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webpsychiater
webpsychiater, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1529
Erfahrung:  Oberarzt für Psychosomatik mit langjähriger Erfahrung im Bereich Innerer Medizin, Schlafmedizin sowie ADHS/ ADS. Facharzt für Psychiatrie u. Psychotherapie
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Ich hatte vor kurzem ein merkwürdiges Erlebnis in einer Apotheke. Ich

Kundenfrage

Ich hatte vor kurzem ein merkwürdiges Erlebnis in einer Apotheke. Ich wollte ein Rezept für Zolpidem einlösen (10 Stück), der Apotheker hat mir aber gesagt, dass man dieses Medikament mit einem "normalen" Rezept nicht bekommt- das Rezept hat er auch noch einbehalten!
Darf ein Apotheker einfach ein Rezept "einkassieren" und was für ein Rezept braucht man denn für Zolpidem?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller !

Vielen Dank für Ihre Anfrage !

Grundsätzlich finde ich es zwar richtig, wenn ein Apotheker sich Gedanken über Medikamente macht, die ein hohes Abhängigkeitsrisiko haben. Die regelmässige Einnahme von Zolpidem und anderen Schlafmitteln (Z-Substanzen) birgt ähnlich wie bei Benzodiapzepinen das Risiko der Toleranz- und Suchtentwicklung, kann aber auf jeden Fall die Schlaf-Struktur zerstören und damit das Problem der Schlafstörung verschlimmern.

Es kommt jetzt auf die Dosis an. Zolpidem ist in höheren Dosierungen als Betäubungsmittel eingestuft. Siehe hier https://de.wikipedia.org/wiki/Zolpidem Es fällt also unter eine besondere rechtliche Regelung, die dann nur auf sog. BTM-Rezepten zu verordnen wäre. Das ist ein Schutz gegen ein Missbrauch. Für die üblicherweise in der Apotheke erhältliche Variante gilt das so aber nicht. Insofern verstehe ich die Reaktion des Apothekers nicht (siehe hier http://www.arznei-telegramm.de/db/wkstxt.php3?&knr=029411/407817&art=mono&nummer=Zolpidemtartrat&ord=uaw).

Vielleicht war der Apotheker aus anderen Gründen besorgt und wollte erstmal Rücksprache mit dem Arzt halten. In Ordnung ist das so aber aus meiner Sicht nicht.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über medikamentöse und verhaltenstherapeutische Alternative. Vivinox ist da sicher meistens nicht ausreichend.

Es kommt hier sehr auf ihre individuelle Problematik und Vorgeschichte drauf an. Ggf. könnte man vorrübergehend mit schlaffördernden Antidepressiva wie Trimipramin oder aber Medikamenten wie Dipiperon ihren Schlaf fördern. Besser wäre aber aus meiner Sicht eine umfangreiche Abklärung der Ursachen der Schlafstörung. ggf. könnte man dann mit dem Schlafhormon Melatonin (als Medikament unter dem Namen Circadin oder als Antidepressiva als Valdoxan erhältlich) ihren Schlaf verbessern.

Das müsste man dann aber sehr individuell mit einem Experten für Schlafmedizin bzw. ggf. einem Psychiater oder Nervenarzt besprechen.

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 2 Jahren.
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Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 2 Jahren.
Schade