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jostel
jostel, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 76
Erfahrung:  Facharzt für Psychiatrie u. Psychotherapie, allgemeinärztlicher Bereitschaftsdient
76208594
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jostel ist jetzt online.

Hallo ich habe paar Fragen also mein Sohn ist 6 und hat adhs

Kundenfrage

Hallo ich habe paar Fragen also mein Sohn ist 6 und hat adhs mit tics er bekam resperidon das müsste man aber absetzen weil er es nicht vertragen hat. Jetzt bekommt er seid eine Woche strattera und seid drei tagen medikent mir faellt aber auf das es sehr aggressiv geworden ist und gereitzt und er isst weniger. Er schlägt mich sogar und beisst mich und spuckt auf mich und seine tics sind auch mehr geworden. Ich bin sehr beunruhigt denn ich verstehe nicht warum er auf die Nebenwirkungen so.reagiert. zudem hat er Asthma und wie ich erfahren hab darf er die beiden medis gar nicht mit salbultamol nehmen. Kann ich die Nebenwirkungen tolerieren oder muss er wieder was anderes nehmen. Bitte hilft mir
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  jostel hat geantwortet vor 3 Jahren.

jostel :

Sehr geehrte Fragestellerin, ich kann Ihnen jetzt kurz im Chat antworten, wenn Sie möchten.

jostel :

Schreiben Sie mir einfach, ob das für Sie OK ist. Ansonsten werde ich auf Ihre Frage im Frage-Antwort-Modus antworten.

jostel :

Hallo.. jetzt können wir hier miteinander chatten.

JACUSTOMER-x20m1kvn- : Bitte um Antwort
jostel :

Bekommt ihr Sohn derzeit Strattera und Medikinet gleichzeitig? Oder wurde von Strattera auf Medikinet umgestellt?

JACUSTOMER-x20m1kvn- : Ok was können sie mir zu mein Problem sagen und raten
jostel :

Bei ADHS, Tics und aggressiven Verhaltensweisen kann Strattera eine gute Wahl sein.

JACUSTOMER-x20m1kvn- : Er bekommt seid eine Woche stattera und seid drei Tagen medikent
jostel :

Bei Umstellungen der Medikation, insbesondere bei mehrfachen, kann es jedoch in den ersten Wochen zu einer vermehrten Anspannung und Aggression kommen.

jostel :

Das wäre nicht untypisch. Mein Rat wäre, zunächst abzuwarten, ob das Medikament zukünftig besser vertragen wird. Die Chancen dafür sind nicht schlecht.

jostel :

Auch werden die beiden Medikamente sicher noch je nach Verlauf anders dosiert werden.

JACUSTOMER-x20m1kvn- : Er war vorher nicht so aggressiv und ich weiß nicht wie weit ich das tolerieren kann er hat meine arme gekratzt und mich gebissen . Und so wie ich gehört habe darf er die Medis wegen sein Asthma gar nicht nehmen oder
jostel :

Meines Erachtens lohnt es sich zu warten, bis die Medikamente von Ihrem Sohn besser toleriert werden und die Medikation besser eingestellt ist.

jostel :

Es kommt auf die Ausprägung des Asthmas an und auf die bestehende Asthma-Medikation. In jedem Fall sollten Sie sich beim Kinderarzt rückversichern, auch beim behandelnden Kinderpsychiater die Asthma-Medikation ansprechen. Es kann durchaus zu Wechselwirkungen kommen.

JACUSTOMER-x20m1kvn- : Er sollte morgen aus der Klinik entlassen werden mir gefällt es nicht denn er isst auch sehr wenig hat kaum Hunger und mir macht es Panik denn er haluziniert auch er sieht gestalten ich weiß aber nicht ob er nur fantasiert aber er sieht die und redet mit denen ich hab Panik
jostel :

OK... sprechen Sie Ihre Bedenken offen mit den Stationsärzten an, und geben Ihre Beobachtungen dort genau wieder. Sagen Sie auch, dass Sie die aggressiven Ausbrüche Ihres Sohnes problematisch finden und bitten um Verordnung einer Bedarfsmedikation, falls die Aggressivität zunehmen sollte.

JACUSTOMER-x20m1kvn- : Aber ich will nicht wieder was neues geben warum reagiert er so stark auf Nebenwirkungen
jostel :

Wie gesagt, nach medikamentösen Umstellungen und Neueinstellungen kann es erstmal zu solchen Symptomen kommen. Vielleicht besprechen Sie in der Klinik, dass in Ihren Augen eine Entlasung verfrüht ist, und dass ihr Sohn erst entlassen werden sollte, wenn die Umstellung der Medikation besser vertragen wird.

JACUSTOMER-x20m1kvn- : Wann weiß man das er es verträgt wie lange gibt man dem ganzen denn Zeit
jostel :

Es kann natürlich auch andere Ursachen für die Verhaltensänderungen Ihres Sohnes geben, die vielleicht auch mit dem Aufenthalt in der Klinik zusammenhängen. Besprechen Sie Ihre Beobachtungen mit den Ärzten dort, auch Ihre Unsicherheit bezüglich der Entlassung. Holen sie sich Hilfe.

jostel :

Ich denke, dass eine Umstellung durchaus eine Woche bis 10 Tage lang anfänglich Probleme machen kann.

JACUSTOMER-x20m1kvn- : Ich bin schön seid vier Wochen hier morgen bekommt er schon eine Woche strattera Nein mein Sohn ist impulsiv gewesen aber nicht so aggressiv.
jostel :

Es ist aber oft so, dass die Symptomatik in der Klinik und zu Hause nicht miteinander zu vergleichen ist. Es kann sein, dass Ihr Sohn nach Entlassung aus der Klinik bei Ihnen doch ruhiger ist als noch in der Klinik.

JACUSTOMER-x20m1kvn- : Morgen kriegt er Schon eine Woche strattera und ich hab Angst denn ich noch ein baby zu Hause.
jostel :

Die Aggression ist medikamentös mit am schwersten in den Griff zu bekommen, Risperdal scheint bei Ihrem Sohn nicht funktioniert zu haben. Fragen Sie die Ärzte nach Alternativen hierzu.

jostel :

Ich kann Ihre Ängste sehr gut verstehen, überlegen Sie mit den Ärzten beim Entlaßgespräch was zu tun ist, und äußern Sie Ihre Angst vor aggressiven Ausbrüchen. Eventuell kann zum Übergang noch ein Medikament zur Dämpfung der Aggression verordnet werden. Wichtig ist aber, dass Sie das bei den Ärzten vor der Entlassung problematisieren.

JACUSTOMER-x20m1kvn- : Ich erkenne mein Sohn nicht mehr ich will doch nur das es ihn gut geht er ist aber erst so aggressiv seid er strattera nimmt und bis jetzt die medis wirken bei dem auf eins und vetschlimmern das andere
jostel :

Die Kombination ADHS, Tics und Aggressivität ist leider immer eine enorme Herausforderung und oft müssen ganz verschiedene Medikamente und Therapien probiert werden. Dass bei Ihrem Sohn noch Asthma dazukommt macht es nicht einfacher. Vielleicht vereinbaren Sie mit den Ärzten, dass Sie Ihren Sohn nach Entlassung wieder ambulant vorstellen können damit die Medikamente besser angepasst werden können. Sollte die Aggression auf Dauer erhöht sein, wird es sicher auch eine Lösung geben. Ich kann Ihre Sorge sehr gut verstehen, weiß aber auch dass diese Störung gar nicht leicht zu behandeln ist.

JACUSTOMER-x20m1kvn- : Ja ich bin auch so langsam am Ende mit dem nerven denn ich sehe keine Besserung sondern Verschlechterung und ich weiß das er dem Arzt nicht leicht macht denn medis die sein adhs dämpfen verschlimmern oft seine tics und medis die seine tics behandeln verschlimmern seine Konzentration.
jostel :

Besprechen Sie also mit den Ärzten vor Entlassung Ihre Beobachtung der erhöhten Aggression ihres Sohnes. Fragen Sie nach einem möglichen Ersatz von Risperdal, welches vermutlich eingesetzt wurde um aggressives Verhalten einzudämmen. Eventuell muss dann vorübergehend noch ein weiteres Präparat eingesetzt werden.

jostel :

Oft ist es aber auch so, dass man erst zu Hause, im normalen Lebensumfeld des Kindes eine befriedigende Einstellung vornehmen kann. In der Klinik gelingt das oft nicht so gut, wie zu Hause.

jostel :

Geben Sie sich und Ihrem Sohn also noch etwas Zeit und schauen Sie, wie sich Ihr Sohn zu Hause macht.

jostel :

Sie haben Recht, mit dem was Sie über tics und aggressive Verhalten schreiben, leider ist es so, und deshalb ist die medikamentöse Einstellung immer schwierig. Das Finetuning sollte aber zu Hause erfolgen. Nur in seinem normalen Lebensumfeld kann man Ihren Sohn gut beurteilen und die Medikation so einstellen, dass er auf Dauer weniger Beschwerden hat.

JACUSTOMER-x20m1kvn- : In Moment haette ich Angst ihn mit dem baby alleine zu lassen denn ich hab selber wenn er so ausrastet Angst vor ihn. Und das ist ja nicht normal ich schaeme mich dafür aber ich hab wirklich Angst vor ihn.
jostel :

Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihren Sohn und für sich selbst, besprechen Sie Ihre Bedenken mit den behandelnden Ärzten.

jostel :

Mit dem Baby würde ich ihn sicherlich mit seiner Symptomatik auch nicht alleine lassen. Wenn es nötig sein sollte, holen Sie sich Hilfe, beantragen Sie eine Familienhilfe und wenden Sie sich an eine Erziehungsberatungsstelle. Ich bin sicher, man wird Sie mit diesen Problemen nicht alleine lassen.

jostel :

Ich hoffe, ich konnte Ihnen wenigstens ein paar Anregungen geben, bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich aus der Ferne nicht untersuchen kann und Ihnen damit keine konkreten Behandlungsvorschläge machen kann. Sorgen Sie gut für sich und damit auch für Ihren Sohn.

jostel :

Über eine Bewertung im Anschluss würde ich mich freuen.

jostel :

Liebe Fragestellerin, bitte nehmen Sie sich noch Zeit, meine Antworten im Anschluß kurz zu bewerten. Vielen Dank.