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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 24204
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Seit mehr als 20 Jahren missbrauche ich Abführmittel (Bekunis),

Kundenfrage

Seit mehr als 20 Jahren missbrauche ich Abführmittel (Bekunis), zum Teil in sehr hohen Dosen und täglich. Inzwischen habe ich die Dosis deutlich reduziert. Doch ohne ihre Einnahme habe ich keinen Stuhlgang mehr - auch nach Tagen noch nicht. Stattdessen wird mir so übel, dass ich Mich fast übergeben muss. Habe dies schon für bis zu 12 Tage ausgehalten und dann doch wieder Tabletten genommen - eine Erleichterung. Mein Hausarzt, Fachgebiet Gastrologie, sagt, dass es keine Möglichkeit nach so langer Zeit mehr gibt, die verlorene Darmmuskulatur aufzubauen. Ich müsste mit geringen Dosen Leben. Macrogol als Alternative hat er schon versucht - klappt nicht. Ich vertrage übrigens nur noch sehr weiche Lebensmittel wie Kartoffeln, helles Brot. Harte Schalen, rohes Gemüse oder Obst wie Äpfel nur schwer. Ebenso Fettiges. Meine Blutwerte sind aber, zuletzt vor vier Wochen geprüft, in allen Punkten in Ordnung. Kalium ist am unteren Ende des Toleranzwertes, aber gut. Die Niere ist aus der Hochdosis-Phase leicht geschädigt, aber hier sagt der NEPHROLOGE, dass eine Heilung ausgeschlossen sei, aber der Erhalt des Status quo das Ziel. Frage: Stimmt es, dass die Darmmuskulatur zerstört bleibt und infolgedessen die Abführmittel weiterhin notwendig sein werden?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Guten Tag,
Es ist nicht die Muskulatur allein, sondern auch die Erregbarkeit der der Nerven, die die automatischen Bewegungen des Darmes steuern, die gelitten haben.Dieser Automatismus, der unabhängig von unserem Denken und Tun den Darm steuert, geht oft ganz verloren.
Auf alle Fälle sollten Sie Kalium ausgleichen (z. B. mi Kalinor Brause), denn das braucht die Muskulatur unbedingt.
Und ansonsten, da ein osmotisches Präparat wie Macrogol nicht hilft, niedrige Dosen Bisacodyl nehmen, wenn es ohne nicht geht.
Was in 10 Jahren ist, wird man sehen, manchmal stellt sich eine gewisse Besserung nach einer langen Erholungszeit noch ein.
Alles Gute!
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Guten Tag,
Gern habe ich mich Ihres Problems angenommen und Ihnen geantwortet. Sie haben meine Antwort gelesen. Haben Sie noch eine Frage dazu? Dann stellen Sie sie mir bitte, denn natürlich schreibe ich auch gern mehr dazu. Falls nicht, wäre es nett, wenn Sie meinen Rat mit einer freundlichen Bewertung danken würden, denn nur dann erhalte ich eine anteilige Vergütung aus Ihrem Gutscheinguthaben für meine Hilfe. Ihnen entstehen dadurch keine weiteren Kosten.
Herzlichen Dank und alles Gute!

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