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Dr. Höllering
Dr. Höllering, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 10834
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Höllering ist jetzt online.

Habe am linken Unterschenkel fast ganzflächig seit einigen

Kundenfrage

Habe am linken Unterschenkel fast ganzflächig seit einigen Wochen Wolkenartige Rötungen, die je nach
Auftragen von Fettkremen mehr oder weniger Jucken auch geringfügig schuppen, ohne dass
sonst eine Verbesserung eintritt.
Habe eher den Eindruck, dass sich die Rötungen vertiefen und die Haut mit Kaltschweiss
überziehen.
Innorieren? oder Warten bis es ein offenes Bein ist und dann ein Pflegefall werden?
Alter 74.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 3 Jahren.
Guten Tag,

ein "offenes Bein" ist nur dann zu befürchten, wenn die Flecken auf Grund einer venösen Durchblutungsstörung düsterrot sind. Hier wäre dann Abhilfe durch Kompressionsstrümpfe zu schaffen. Dann werden Sie selbst damit kein Pflegefall!

Vor der Therapie aber muss die Diagnose stehen, die man aus der Ferne natürlich nicht stellen kann. Wenn die Haut schuppt, bitte nicht mit Alkohol einreiben,weil das die Trockenheit verstärkt. Da es sich um ein allergisches Ekzem handeln kann, bitte auch kein Nivea mehr wegen der dort enthaltenen Duftstoffe. Eine duftstofffreie Fettcreme wäre über das Wochenende die einzig angebrachte Therapie. Dann aber bitte ich Sie, in der nächsten Woche Ihren Hautarzt aufzusuchen,der eine Diagnose stellen kann und damitgezieltere Therapievortschläge machen.

Alles Gute wünsche ich Ihnen!
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Die Antwort ist eine Standardform, die zwar üblich aber nicht hilfreich ist,


da es mir in erster Linie auf eine FERNDIAGNOSE mit Vorbehalt geht..


 


Der Venöse Hintergrund als mögliche Ursache der Hautveränderung reicht nicht aus, um das Krankheitsbild auf eine bakterielle Ursache zurückzuführen und entsprechende Gegenmassnahmen einzuleiten oder


auszuschliessen.


Ich habe eine eindeutige Bezeichnung des Symptomkomplexes erwartet


um die damit verbundene Einengung auf die genauere Ursache dann in


einer Praxis mit den erforderlichen Technischen Diagnoseverfahren zu


vervollständigen.


Es kommt zwar das Lebensalter als Erschwerung einer stimmigen Diagnose hinzu, z.B. Diabetes milletus oder Mangel an Vitamin E aber


darauf fehlt jeder Hinweis von Seiten des Arztes.


Vielleicht kann Dr. Höllering dazu noch ergänzende Hinweise geben.


MfG

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 3 Jahren.
Dann erwarten Sie zu viel: Eine Ferndiagnose zu stellen ist Ärzten nicht erlaubt, und wäre auch leichtsinnig, weil weder ein Foto der Hautveränderungen vorliegt, noch eine persönliche Untersuchung möglich ist.

Die Antwort ist keine Standardform: Ich habe versucht, die schlimmsten Fehler, die Sie bisher bei der Behandlung gemacht haben, abzustellen.

Darum gebe ich die Frage wieder frei. Vielleicht mag sich ein Kollege Ihrem Ansinnen stellen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Eine ähnliche Antwort habe ich erwartet.


Es ist für mich wichtiger, die Urachen der Beschwerden zu erkennen, als


auf körperliche Veranlagungen, z.B. Venenschwäche, auszuweichen.


 


Diese Ursachen kann der Arzt nicht kennen - und selbst mir fällt eine rückblickende Betrachtung der auslösenden Umstände nicht leicht...


Es handelt sich nach meiner Einschätzung um eine Infektion, ausgelöst durch Reibungvorgaänge der Unterwäsche auf der Haut und damit verbundenen Abschürfungen und Abrasierungen der Beinhaare mit Kontimanation der Waschmittelreste an den Haarwurzeln.


Also ein Mittelding aus Vergiftung und allergischer Reaktion.


Dazu gehört folglich ein Wechsel des Waschmittels und eine Wiederholte Abreibung der Haut mit Alkohol - Fette zum Einreiben


helfen nicht.


Die leichte Verschuppung ist bereits verschwunden und die leichtsinnige


Umstellung auf Biomilch habe ich auch aufgegeben, weil diese Umstellung zeitlich mit dem Beginn der Hautveränderung zusammenging.


Darüber hinaus habe ich alle weiteren möglichen Infektionsquellen, wie


Leitungswasser beim Zähneputzen mit Zahnfleischbluten und verpilzte


überalterte Bettwäsche unterbrochen und mir eine kritische Betrachtung


der eigenen Lebensweise zugelegt.


Das vermag der Arzt i.d.R. nicht.


Bei den heutigen Verhältnissen im Gesundheitswesen, werde ich daher


so lange wie möglich den Besuch einer Praxis meiden, weil diese im Grunde nicht über die Kompetenz verfügt, die gesundheitlichen Einflüsse


im häuslichen Bereich wirklich zu erkennen und zu benennen.


 


MfG

Experte:  Moderator hat geantwortet vor 3 Jahren.

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