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webpsychiater
webpsychiater, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1385
Erfahrung:  Oberarzt für Psychosomatik mit langjähriger Erfahrung im Bereich Innerer Medizin, Schlafmedizin sowie ADHS/ ADS. Facharzt für Psychiatrie u. Psychotherapie
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Ich habe extrem starkes Jucken an den beiden Beiden unterhalb

Kundenfrage

ich habe extrem starkes Jucken an den beiden Beiden unterhalb des Knies, ich kratze mich bis zur offenen Wunde. ich weiß nicht mehr was ich tun soll. habe auch Fotos.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Morgen !
Gibt es bei Ihnen Vorerkrankungen wie Durchblutungsstörungen (z.B. Rauchen), Venenerkrankungen, Leber- oder andere Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes) ?
Welche Ärzte haben Sie bisher aufgesucht und mit welchem Erfolg ?
Hautarzt ? Neurologe ?
Besteht "nur" das Jucken oder haben Sie auch Gefühlsstörungen (vermindertes Berührungsempfinden) oder Bewegungsstörungen in den Beinen ?
Gerne könne Sie mir die Photos zuschicken (webpsychiater(at)gmail.com
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Morgen, ich habe Ihnen gerade ein paar Bilder geschickt. Ich habe das schon mal gehabt, denke auch eher in der Winterjahreszeit, will es aber nicht genau belegen, ich war noch bei keinem Arzt, wende mich ja deshalb hierher. Medikamente nehme ich: Bisoprolol 5m. Trevilor 150mg, und Tamsulosin .
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ich rauche nicht, kenne keine Vorerkrankungen, leicht erhöhte Leberwerte konstant seit 5 Jahren
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Das Problem ist, dass Sie vermutlich vom Hauttyp her eine sehr trockene Haut haben. An den Unterschenkeln über dem Schienbein gibt es wenig Unterhautgewebe. Die Veränderungen sind ja überwiegend durch das Aufkratzen der Wunden zu erklären, was beim Abheilen wieder neuen Juckreiz verursacht.
Medizinisch sprechen wir von Pruritus, wenn es um Juckreiz geht. Wenn es nun überall wäre, würde man zunächst Ihre Medikamente auf den Prüfstand stellen.
Da es sich eher um ein Phänomen der Jahreszeiten handelt, würde man dann überlegen, ob die Durchblutung durch Wärme bzw. Kälte beeinflussbar ist. Aber dazu würde man immer zunächst schauen, ob es medizinische Erklärungen für Pruritus gibt. Dazu kann eben auch eine Erhöhung des Leberwertes Bilirubin gehören.
Leider ist Pruritus ein so vielschichtiges Syndrom, dass man nicht DIE Lösung online verkaufen kann.
Ich empfehle meinen Patienten zum ersten Eindruck gerne einen Artikel aus dem Deutschen Ärzteblatt (https://www.aerzteblatt.de/pdf/102/44/a3026.pdf), der das diagnostische Vorgehen bzw. die Vielschichtigkeit des Problems beleuchtet.
Wenn man die Ursachen nicht verändern kann, wird man symptomatisch arbeiten müssen. Häufig ist es ja so, dass entweder eben eine seborrhoeische Dermatitis (trockene Haut) bzw. eine Austrocknung mit Entzündung eine Rolle spielt. Dann versucht man mit verschiedenen Salben z.b. auf der Grundlage von Menthol oder Kampher, manchmal auch mit antihistaminergen Substanzen wie Fenistil eine Linderung.
Schnell helfen (aber langfristig eher schädlich) wären dann Kortisonsalben (z.B. Dermatop).
Ehrlich gesagt : Ich würde es gründlicher untersuchen lassen, damit man gezielt eine Therapie einleiten kann und rate von einen Eigenbehandlung mit Salben oder Wunderversprechungen ab.

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