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webpsychiater
webpsychiater, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1385
Erfahrung:  Oberarzt für Psychosomatik mit langjähriger Erfahrung im Bereich Innerer Medizin, Schlafmedizin sowie ADHS/ ADS. Facharzt für Psychiatrie u. Psychotherapie
88574332
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webpsychiater ist jetzt online.

Bis 3 cm große suspekte filiatypische Lymphknoten

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, bei mir wurde eine bis 3 cm große suspekte filiatypische Lymphknoten im linken vorderen Mediastinum und am linken Hilus festgestellt. Bitte haben Sie die Freunlichkeit mich aufzuklären. Ist das sehr gefährlich ? Welchen Therapie Weg sollte ich einschlagen ? Für eine schnelle Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen / ***** Mail: *****

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller
War das eine Röntgenuntersuchung zur Routine?
Hat der Arzt schon über den Befund gesprochen bzw sind Ihnen Erkrankungen schon bekannt?
Erfreulich klingt der Befund nicht,ich tue mich aber schwer so eine pauschale Aussage zu machen
Gern übersetz ich aber und zeige einen Diagnostikweg auf
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Die Untersuchung wurde unter intravenöser Boluskontrastmittelgabe

durchgeführt. ( CT Torax vom 28.08.2015 )

Es war eine Kontrolle auf Grund einer festgestellten Lungenfibrose

mit Asbestose ( CT vom 17.04.2014 )

Mit freundlichen Grüßen / *****

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Das hilft zumindest ein wenig.

Die Formulierung im Befund selber ist höchst unfreundlich.

Bei einer Lungenfibrose mit einer entsprechenden Verdichtung der Lungenstrukturen entstehen aber ja mal Knoten bzw. die Einschlüsse der Astbestose.

In dem Befund selber werden nun Lymphknotenvergrösserungen beschrieben, die "Filiae-verdächtig" sind. Damit meint man auf Deutsch, es könnte sich um Absiedelungen = bösartig veränderte Lymphknoten handeln.

Dafür spricht, dass sie an 2 verschiedenen Stellen zu sehen waren.

Es wäre aber unverantwortlich, daraus auf das Vorliegen eines Tumors zu schliessen. Oder gar auf Krebs.

Wichtig wäre eben zu klären, ob diese Lymphknoten schon vorher da waren. Ob es Vergleichsaufnahmen gibt.

Dann würde man versuchen, eine Probenentnahme aus einem der Lymphknoten zu machen.

Eventuell würde man auf die Suche gehen, ob es weitere Zeichen für einen Tumor im Körper gibt.

Bei der Astbestose wäre am ehesten an eine Mesotheliom zu denken.

Wurde speziell deshalb die Untersuchung veranlassst oder warum wurde sie gemacht ?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Im Rahmen einer Prostata Ca-Behandlung wurde eine PET - CT ( 08.01.2014 )gemacht, hierbei Zufallsbefund mi V.a. Bronchialkarzinom

Was ist eine Mesotheliom ?

Was würden Sie mir raten oder welchen Therapieweg sollte ich beschreiten ?

Wann sollte, eine neue Untersuchung machen ?

Was sollte das dann für eine Untersuchung sein ?

Mit freundlichen Grüßen / *****

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hui, das ist durchaus kompliziert :-)

Also : Theoretisch und praktisch muss man ausschliessen, dass das Prostata-Carcinom eine Absiedelung im Sinne einer Metastase = Fiiae in der Lunge bzw. in den Lymphknoten hat.

Die Differentialdiagnose zu einem Bronchial-Karzinom ist natürlich wichtig. Aber erstmal müsste man klären, ob es überhaupt bösartig ist. Und dann müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn sie 2 verschiedene Tumor-Arten gleichzeit UND eine Asbestose hätten.

Ein Mesotheliom ist ein bösartiger Tumor, der von einer bestimmten Schicht in der Lunge ausgeht. (Siehe hier http://www.malignesmesotheliom.de/info.htm). Das ist der Tumor, an den man im Zusammenhang mit Astbest denken muss.

Das Vorgehen müsste sein, die "Herkunft" der Lymphknotenvergrösserung zu klären.

Vermutlich wird man früher oder später eine Probenentnahme empfehlen.
Wichtig wäre aber eben auch, dass man schaut ob Tumor-Marker für die Prostata oder für die Lunge erhöht sind oder sich sonstige Zeichen für eine bösartige Erkrankung zeigen.

Ich finde es deshalb so schwierig, weil eben auch die Astbestose selber knotige Veränderungen macht, die man leicht für einen Lymphknoten oder einen beginnenden Tumor halten kann.

Hier muss man wirklich dem erfahrenen Radiologen vertrauen, dass er oder sie den Befund richtig deutet.

Ich würde mit Ihrem Hausarzt oder aber einer Schwerpunktabteilung für operative Lungenheilkunde (Pulmologie) sprechen, wie das weitere Vorgehen ist. Aus dem Bauch heraus würde ich zu einer Probenentnahme raten. Man müsste aber eben wirklich die genaue Beurteilung es PET-CT und die Einschätzung der diagnostizierenden Ärzte abwarten.

Die Therapie richtet sich dann nach dem erhobenen Befund.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr gern stehe ich für weitere Rückfragen zur Verfügung
Bitte denken Sie aber dann an eine freundliche Bewertung meiner Beratung. Nur so wird mir auch ein Honorar aus dem eingezahltem Guthaben zugewiesen
Vielen Dank
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.
Darf ich nachfragen, ob noch Fragen offen sind bzw. warum Sie bisher noch keine Bewertung der doch ausführlichen Beratung vorgenommen haben ?
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Jahr.

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