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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 25848
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Als 59-jähriger leicht übergewichtiger beruflich stark gestresster

Diese Antwort wurde bewertet:

Als 59-jähriger leicht übergewichtiger beruflich stark gestresster Mann mit Burn-Out-Problematik habe ich vom Hausarzt Valdoxan 25mg verordnet bekommen, um Durchschlafstörungen und Erschöpfung zu verbessern.
Leider sind Nebenwirkungen wie starker Schwindel, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit sowie nächtliches Schwitzen mit Unruhe und Hautjucken so belastend (konnte mich tagsüber kaum auf den Beinen halten), dass ich dem Hausarzt nach 4-tägiger Einnahme mitteilte, das Medikament abzusetzen; der sagte nur: weiternehmen (Einnahmezeitpunkt wurde von 22:00 Uhr auf 18:00 Uhr vorgezogen, damit die Nachwirkung am nächsten Tag geringer sei - hat aber nicht funktioniert, im Gegenteil, ich bin dann schon gegen 19:00 zu Bett gegangen und war nach 2:00 Uhr nicht mehr im Bett zu halten).
Gibt es ein geeigneteres / besser dosierbares Medikament? Johanniskraut vertrage ich nicht (starkes Hautjucken mit Unruhe). Ich hatte vor 3 Jahren auch schon mal Lyrica über einen Zeitraum von 8 Monaten genommen, leider mit starken Hautproblemen = ich bekam dadurch Lichen Ruber.
Guten Abend,
Es scheint, dass Sie ein sehr empfindliches Immunsystem haben und darum auch auf gut verträgliche Mittel wie Valdoxan (es ist eines der nebenwirkungsärmsten die wir haben) allergisch reagieren. Ich halte nichts davon, ein Mittel, dass Sie offensichtlich nicht vertragen, einfach weiter zu nehmen! Es ist nicht davon auszugehen, dass die Nebenwirkungen nachlassen, im Gegenteil.
Nun wird man leider nur versuchen können; aus der ferne weiß keiner, was Sie vertragen. Johanniskraut ist eher psychomotorisch aktivierend, das ist dann auch ungeeignet. Ich kann mir vorstellen, dass Sie mit Imipramin klar kommen würden. Das ist Schlaf anstoßend und gibt auch über Tag mehr Gelassenheit. ich hoffe, dass Sie es vertragen!
Ich lese, dass Sie Rückfragen haben. Es wäre nett, diese nun auch zu stellen!
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Danke für die Antwort, die für mich jedoch leider nicht zufriedenstellend ist. Imipramin hatte ich bereits vor ca. 5 Jahren vom Hausarzt verordnet bekommen, und bei einer Minimaldosierung (5 Tropfen abends) hatte ich bereits Ausfallerscheinungen wie beispielsweise starkes Müdigkeitsgefühl mit Kreislauf- u. Schwindelproblematik bis in den nächsten Tag hineinwirkend. Ich habe mich 2 Wochen mit weiteren Nebenwirkungen herumgequält wie Hitzewallungen, innere Unruhe, Harnentleerungsstörungen und dass, owohl ich zuletzt auf 2 bis 3 Tropfen reduziert hatte. Mit derartigen Medikameneten-Nebenwirkungen bin ich nicht arbeitsfähig.

Gibt es denn kein derartiges Medikament, was mir zum Durchschlafen verhilft, ohne dass ich schachmatt gesetzt werde?

Die antidepressive Komponente spielt für mich keine große Rolle.

Der Schlafrhythmus stellt sich so dar, dass ich nach knapp 2 Stunden Schlafphase ca. 1,5 bis 2 Stunden im Wechselzyklus wach liege. Gedankenkaruselle sind zunächst nicht das Problem.

Sicherlich besteht bei mir auch eine genetische Komponente, da mein Vater ebenfalls auch noch als Rentner und mein Bruder ebensolche Schlafprobleme hatten bzw. haben.

Leider hatten Sie nicht erwähnt, was Sie bisher nicht vertrugen. Nach dieser Information von ich auch skeptisch in Bezug auf Opipramol und Mirtazapin. Valdoxan wäre schulmedizinisch schon das beste und verträglichste Mittel. Da das nicht geht würde ich über Lasea nachdenken, das zwar nicht müde macht, aber sehr gut die Anspannung nimmt und dadurch den Schlaf bessert.Ich würde das mal zwei Wochen durchnehmen.
Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.