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docexpert1
docexpert1, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1051
Erfahrung:  Facharzt für Innere Medizin, langjährige Erfahrung in eigener Praxis, Diabetologie,Rheumatologie,Kardiologie,HNO,Derma
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docexpert1 ist jetzt online.

Hilfe! Bei meiner Mutter (70) wurde eine rheumatische Erkrankung

Kundenfrage

Hilfe!
Bei meiner Mutter (70) wurde eine rheumatische Erkrankung diagnostiziert(welche genau ist noch nicht geklärt), unter der sich die Adern beider Augen in kürzester Zeit verengt/zugesetzt haben. Eine hochdosierte Prednisolontherapie bekommt zwar die allgem. Entzündungswerte in den Griff, die Augenproblematik hat sich aber leider eher verschlechtert.
Jetzt die Frage: Gibt bei solchen Grunderkrankungen auch noch alternative Therapieansätze (statt/zusätzlich zum Cortison), und wer kann die durchführen.
Sind verzweifelt, da meine Mutter zu erblinden droht.
Mit lieben Grüßen, Barbara Laarmann
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Medizin
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Tag Bei Autoimmunerkrankungen ( zu diesen gehören die rheumatischen Erkrankungen ) ist außer Kortison methotrexat oder auch cyclophosphamid eine Alternative. Beides sind jedoch relativ aggressive Zytostatika und werden daher erst in zweiter Linie gegeben.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Dieses ist ja nur dazu da, um die Cortisondosierung zu reduzieren!
Was meine Frage ist: Gibt es ALTERNATIVEN zu diesen Medikamenten, zumal meine Mutter bez. der Augen NICHT auf Cortison anspricht!!!
Interferone , o. ä., und welche Kliniken würden so etwas durchführen.
Ich bitte nochmal um Antwort.
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sie fragten nach alternativen Therapieansätzen (statt/zusätzlich zum Cortison).Zwei dieser möglichen Alternativen, die allerdings häufig als Basistherapie zusätzlich zu Kortison in reduzierter Dosis oder auch einmal ohne Kortison gegeben werden können habe ich Ihnen genannt. Es gibt noch wesentlich mehr Substanzen, die je nach Art der rheumatischen Erkrankung statt bzw zusätzlich zu Kortison in reduzierter Dosis gegeben werden können (Azathioprin, D-Penicillamin, Chloroquin, Leflunomid…)Neuerdings werden auch gut Erfahrungen mit Antikörpern gemacht (Rituximab,Belimumab).Eine kompetente gute Klinik wäre z.B. die Rheumaklinik im Klinikum Bogenhausen München. Welche Therapie Ihrer Mutter dort tatsächlich empfohlen wird, kann ich leider nicht festlegen.Insgesamt vermute ich, dass das mangelnde Ansprechen der Augensymptomatik auf die Kortisongabe primär ein Dosierungsproblem ist (also unterdosiert), denn Kortison ist bei allen Autoimmunerkrankungen zunächst einmal das wirksamste Mittel. Wegen der bekannten zahlreichen Nebenwirkungen wird man allerdings versuchen rasch auf die minimale noch effektive Dosis zurückzugehen
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 1 Jahr.
Konnte ich Ihnen mit meinen Antworten helfen? Falls ja und falls Sie keine weiteren Fragen mehr haben sollten bitte ich um Ihre freundliche Bewertung.Vielen Dank ***** ***** Gute für SieIhr Dr.Schürmann