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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 25075
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Fußheberschwäche

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, seit neun Monaten habe ich eine Fußheberschwäche links, einschließlich eines Taubhautsgefühls im Bereich des äußeren Unterschenkels. Das Ganze allerdings ist unklarer Genese. Vor einigen Jahren trat dies schon im rechten Bein auf - die Lähmung hat sich gegeben, das Taubhautsgefühl besteht noch heute. Der Kraftverlust im linken Bein ist spürbar , ebenso habe ich einen bisher unerklärlichen Kraftverlust im linken Arm. Meine Bandscheibenvorfälle C5/6, BWK1/2 und L5/S1 wurden als Ursache ausgeschlossen. Zusätzlich leide ich situationsunabhängig an einer residierenden Sehschwäche auf dem linken Auge, angeblich unter Clusterkopfschmerzen und Fibromyalgie. Seit der Pubertät sind zudem multiple Medikamentenallergien bekannt. Mein Hausarzt überwies mich nun stationär - aufgrund der zusätzlich massiv erhöhten Entzündungswerte - ins Krankenhaus. Geplant war eine Muskelbiopsie und eine Liquorentnahme. Er tippt auf eine Autoimmunerkrankung. Durchgeführt wurde lediglich ein EMG - angeblich unauffällig. Frühere Untersuchungen zeigten hier allerdings sehr wohl Auffälligkeiten. Mit folgendem Satz wurde ich nach einem halben Tag entlassen: Das ist psychosomatisch. Als Luftrettungsassistentin verkraftet man hält den ein oder anderen Einsatz nicht... Um solchen Sätzen vorzubeugen, begab ich mich schon vor einiger Zeit sowohl zum Psychiater, als auch zum Psychologen. Psychosomatische Ursachen wurden neuer ausgeschlossen. Wie soll ich Ihrer Meinung nach verfahren? Ein normaler Arbeitsalltag ist derzeit aufgrund der nicht absehbaren Kraftverluste nicht möglich - es wäre für meine Patienten zu gefährlich. Vielen Dank ***** ***** und mit freundlichen Grüßen, ***

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Guten Tag,
Der Fehler mag darin gelegen haben, Sie ins Krankenhaus zu schicken; hier geht es leider streng um die Gebührensätze, die man erarbeiten kann, und auf eine Abklärung eines komplexen Krankheitsbildes ist man dort nicht eingerichtet; schon gar nicht fachübergreifend. Dazu kommt, dass man im Krankenhaus meist von unerfahrenen Assistenten betreut wird statt (wie in Praxen) von erfahrenen Fachärzten.
Die hohen Entzündungswerte weisen ja nun deutlich darauf hin, dass es sich nicht um ein psychosomatisches geschehen handelt; abgesehen von der schon erfolgten Abklärung. Ich schlage vor, der Hausarzt ruft in der Klinik an und fragt, warum man von der Lumbalpunktion abgesehen habe (die ist wichtiger als eine Muskel- PE). Dann sollte diese nachgeholt werden, dann eben mit neuem Termin.
Gleichzeitig sollte ein versierter niedergelassener Neurologe eingeschaltet werden (findet man unter www.jameda.de) und parallel ein Rheumatologe, weil hohe Entzündungszeichen auch eine Polymyalgia rheumatica bedeuten könnten.
Bis zu dieser Abklärung halte ich eine Krankschreibung für gerechtfertigt.
Alles Gute!
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Guten Tag,
Gern habe ich mich Ihrer Frage angenommen und Ihnen geantwortet. Sie haben meine Antwort gelesen. Haben Sie noch eine Frage dazu? Dann stellen Sie sie mir bitte, denn natürlich schreibe ich auch gern mehr dazu. Falls nicht, wäre es nett, wenn Sie meinen Rat mit einer freundlichen Bewertung danken würden, denn nur dann erhalte ich als Honorar für meine Hilfe eine anteilige Vergütung aus Ihrem Gutscheinguthaben. Ihnen entstehen dadurch keine weiteren Kosten.
Herzlichen Dank und alles Gute!