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Neuro0902
Neuro0902, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 545
Erfahrung:  Facharzt f. Neurochirurgie, Neuroonkologie
78081595
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Neuro0902 ist jetzt online.

Hallo, bei mir wurde letztes Jahr im Oktober ein Tumor im Rückenmark

Kundenfrage

Hallo, bei mir wurde letztes Jahr im Oktober ein Tumor im Rückenmark festgestellt. Ich hatte immer wieder Schmerzen in der Hüfte, im linken Bein Muskelschwund an der Wade un minimal taubes Gefühl im linken Fuß. Im Januar wurde ich dann operiert. Der Tumor war ein Zellteilungsfehler in der Schwangerschaft, gutartig und ich hatte ihn von Geburt an im Rückenmark. Mittlerweile war er 19 cm lang im Rückenmark. Die OP ist angeblich sehr gut verlaufen, wobei ich nach der OP für 2 Monate im Rollstuhl war und komischerweise nun mein rechtes Bein taub ist. Ich habe aber kaum Schmerzen in den ersten ein bis zwei Monaten. Je länger die OP her ist, umso stärker werden meine Schmerzen im rechten Bein. Nach zwei Monaten konnte ich wieder langsam aber unsicher gehen. Mittlerweile sehr gut laufen und fast rennen. Nun sind 10 Monate PostOP. Aber ich habe seit ca 7 Monaten spastische Nervenkrämpfe, die immer noch nicht weg sind. Die Nachsorgeuntersuchungen habe ich gemacht. Die nächste MRT Untersuchung ist Anfang November. Mir wurde bei der letzten Untersuchung gesagt das sich dort ein großes Hämatom gebildet hat, aber das müsste weg gehen, es dauert nur eine Weile. Ich habe nun sehr große Angst das ich eventuell nochmal operiert werden muss, weil ich immer noch so starke Nervenkrämpfe bzw Nervenschmerzen habe und auch mein Rücken an der OP Stelle irgendwie hart ist. Die Physiotherapeutin meinte, das die Muskeln das OP Gebiet schützen wollen. Die spastischen Nervenkrämpfe treten ungefähr 10 mal pro Tag auf. Wenn ich beim Stuhlgang drücken muss, dann nach dem Stuhlgang vermehrte Krämpfe, was mir auch Angst macht. Aber ich nehme Lyrica Im Durchschnitt 150 mg am Tag und bekomme davon auch Verstopfung. Mein Gefühl an dem rechten Bein ist nicht wirklich viel besser geworden. Ab dem Knie spüre ich nur ganz ganz wenig. Darüber eigentlich fast alles, aber irgendwie pelziger als am anderen Bein. Kraft habe ich normal und bewegen kann ich es auch normal, nur eben nicht so feinfühlig wie mit dem guten Bein. Meine Frage an sie ist, ob sie eventuell wissen ob solche Nervenkrämpfe nach dieser Zeit noch normal sein können und auch die Rückenschmerzen die sich anfühlen wie Muskelkater oder so? Und ob sie mir eventuell ein wenig die Angst vor einer erneuten OP nehmen können, denn Ich habe seit der OP im januar, die 6 Stunden dauerte, Panikattacken bekommen. Ich weiß nicht woran das liegt, aber ich hasse jetzt Krankenhäuser und habe höllische Angst wenn ich mich darin auufhalte.
Vielen Dank ***** *****
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Neuro0902 hat geantwortet vor 3 Jahren.
Guten Tag,
das ist ein wirklich sehr komplexes Thema.
1. nach so langer Zeit sollten Muskelkrämpfe nicht mehr auftreten
2. ein postoperatives Hämatom sollte sich nach 2-3 Monaten komplett aufgelöst haben
Mit freundlichen Grüßen
Christian Theiß
Experte:  Neuro0902 hat geantwortet vor 3 Jahren.
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