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webpsychiater
webpsychiater, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1451
Erfahrung:  Oberarzt für Psychosomatik mit langjähriger Erfahrung im Bereich Innerer Medizin, Schlafmedizin sowie ADHS/ ADS. Facharzt für Psychiatrie u. Psychotherapie
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Hallo liebes Ärzteteam, ich stelle mich kurz vor: Ich bin weiblich,

Kundenfrage

Hallo liebes Ärzteteam, ich stelle mich kurz vor: Ich bin weiblich, 46 Jahre alt, seit 30 Jahren Raucherin (hatte letztes Jahr ein Vorsorge-Raucher-CT, alles war ok), bin 1,68 cm groß und wiege 70 kg. Sportlich mache ich nicht so viel, Joggen ca. zweimal in der Woche für 30 Minuten.
Vor fast einem Jahr wurde bei einer Routineuntersuchung Bluthochdruck (sehr hoch 220/110) bei mir festgestellt, welcher durch die sofortige Einnahme von Ramilich
10 mg und Amlodipin 5 mg auf 120 bzw. 130/80 gesenkt wurde. Also seit gut einem Jahr ist mein Blutdruck im normalen Bereich. Habe mir ein Blutdruckgerät gekauft und checke mindestens 3x die Woche die Werte, die sich sowohl unterm Tag als auch nachts im Normalbereich befinden.
Jetzt komm ich zu meinem eigentlichen Problem:
Seit gut einem halben Jahr fällt mir auf, dass wenn ich nachts wach werde und meine Augen nur halb öffne, ein großer roter Punkt vor meinen Augen erscheint, der sofort wieder verschwindet, wenn ich meine Augen ganz öffne. Beim Zuhalten eines Auges erscheint der Punkt sowohl rechts oder links, ist also nicht auf ein Auge begrenzt.
In meinem Zimmer ist es nicht vollkommen dunkel, es scheint ein ganz leichtes Dimmerlicht.
Wenn ich frühmorgen aufwache und nur leicht meine Augen öffne, sehe ich kurz „Adern/Gefäße“, wie man sie bei einer Netzhautuntersuchung mit dem Untersuchungsglas beim Augenarzt sieht.
War vor ca. 5 Monaten deswegen beim Augenarzt. Außer Weitsichtigkeit wurde nichts an den Augen festgestellt. Die Vorsorgeuntersuchung für den grünen Star wurde auch gemacht. Der Augenarzt meinte, dass die Punkte/Adern wohl evtl. von einem hohen Blutdruck kommen. Die Augen selber sind ohne Befund.
Ich messe nachts, nachdem dieser richtig stark rote Punkt beim Aufwachen erscheint, meinen Blutdruck und der ist immer zwischen 120 oder 130/80.
Komisch ist eben, dass der Punkt oder die Adern nur bei halb geöffnetem Auge zu sehen sind, niemals wenn ich wach bin und die Augen vollständig offen sind. Selbst wenn ich unterm Tag die Augen nur halb öffne, erscheint weder Punkt noch Adern. Nur nachts, wenn ich wach werde und meine Augen öffne oder kurz vorm Aufstehen.
Haben Sie eine Idee, was das sein könnte. Ich k***** *****m mehr richtig schlafen, weil ich jedes Mal, wenn ich nachts wach werde, von diesem riesengroßen Punkt überrascht werde, der mir richtig Angst macht.
Liebe Grüße
Claudia
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Tag
Es scheint sich weniger um eine Sehwahrnehmung bzw Augenstörung zu handeln, eher eine Rückkopplung aus dem Sehzentrum
Migräne ist ausgeschlossen?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Migräne ausgeschlossen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ich sehe den roten Fleck, wenn ich aufwache, auch nur bei fast geschlossenen Augen, und dann ist er stets da. Wenn ich die Augen richtig aufmache, ist er verschwunden, ist schon richtig gruselig.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Die Adern sehe ich nur kurz vorm Wachwerden am Morgen. Aber dann ziemlich heftig.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Aus Ihrer Schilderung kann man eigentlich eine Augenproblematik, ein Problematik am Sehnerv oder aber auf dem Weg zum Sehzentrum weitgehend ausschliessen.
Ich habe zunächst einerseits an eine Medikamentennebenwirkung gedacht. Da ist eigentlich nichts unmöglich.
Aber dann doch eher an ein Wahrnehmungsphänomen im Übergang zwischen Wach- und Schlafzustand (bzw. umgekehrt).
Stark vereinfacht kann man sich unser Gehirn hinsichtlich der Verarbeitung von Informationen wie ein Schwimmbecken vorstellen. Die Erlebnisse bzw. Seheindrücke des Tages werden in Bilder übersetzt am Boden des Beckens abelagert (das ist quasi das Tag-Programm).
Im Nachtprogramm des Traumschlafs (oder Default-Mode) wird nun eine Übersetzung dieser Erlebnisse in abstrakte Bilder gemacht.
Das Umschalten zwischen Wach- und Nachtphase wird aber manchmal gestört. Ich vermute, dass sie dort etwas wahrnehmen, was keinen realen Seheindruck entspricht, aber möglicherweise noch aus der Verarbeitung herrührt.
Sie könnten einmal versuchen, ob sich der Punkt in der Nacht durch Rechts-Links-Stimulation verändert (also 10 mal nach rechts und links abwechselnd schauen bzw. auf den rechten und linken Oberschenkel klopfen. Vielleicht verändert sich da der Punkt.
Ich glaube nicht, dass es gefährlich ist (bzw. es gibt keine Erkrankung, die sowas als Symptom hätte). Aber ähnliche Erscheinungen berichten eben einige Patienten, die Schlafprobleme und Albträume haben
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Haben Sie dazu noch Rückfragen oder kann ich Ihnen sonst noch mit Rat und Tat zur Seite stehen ?

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