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docexpert1
docexpert1, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 980
Erfahrung:  Facharzt für Innere Medizin, langjährige Erfahrung in eigener Praxis, Diabetologie,Rheumatologie,Kardiologie,HNO,Derma
76282548
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docexpert1 ist jetzt online.

Hallo, ich habe folgendes Problem: Seit etwa einem halben

Kundenfrage

Hallo, ich habe folgendes Problem: Seit etwa einem halben Jahr stelle ich fest, dass jedes Mal wenn sich mein Trigeminus entzündet gleichzeitig Folgendes passiert: Etwa ein bis zwei Tage vorher werde ich auf eine abartige Art und Weise müde, ich schlafe dann mitunter zwei Tage am Stück und die Müdigkeit setzt sehr plötzlich ein und ich kann nichts dagegen tun. Dann setzt eine Art Doppeltsehen ein, d. h. ich sehe Schrift schwarz uns etwas versetzt grau. Dazu kommt dann eine abnorme Muskelschwäche und Koordinationsstörungen in den Beinen, insbesondere beim Treppen bzw Kurven gehen, ich gehe dann ganz normal aber kippe plötzlich zur Seite weg weil der Fuss einknickt zB. Dann kribbeln die rechte Gesichtshälfte sehr stark wie nach einer Zahnarztapritze (wo sich anschliessend der Trigeminus meldet mit Höllenschmerzen) und die Fussohlen manchmal auch gesamte Füsse bis über die Knöchel- fast immer beidseitig (mehr ameisenmaessig und weniger taub als im gesicht), manchmal brennt es auch bzw. fühlt sich wie winzige elektrische Schläge an (nicht unangenehm). Dasselbe in den Händen- auch fast immer beidseitig auch bis zur selben Höhe, manchmal nur die Handinnenflächen. Dann fängt die Lippe an sich anzufühlen wie nach einer Zahnarztanästhesie, regelrecht taub. wenn ich mich dann im Gesicht kratze in der Hälfte wo es kribbelt, spuere ich das kaum aber anschliessend bleibt eine Art Brennen für einige Minuten- auf der anderen Seite nicht. Die schmerzen des Trigeminus sind mittlerweile Dauerschmerzen (zu Beginnmeiner Schmerzodyssee gab es noch die ploetzlich einschiessenden Schmerzen). Dann beginnt der Gaumenbereich rechts blutig zu schmecken. Wenn ich dann wegen Unaushaltbarkeit der Schmerzen 200-400 mg Kortison nehme, verlagern sich die Schmerzen Richtung Ohr, ich bekomme einen Tinnitus und danach laesst alles allmaehlich nach- auch der sonderbare blutgeschmack, ebenso die Paraesthesien und auch ein anderes Problem dass sich immer kurz vor den Schmerzen verstaerkt u meine Blase betrifft (kriege die blase nicht richtig leer und muss gefuehlte tausendmal auf toilette pro nacht) Gesichert ist, dass ich aktuell keine Borrelieninfektion mehr habe (aber da scheiden sich ja die Geister), dann habe ich ein leaky gut syndrom, einen ugt1a1 enzymmangel. zaehne sind ob ebenso nebenhoehlen ok. Fazialisparese hatte ich vor zwei Jahren, vor 5 Jahren eine TIA. Craniomandibulaere Dysfunktion wurde mal diagnostiziert, mal ausgeschlossen. Schiene brachte keine Aenderung. Hemiplegische Migraene wurde mal diagnostiziert u dann auch wieder ausgeschlossen. Mittlerweile ist es jedenfalls so, dass das gekribbele fast kontinuierlich mich begleitet, meist bin ich dabei ganz normal auf den beinen unterwegs, neuerdings tritt aber immer haeufiger eine Muedigkeit der Muskulatur ein- immer kurz vor den starken schmerzattacken. ich kann dann zb das gaspedal nicht richtig bedienen oder muss mich hinsetzen oder kann keine wasserflasche vernuenftig festhalten. Was koennen die Ursachen sein u vor allem an welchen arzt wende ich mich? Antibiotika haben mir in der Vergangenheit immer Linderung verschafft (was die trigeminusschmerzen betrifft- hatte danach immer erwa fuer drei monate ruhe), vor allem Makrolide, azithromycin u minocyclin (letzteres bringt zunaechst immer eine verstaerkung der symptome). doch noch Borreliose? oder Chlamydiae oder Toxoplasmose (einer meiner Katzen war infiziert)? oder doch was ganz anderes?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 2 Jahren.
Willkommen auf just answer.Danke für Ihre ausführlichen Angaben. Nach allem was Sie schildern handelt es sich aus meiner Sicht doch um eine Migräne mit neurologischer Begleitsymptomatik (migraine accompagnè).Sehr hinweisend ist die schon vorher einsetzende Müdigkeit und allgemeine Beeinträchtigung. Für eine Trigeminusneuralgie ist die Symptomatik eher weniger typisch. Eine gleichzeitig bestehende Übelkeit würde die Verdachtsdiagnose stützen.Nehmen Sie wegen der startgehabten TIA ASS 100?
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 2 Jahren.
Der für Sie zuständige Spezialist ist der Neurologe. Hier sollte auch über ein Kernspin des Kopfes nachgedacht werden.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Übelkeit im eigentlichen Sinne ist es nicht, ich hatte mir nur mal vorgenommen die Schmerzen auszuhalten und muss dann ab einer bestimmten Schmerzintensität mich übergeben. vorher faengt das auge an wie wild zu traenen, ich kann den kopf nicht mehr drehen oder den mund oeffnen. dann bekomme ich eine ptosis (nur rechtes auge, nur dieses traent auch) und dann erhoehtes speicheln auf der rechten seite. erst danach werden die schmerzen so stark dass ich als alternative zum aus dem fenster springen kortison nehme aber dann meist schon das erbrechen einsetzt. der trigeminus war eig. auch schon relativ gesichert , angeblich gibt es eine form die dauerschmerzen bereitet, wurde mir von den entsprechenden neurologen gesagt. aber ich weiss es nicht. nach der geburt meiner tochter hatte ich jedenfalls normale menstruelle migraene u die hat mich zwar auch ab u zu brechen lassen aber ich konnte sie aushalten. vor allem wollte ich dann im dunkeln sein- das ist jetzt zb anders, ich bin ueber sonne auf der schmerzenden seite sehr dankbar...
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 2 Jahren.
Danke für Ihre Rückmeldung.An der zugrundeliegenden Migräne besteht aufgrund Ihrer zusätzlichen Angeben kein Zweifel. Die Therapie muss hier ansetzen( Tristane…) Zusätzlich liegt offensichtlich ein Cluster headache vor (Bing Horton Kopfschmerz) vor, der gut auf die Gabe von Kortison und auch Sumatriptan anspricht. Auch die Gabe von reinem Sauerstoff im Schmerzanfall ist eine wirksame Therapie. Prophylaktische Therapie ist schwieriger: Mathysergid darf nur 3 Monate gegeben werden, Valproinsäure (ein Antiepileptikum) ist prophylaktisch gegeben oft wirksam.Zusammengefasst: Versuchen Sie im Schmerzfall Sumatiriptan Tabletten (bis zu 100 mg), das sowohl bei der Migräne als auch bei Cluster headache ( der Schmerz der mit Augentränen und Pupillenverkleinerung einhergeht) gut wirksam ist.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Im Krankenhaus wurde mir gesagt (nach der TIA )dass ich meinem ganzen Leben nie wieder Triptane nehmen duerfte, da diese bei hemiplegischer migraene kontraindiziert seien. sie sagten sogar, ich haette die TIA damit ausgeloest. Ich habe daraufhin nie wieder Triptane genommen u irgendwann mal zufaellig festgestellt dass mir kortison hilft (das sollte ich ua nehmen, als ich die fazialisparese hatte). das kortison hilft auch definitiv besser als die triptane damals, die durchaus den schmerz vermindert haben, aber eben extrem krasse parästhesien im kopf hervorgerufen haben. das war wohl zuemlich gefaehrlich, die aerzte haben mich regelrecht angeschnauzt deswegen- kann aber auch einfach an der italienischen mentalitaet liegen... fakt ist, dass ich eine zangengeburt gegenueber den schmerzen die ich habe vorziehen wuerde, ich hatte auch schon so tolle dinge wie blutige nierenbeckenentzuendungen usw. aber das ist alles nichts gegen diesen schmerz. wenn es also eine migraeneform ist, ich aber keine durchblutungssenkenden medikamente bekommen darf, was nehme ich dann? ich habe die menstruelle migraene eig. auch gar nicht mehr gehabt seitdem ich eine reine gestagen-pille nehme(ich habe oestrogenunvertraeglichkeit aufgrund des ugt1a1- zeugs). aspirin etc. hat ueberhaupt gar keinen effekt. paracetamol darf ich nicht wg meiner bilirubinwerte/ morbus meulengracht....
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 2 Jahren.
Eine Auslösung einer TIA durch Triptane bei hemiplegischer Migräne ist spekulativ. Dennoch: besser nicht nehmen!Das zweite ist der Binghorton Kopfschmerz. Versuchen die die Methysergidprophylaxe über 3 Monate! Ansonsten Valproinsäure oder auch Verapamil(leider auch blutdrucksenkend) zur Prophylaxe. Auch ist die Sauerstoffgabe eine gute Option.Sie sollen wegen der TIA auf jeden Fall ASS 100 nehmen.Die Migräneprophylaxe ist problematisch. Dociton wäre gut, ist aber blutdrucksenkend. Haben Sie im akuten Fall schon Novaminsulfon versucht oder ist das auch unverträglich?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
ok, da Sie mich offenbar umbringen wollen verzichte ich mal auf eine Bezahlung. Triptane sind definitiv kontraindiziert. Einen Cluster-Kopfschmerz habe ich nicht, das passt weder von der Dauer noch vom Ort des Schmerzzentrums (hinterm Auge) und selbst wenn ich das hätte darf ich aus wikipedia zitieren: "Methysergid ist ein Arzneistoff, der in der vorbeugenden Behandlung der Migräne eingesetzt wurde. Er wirkt als Antagonist oder Partialagonist an verschiedenen Serotoninrezeptoren (5-HT-Rezeptoren). Seine migräneprophylaktische Wirkung wurde insbesondere mit einer Hemmung von 5-HT2B in Verbindung gebracht.[4] Auf Grund schwerer Nebenwirkungen, insbesondere Retroperitonealfibrosen, Pleuralfibrosen und Herzklappenfibrosen, wurde Methysergid vom Markt genommen." Ganz toll. Ich bezahle nur für kompetente Leistungen, Ihnen würde ich die Zulassung entziehen. Ich hoffe, Sie sind nicht als Arzt tätig. Trotzdem alles Gute und vielleicht schlagen Sie mal neuere Lehrbücher auf wenn sogar ich als Laie mitbekomme, dass Sie nicht nur Quatsch, sondern sogar gefährlichen Quatsch schreiben. MFG