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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 11441
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Bei vielen Ärzten mit verschiedenen Symptomen

Kundenfrage

Guten Morgen. Ich war schon bei vielen Ärzten mit verschiedenen Symptomen. Ich vermute allerdings, dass man die Symptome als Ganzes sehen muss und habe bisher keinen Allgemeinarzt gefunden, der sich nicht auf einen Aspekt eingeschossen hätte. Für gewöhnlich forsche ich nicht im Internet nach Krankheiten, da allerdings mein Leidensdruck zunimmt hoffe ich nun auf wenigstens eine Idee.

Zu mir: Ich bin weiblich, 26 Jahre alt, 1,68 groß, 57 kilo schwer. Hier meine Symptome im Überblick (ich versuche so genau wie möglich zu sein:)

- zu hoher Puls (seit dem Kindesalter)

- starke Kopfschmerzen (wdh MRTs unauffällig)

- Schwindel nach dem Aufstehen, nach Belastung

- Herzrasen und Stolpern (Kardiologe ohne Diagnose)

- wiederkehrende Vaginalmykosen

- wiederholtes Ausrenken der Gelenke- vor allem Hüfte, Knie, Wirbelsäule, Handgelenk, Finger (Orthopäde sagt schwaches Bindegewebe, mehr Sport treiben)

- seit einem Jahr Durchfälle mit teilweiser Ausscheidung komplett unverdauter Nahrung (vor allem bei zuckerhaltiger Nahrung, Milchprodukten und auch bei Stress, ähnlich dem Reizdarmsyndrom)

- Gewichtsverlust (in 2 Monaten von 64 auf 56 Kilo, mittlerweile stabil bei 57 Kilo)

- Reizbarkeit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit

- hohe Schmerzempfinglichkeit, Neigung zu blauen Flecken

- Koordinationsprobleme (ständiges Stoßen, Gegenlaufen, Stolpern, wird oft als Tollpatschigkeit abgetan- breche und stauche mir allerdings auffällig oft etwas)

- Vergesslichkeit (Kurzzeit)

- sehr zarte, empfindliche Haut
- Dammhaut spannt stark, Risse bereits durch die Benutzung von gewöhnlichem Toilettenpapier.
- restless legs, kribbeln, Hitzegefühle
- sehr leichtes Frieren, gelegentlich Hitzewallungen.
- gelegentlich schmerzende Beine
- Sodbrennen
- teilweise sehr starkes Herzklopfen (man liegt im Bett und hat das Gefühl, es würde sich mitbewegen)
-Gelegentlich Schwindel nach dem Essen.

Auf folgendes wurde gestestet:

- Milchzuckerunverträglichkeit (negativ)

- Schilddrüse (Mutter Schilddürsenkrank mit Hashimoto, ebenfalls negativ)

- Entzündungen/Veränderungen im Bauchraum mittels MRT (negativ)

- Herzultraschall, Langzeit EKGs wegen Veänderung des Herzens (Herzrythmusstörungen, Puls bestätigt, aber keine Ursache)

- Hirntumor MRT (negativ)

- Venenleiden (negativ)

- Hexenschuss (negativ, Ausrenken und Verrenken hinterlässt keine bleibenden Schäden)

- Dünndarmentzündung (positiv, - Psychologische Untersuchung auf Depressionen wg Reizbarkeit, Antriebslosigkeit (negativ)

- Psychologische Untersuchung Intelligenz wg. schlechter Konzentration (normal)

- Anämie (damals positiv, heute negativ)
- Neurologische Untersuchung wg Kribbeln(unauffällig)

Familienkrankheiten:
Vater: Herzrythmusstörungen, Herzinfarkte- nimmt Betablocker, Säure-Reflux, Blutgerinnungsstörung
Mutter: Schilddrüse (Hashimoto)

2006 wurde bei mir Lichen Sclerosus et atrophicus festgestellt. Ein Wechsel aus Mykosen und Schüben hat danach mein Leben begleitet. Das allerdings ist nicht mein größtes Problem. Vielmehr, dass die Mykosen nicht in den Griff zu bekommen sind. Da mit einem Pilz auch bröckliger, weißer Ausfluss einhergeht bin ich unsicher, ob es sich wirklich um einen handelt. Der Ausfluss ist in 80% der Fälle und im ganzen letzen Jahr normal gewesen. Bläschen sind dazugekommen. Mein Gynäkologe tat Bläschen und starke Rötung als "Rasierpickel" ab, dabei habe ich mich zu diesem Zeitpunkt vor zwei Wochen rasiert und ich bin sehr wohl in der Lage zu unterscheiden. Nystalocal hilft gut, allerdings nur so lange man es anwendet, bzw. kurze Zeit Beschwerdefreiheit. Mittlerweile glaube ich, dass nicht die LS Schuld ist, sondern das Problem ein anderes ist. Weiße Flecken und Schübe habe ich nämlich fast gar nicht. Geschlechtsverkehr ist gänzlich unmöglich.

Basentabs wegen Übersäuerung funktionieren ganz gut, allerdings schwäche ich damit nur das Problem mit den Durchfällen. Nicht alles andere. Ich bin nicht sicher, ob das noch eine Rolle spielt, aber dann haben wir es komplett: In meiner Kindheit hatte ich mehrmals Scharlach, chronische Mandelentzündungen und sehr häufiges Nasenbluten. Im Alter zwischen 16 und 22 erkrankte ich insgesamt drei mal am Pfeifferischen Drüsenfieber. Die Infektion verlief jedes Mal milder, das erste Mal dauerte es fast 5 Wochen, das zweite 3 und das dritte nur knapp 2. Behandelt wurde mit Schmerzmitteltropfen, von denen ich Nesselsucht bekam. Später hatte ich häufiger Nesselsucht, obwohl ich keine Schmerzmittel mehr nahm. Die Urtikaria bekomme ich auch bei Kälte. Spielt vermutlich keine Rolle, aber ich wollte es nicht unerwähnt lassen.

Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Vielleicht erschließt sich Ihnen ja ein Bild? Wie gesagt, ich war bisher bei verschiedenen Ärzten, aber jeder geht natürlich dem offensichtlich akutestem Symptom auf die Spur und bekämpft nur dies eine. Vielleicht verbergen sich auch mehrere Dinge hinter den Symptomen, das schließe ich gar nicht aus. Hypochondrie kam mir übrigens auch schon in den Sinn, es wäre zu schön um wahr zu sein, sich alles nur einzubilden ;-)

Ich freue mich auf eine Antwort! Danke für Ihre Zeit!

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Moderator hat geantwortet vor 3 Jahren.

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