohne x Pausen wegen den Schmerzen wieder meinen Haushalt erledigen können möchte... Hobbys nachgehen die im Moment nichtmehr möglich sind...
Schon bei dem Gedanke ***** ***** körperliche "harte" Arbeit zu erledigen , sehe ich mein Bedarf auf Dauer stetig zu steigen...
Direkt nach der Versteifung musste ich extrem viel mehr nehmen da ich ja den tagesbedarf schon relativ hoch habe... so wollte und will ich eigentlich meine Zukunft nicht!
Leider sehr schade das man bei manchen Ärzten immer gleich erstmal in die psychische "schiene" gesteckt wird��
So auch bei meiner schmerztherapeutin die mich erstmal fragte wie meine Kindheit war bevor sie auch nur annähernd darauf eingieng das ich wegen geplatzter bandscheibe, verletzten Nerven etc... bei ihr war.Vielen Dank für ihre ehrliche Meinung!
Ich wünsche Ihnen noch ein schönes Wochenende ��
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 6 Monaten.

Da hat sie es hoffentlich nur gut gemeint.

Bitte vergessen Sie eine positive Bewertung meiner Hilfe nicht. Vielen Dank ***** ***** Gute!

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.