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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 25840
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Ich hätte fragen zur Schilddrüse, wer kann mir helfen?

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich hätte fragen zur Schilddrüse, wer kann mir helfen?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Tag,
vor zwei Jahren hatte ich eine Schilddrüsen OP, diese musste aufgrund einer Entzündung total entfernt werden, von den Nebenschilddrüsen konnten vier von fünf erhalten werden. Nach der OP hatte ich Kalziummangel, welcher behandelt wurde. Die Werte schienen in Ordnung. Nach 3 Monaten hatte ich meinen ersten Krampfanfall, zwei Monate später den Zweiten. Auslöser waren nicht zu erkennen. Ein Jahr nach der OP wurde eine Vitamin D Mangel und Kalziummangel festgestellt. Diagnose Hypoparathyreoidismus. Behandlung mit Vitamin D und Kalzium. Dann kam wieder ein Anfall, Diagnose: Epilepsie – mittlerweile bin ich bei 2 x Levetiracetam 1250 und keinen Auslöser dieser Anfälle! Die Anfälle werden unterdrückt, zeigen sich nur noch als Schwächeanfälle mit erhöhtem Schlafbedürfnis, Konzentrationsproblemen, innerer Unruhe. Seit dem lasse ich die Werte regelmäßig kontrollieren. Parathormon ist OK, Kalzium ist OK. Der TSH-Wert liegt eher im unteren Norm-Bereich, der fT3-Wert im unteren Normbereich, aber der fT4-Wert liegt bei 103 % des oberen Normwertes. Blutabnahme erfolgte ca. 12 Stunden nach Einnahme des l-thyroxin. Gefühlt befinde ich mich in einer Unterfunktion. Die Frage ist, was kann ich noch tun, bzw. wo kann noch gesucht werden?Danke

Guten Tag,

Hypoparathyreodismus erklärt keine epileptischen Anfälle. Was wurde neurologisch alles untersucht?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Untersucht wurde neurologisch alles, das EEG war immer unauffällig, ich war nochmal danach in der Uni-Klinik, dort wurden alle Untersuchungen nochmals gemacht, Schlafentzug, optische Reize, Ich war zum MRT - organisch ist alles ok. Es gab nie einen Hinweis, daher meine Frage in Richtung Hormone. Nach einem Anfall habe ich eine Nacht auf der Überwachungsstation im KKH gelegen, die einzigste Auffälligkeit war die, das mein Blutdruck in der Nacht sehr niedrig war. Mehr nicht. Familiär liegt ebenfalls keine Veranlagung vor. Alles begann scheinbar mit der SD-Op. Es gab auch vorher keine Verletzungen, Unfälle oder ähnliches...

Wir wissen ja, dass ein Kalziummangel Tetanien, also Muskelkrämpfe verursachen kann. Echte epileptische Anfälle mit Bewusstseinsverlust, Einnässen oder Zungenbiss aber nicht. Die einig sinnvolle Erklärung, die ich noch hätte, wäre ein gewisser Sauerstoffmangel unter der OP, der die empfindlichen Zellen im Gehirn geschädigt hat. Nicht alles sieht man im MRT. Ich fürchte, das ist die einzig plausible Erklärung.

Sicher aber ist, dass Sie über die Schilddrüse keine Besserung herbeiführen können, da sie nichts damit zu tun hat.

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.