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webpsychiater, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1402
Erfahrung:  Oberarzt für Psychosomatik mit langjähriger Erfahrung im Bereich Innerer Medizin, Schlafmedizin sowie ADHS/ ADS. Facharzt für Psychiatrie u. Psychotherapie
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Hallo Ärzteteam, bei mir steht eine OP bevor und es ist für

Kundenfrage

Hallo Ärzteteam, bei mir steht eine OP bevor und es ist für mich ein absoluter Albtraum. Um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht wie ich das schaffen soll. Ich hatte schon immer panische Angst vor Krankenhäusern und habe auch immer vermieden dort jemand zu besuchen. Wenn ich das betrete wird es mir ganz heiß und mein Herz rennt und Mir wird schwindlig und ich fühle mich unsicher. Die Panik ist dann natürlich auch nicht weit. Ich benötige also dringend irgendwie Hilfe um das schaffen zu können. Da ich aber nächste Woche schon dorthin muss, denke ich an Medikamente die mir helfen. Da ich auch sonst ein Panikstörung leider nehme ich Opipramol. Ich merke aber jetzt schon dass das leider nicht ausreichen wird. Wenn Sie mir dort etwas empfehlen was ich für kurze Zeit mir von meinem Hausarzt verschreiben lassen könnte? Ich möchte die Termine gerne möglichst ruhig und angenehm wahrnehmen. Freundliche Grüße.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Tag !
Können Sie mir noch verraten, wie alt Sie in etwa sind ?
Wieviel Opipramol 8n mg nehmen Sie derzeit ?
Wie lange werden Sie wegen der Op in der Klinik sein müssen ? Ambulant bzw. teilstationär ist der Eingriff nicht möglich ?
Grundsätzlich wäre halt eine Phobie im Sinne einer Angststörung relativ gut und schnell durch eine Verhaltenstherapie zu behandeln bzw. zumindest abzumildern. Das könnte eine Idee sein, wenn der Eingriff elektiv ist, d.h. nicht unmittelbar dringlich ist.
Andererseits ist es schwierig, schnell eine Psychotherapie zu bekommen.
Medikamentös wird man keine perfekte Lösung erreichen können. Im "Notfall" könnte man aber darüber nachdenken, neben dem Opipramol ein Benzodiazepin wie Tavor (Lorazepam) entweder als Bedarf oder aber auch kontinuierlich zu geben. Das sollte aber höchstens für 2 bis 3 Wochen erfolgen. Zudem müsste es mit den Narkoseärzten abgesprochen sein.
Andere Beruhigungsmittel wären dann ggf. Atosil oder ggf. ein Neuroleptikum wie Pipamperon, das auch die Angst lindern kann.
Das lindert etwas die Angst, aber letztlich ist halt die "Panikreaktion" nicht wirklich durch Medikamente ganz zu verhindern. Am wichtigsten wäre hier, dass Sie ggf. eine Begleitung bei den Gesprächen haben und die Ärzte eine vertrauensvolle Atmosphäre aufbauen.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
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