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Neuro0902
Neuro0902, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 545
Erfahrung:  Facharzt f. Neurochirurgie, Neuroonkologie
78081595
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Neuro0902 ist jetzt online.

Wie kann man am effizientesten eine hohe Dosis Fentanyl (300mikrog./h)

Kundenfrage

Wie kann man am effizientesten eine hohe Dosis Fentanyl (300mikrog./h) entgiften?
Ind.: chron.Schmerzsyndrom bei mehrfach op.cervikaler Spinalstenose; ansonsten keine Psychopharmaka; Grund des Wunsches nach Entzug: Mangelhafte Analgesie, nur NW.
Vielen Dank!
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Neuro0902 hat geantwortet vor 2 Jahren.
Guten Tag,
die effizienteste Methode so eine hohe transcutane Fentanyl Dosis zu entwöhnen ist ein Entzug unter stationären Bedingungen. Hier kann relativ zügig das Fentanyl Pflaster ausschleichen beendet werden. Der Vorteil dieses stationären Entzuges, durchzuführen in einer Einrichtungen mit Überwachungsfunktion, ist, wie gesagt, ein relativ zügiger Einzug. Die ausschleichende Beendigung (schrittweise Reduzierung) kann natürlich auch ambulant durch den Hausarzt oder Schmerztherapeuten durchgeführt werden, hier ist jedoch die Dauer bis zur Dosis "null" sehr viel länger anzusetzen.
Neben dem Entzug aufgrund mangelnder Analgesie sollte man sich natürlich parallel Gedanken über eine alternative Schmerztherapie machen. Wenn sie bereits so hohe Dosen transkutan per Pflaster bekommen ohne eine ausreichende Schmerzlinderung zu erreichen, gibt es andere teil-invasive Möglichkeiten zur Schmerztherapie. Hierunter zählt zum Beispiel eine epidurale Rückenmarksstimulation (spinal cord stimulation ) oder die Möglichkeit einer intrathekalen Morphin -Applikation über eine voll implantierte und automatisierte Medikamentenpumpe. Bei dieser Applikationsform direkt in das zentrale Nervensystem werden Tagesdosen zwischen 1 und 10 mg pro Tag benötigt. Der Vorteil ist natürlich eine deutlich geringere Tagesdosis mit kaum vorhandenen systemischen Nebenwirkungen.
Mit freundlichen Grüßen
Christian Theiß
Experte:  Neuro0902 hat geantwortet vor 2 Jahren.
Guten Tag,
die effizienteste Methode so eine hohe transcutane Fentanyl Dosis zu entwöhnen ist ein Entzug unter stationären Bedingungen. Hier kann relativ zügig das Fentanyl Pflaster ausschleichen beendet werden. Der Vorteil dieses stationären Entzuges, durchzuführen in einer Einrichtungen mit Überwachungsfunktion, ist, wie gesagt, ein relativ zügiger Einzug. Die ausschleichende Beendigung (schrittweise Reduzierung) kann natürlich auch ambulant durch den Hausarzt oder Schmerztherapeuten durchgeführt werden, hier ist jedoch die Dauer bis zur Dosis "null" sehr viel länger anzusetzen.
Neben dem Entzug aufgrund mangelnder Analgesie sollte man sich natürlich parallel Gedanken über eine alternative Schmerztherapie machen. Wenn sie bereits so hohe Dosen transkutan per Pflaster bekommen ohne eine ausreichende Schmerzlinderung zu erreichen, gibt es andere teil-invasive Möglichkeiten zur Schmerztherapie. Hierunter zählt zum Beispiel eine epidurale Rückenmarksstimulation (spinal cord stimulation ) oder die Möglichkeit einer intrathekalen Morphin -Applikation über eine voll implantierte und automatisierte Medikamentenpumpe. Bei dieser Applikationsform direkt in das zentrale Nervensystem werden Tagesdosen zwischen 1 und 10 mg pro Tag benötigt. Der Vorteil ist natürlich eine deutlich geringere Tagesdosis mit kaum vorhandenen systemischen Nebenwirkungen.
Mit freundlichen Grüßen
Christian Theiß