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docexpert1
docexpert1, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1047
Erfahrung:  Facharzt für Innere Medizin, langjährige Erfahrung in eigener Praxis, Diabetologie,Rheumatologie,Kardiologie,HNO,Derma
76282548
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docexpert1 ist jetzt online.

Ich bin 26 jahre alt und leide unter einer generalisierten

Kundenfrage

Ich bin 26 jahre alt und leide unter einer generalisierten angst und panikstörung, sowie angst vor übelkeit und erbrechen, hinzu noch mittelgradig schweren depressionen. Ich nehme seit 4 jahren täglich 3mg tavor am tag und Alprazolam seit 1 jahr täglich 3mg gegen die panikattacken. Von heute auf morgen hat mich mein neurologe vor die tür gesetzt, mit den worten dann machen sie halt einen kalten entzug durch. Ich bin seitdem beim hausarzt in behandelung. Ich bekomme jetzt tavor auf privatrezept und wird hoffentlich langsam ausgeschlichen aber tafil will er mir nicht verschreiben. So sitze ich seit freitag daheim von 3mg tafil jetzt einfach auf null. Er will, dass ich in die klinik gehe. Ich war jetzt schon paar mal in der klinik, zuletzt vor paar wochen. Ich will eigentlich kein entzug machen. Mir geht es gut mit den medikamenten. Was kann ich tun? Ich will in keine klinik mehr oder absetzen, ich möchte einfach mein leben genießen.

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Medizin
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 1 Jahr.

Guten Tag.

Ist es tatsächlich so, dass Sie Ihr Leben als Medikamentenabhängiger,der scheinbar immer noch Angst- und Panikattacken auch unter Therapie hat, geniessen können?

Wenn Sie diese Frage für sich mit einem klaren Ja beantworten können, dann machen Sie so weiter.

Der ärztliche Rat aber, geht dahin, dass bei einem so jungen Menschen eine so ausgeprägte Medikamentenabhängigkeit nicht hinnehmbar ist. Der ärztlich angeratene Entzug wird - wenn überhaupt- nur unter stationären Bedingungen gelingen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Guten Abend,

ich würde gerne weiterhin mit Benzos leben.

Ich habe schon so viele Medikamente ausprobiert und es hat nichts wirklich geholfen.

Ich konnte bevor ich Tavor bekam kein normales leben mehr führen.

Ich konnte nachts nicht mehr schlafen oder einkaufen gehen, mir war dauer Übel.

Essen ging auch nicht mehr vor der Angst zu erbrechen.

Jetzt sind die ganze Ängste damit weg aber kein Arzt oder neurologe will es mir weiterhin verschreiben.

Ich fühle mich entmündigt und zur stationären behandelung gezwungen.

Und das tavor und tafil wollen sie dann bei mir, wenn ich in die psychatrie gehe innerhalb von 2 wochen auf null setzen.

Ich möchte das alles nicht und weiß nicht weiter.

Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 1 Jahr.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Ich verstehe, Lebensqualität wird erst mit Benzos möglich.

Andererseits verstehe ich auch meine ärztlichen Kollegen, die aus berufsethischen Gründen eine Medikamentenabhängigkeit nicht durch entsprechende Verordnungen unterstützen dürfen. Von dieser Regel gibt es nur sehr wenige eng umschriebene Ausnahmen. Eine davon ist die Verordnung von Methadon für Heroinabhängige.

Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 1 Jahr.

Guten Abend,

hoffentlich konnte ich Ihnen mit meiner Antwort helfen. Falls Sie keine weiteren Fragen hierzu mehr haben sollten, danke ***** *****ür Ihre freundliche Bewertung. Die Funktion ist jetzt aktiviert.