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Dr. A. Winzer
Dr. A. Winzer, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 7
Erfahrung:  - gute allgemeinmedizinische Kenntnisse - mehrjährige Erfahrung in der Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Notfallmedizin, Allergologie
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Dr. A. Winzer ist jetzt online.

Tumor am Zungengrund und Tumor an der Tonsille

Beantwortete Frage:

Im Jan. 2013 wurde mir operat. ein Tumor am Zungengrund (T2) und ein Tumor an der Tonsille (T1) erfolgreich entfernt. Danach viele OPS zur Gaumenrekonstruktion na und Zahnfleischaufbau für Implantate na usw. Es ging wirklich vorwärts und bis auf die Strahlungsschäden, Vernarbung im Hals (Neckdes) Speichelprobleme usw. geht es mir gut und hatte Zukunftspläne. (Bin vor paar Tagen 70 geworden, aber .... na ja, sagen sie jedenfalls: Sehe sehr gut, gesund und fröhlich aus,- also noch wirklich gut zu gebrauchen. Heute hatte ich CT (gestern MRT Hals, Kopf und so,- MRT= Keine Hinweise), aber CT,- eben rief mein Onkologe an: Metastasen im Bereich des Beckenknochens !!! Nun bin ich am Ende, kann nicht schlafen und kann gar nichts mehr. Ich bräuchte (bei aller Sparsamkeit) noch etwa 2 ,5 Jahre, um dass ich unser Haus abbezahlt habe. Meine Frau allein, die kann das nicht, müsste also ausziehen. Welche Chancen habe ich, die 2-3 Jahre noch zu leben ? Ich will auch sagen, dass ich keinerlei Schmerzen habe und auch ansonsten keinerlei Auffälligkeiten im Bereich der Beckenknochen feststellen kann !!! Erst mal vielen Dank ***** ***** Micha R.

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. A. Winzer hat geantwortet vor 3 Jahren.
Dr. A. Langejuergen :

Guten Morgen, sie beschreiben einen sehr traurigen Verlauf einer doch anfängliche sehr guten Therapie. Jedoch sind Sie kein Einzelfall was den Therapieverlauf angeht. Oft können Tumore im Mundbereich frühzeitig diagnostiziert werden und mit einer Radiochemotherapie vorbehandelt und dann entfernt werden. Jedoch kann es selbst bei solch geringer Ausdehnung wie T1-T2 zu Metastasierung kommen. Wir hatten auch schon häufiger Zweittumore nach erfolgreicher Entfernung. Sie sollten jetzt nicht Ihren Lebenswillen verlieren, da Sie mir sehr stark erscheinen. Wichtig ist, dass Sie jetzt eine erneute Therapie bekommen, hier muss über eine Radio- oder Chemotherapie nach möglicher histologischer Sicherung mit Ihrem Onkologen gesprochen werden. Es sollte zumindest in Ihrem Alter immer die Lebensqualität an erster Stelle stehen. Es nutzt weder Ihnen noch Ihrer Frau, wenn Sie aufgrund der Chemotherapie die letzten Jahre im Krankenhaus verbringen. Zusätzlich sollten Sie mit Ihrer Frau einen Alternativplan ausarbeiten. Es lässt sich alles regeln, wenn man zeit zur Planung hat. Eine Prognose über die Lebenszeit lässt sich schon bei komplett vorliegender Diagnostik nicht geben, da ist es für ein solches Forum unmöglich. Machen Sie sich einen Plan: 1. Diagnostik 2. Therapie zeitgleich 3.sich über alternative Unterbringung Ihrer Frau in den nächsten Jahren informieren 4. mit Ihrer Bank über mögliche Option für das Haus sprechen. Ich wünsche Ihnen alles Gute

JACUSTOMER-jxnio772- :

Na ja, es gibt mir an sich gar nichts. Das alles hätte ich mir natürlich auch allein sagen können. Aber was, was war auch schon zu erwarten. Es war doch an sich nur ein Ausdruck meiner Verzweiflung. Dennoch...... vielen Dank

Dr. A. Langejuergen :

Dennoch würde ich mich über eine Bewertung freuen. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Frau alles Gute.

Dr. A. Winzer und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.