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Dr. R.v.Seckendorff
Dr. R.v.Seckendorff, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 848
Erfahrung:  Facharzt für Allgemeinmedizin (Schwerpunkte Innere Med./Orthopädie/Psychosomatik/Homöopathie)
75035008
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Dr. R.v.Seckendorff ist jetzt online.

Kann ein "Pfeiffer" chronifizieren?

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Dr. v. S., erst einmal vielen Dank für Ihre erste Antwort, die ich sehr schätze. Allerdings habe ich noch weitere Fragen bzw. Rückfragen. Kann ein "Pfeiffer" chronifizieren? Falls ich also wieder einen "Schub" hätte und die eitrigen Mandeln nur ein Nebenschauplatz wären, wie stellt man das fest? Wäre auch dann ein Antibiotikum angezeigt? Wären eventuell Infusionen mit dem WIrkstoff gegen Herpes sinnvoll (auf eigene Rechnung)? Vielen Dank, M.G.

drvs :

Guten abend nochmals, es freut mich dass ich Ihnen mit meiner bisherigen Antwort etwas helfen konnte. Zu Ihren weiteren Fragen: ja das Pfeiffersche Drüsenfieber kann chronifizieren. Leider sind die genauen Umstände immernoch nicht endgültig geklärt. Obwohl eigentlich lebenslange Immunität besteht, ( Neuansteckung geht also im Prinzip nicht), kann es wohl, wenn aus anderen Gründen Immunsystem geschwächt ist, zu einer Art Reaktivierung kommen, ähnlich wie die Gürtelrose bei Varizella und Lippenbläschen bei Herpes simplex. Antibiotka helfen da bestenfalls bei sekundären Bakteriellen Superinfektionen (was bei Ihnen evtl voliegen könnte). Gegen das EBV Virus allerdings nicht. bestimmte Antibiotika wie Amoxicillin sind sogar Kontraindiziert wegen vermehrtem Auftreten von Hautallergien. Natürlich wird EBV auch für chronische Erschöpfunszustände mit verantwortlich gemacht, inwieweit da auch andere Ursachen mitspielen ist ebenfalls noch nicht genügend geklärt. Wenn also trotz Beseitigung Ihrer evtl. vorliegenden Bakteriellen Komplikation immernoch Beschwerden wie LK-Schwellungen oder Müdigkeit da sind, steht die Schulmedizin leider vor einem Problem. Antibiotika helfen nicht speziell gegen EBV, und dass Infusionen mit Herpes-Mitteln helfen (Aciclovir z.B. meinen Sie denke ich), habe ich noch nicht gehört. Man kann im Blut ggf. erneut Antikörper bestimmen um zu sehen ob erneut IgM AK vorhanden sind was evtl Anhaltspunkte für "Reaktivierung" geben kann. Nur stellt sich dann weiterhin die Frage nach der Therapie. Bei chronischer Erschöpfung müssen natürlich dann andere Ursachen ausgeschlossen werden (Schilddrüse, Psychische/ Stressfaktoren usw.) Sollte wirklich ein chronsicher M. pfeiffer vorliegen könnte, wenn es Ihr Geldbeutel zulässt oder Sie Privatpatient sind eine klassische konstitutionelle homöopathische Behandlung weiterhelfen. Eine schnelle therapie-Empfehlung übers Internet wäre da eher vermessen... Es tut mir leid dass ich Ihnen da nichts konkreteres Sagen kann, hoffe aber ich konnte trotzdem ein wenig zu Ihrem Überblick beitragen. freundliche Grüsse

JACUSTOMER-ahpg9rf7- :

Sehr geehrter Dr. v. S.,

drvs :

Guten morgen nochmals, fehlt hier noch Text? Schöne Grüsse

JACUSTOMER-ahpg9rf7- :

vielen Dank ***** ***** bin weiterhin wissbegierig und ja, es fehlt noch Text. Immer, wenn ich auf "Enter" komme, um eine neue Zeile anzufangen, wird der geschriebene Text schon abgesendet.

JACUSTOMER-ahpg9rf7- :

Also, meine weiteren Fragen sind die folgenden: Halten Sie Lymphomyosot für gut bei meiner Thematik? Oder wecke ich damit "schlafende Hunde"? Außerdem sollten Sie noch dieses wissen: Ich bin am 12.08. konisiert worden. Dann habe ich einen Fehler gemacht, weil ich zwei Wochen nach der OP gebadet habe und im Badewasser waren ca. 200 ml Weihwasser (leider das, wo alle Welt die Finger drin hatte). Das lässt sich nur mit irrationaler Panik erklären. Jedenfalls sind danach die Leistenlymphknoten dick geworden und ich vermute, dass die Lymphknoten am Hals eine Folge dieser Aktion sind, weil ich bei einer Heilpraktikerin war, die mit dem Gerät von global diagnostics arbeitet und das war ähnlich einer manuellen Lymphdrainage.

Dr. R.v.Seckendorff und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Lymphomyosot ist ja ein homöopathisches Komplexmittel, was bei vielerlei Problematiken angewendet wird. Es kann bei Ihrer Geschichte, soweit ich das von Ferne beurteilen kann, angewendet werden. Zu der Sache mit dem Badewasser: wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie sich durch die Verunreinigung evtl. eine Infektion zugezogen haben (ich halte das für eher weniger wahrscheinlich), sollten Sie sich ggf. auch nochmals gynäkologisch untersuchen lassen. Ausserdem: Persistierende Lymphknotenschwellungen können, wenn Sie länger bestehen auch chirurgisch entfernt und dann pathologisch untersucht werden (dazu muss dann aber nur einer davon herausoperiert werden). Schöne Grüsse
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Dankeschön. Sie sind super! Bitte sehen Sie mir nach, dass ich mit dem justanswer- System nicht so ganz klar komme- ich werde Sie gut bewerten, sobald ich durchsteige, wie, ohne den Chat zu verlieren. Sie wissen ja, 95 % aller Computerprobleme sitzen vor dem PC.

Kein Problem, ich habe das Problem mit der Enter Taste auch, Vielen dank ***** ***** Ihrer Anfragen, Schöne Grüsse