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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 24368
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, mein Vater bekommt seit seiner Whipple op vor 5 Jahren

Kundenfrage

Hallo,
mein Vater bekommt seit seiner Whipple op vor 5 Jahren alle zwei Wochen Chemo nachdem sich ein rezediv sowie Lungenmetastasen gebildet hat.
Die Chemo stoppt den Tumor mittlerweile zwar aber nur solange er sie bekommt, seine Werte sind sehr schlecht und er wird auch künstlich ernährt.
Nun haben die Ärzte eine angehende Leberzirrhose festgestellt, aszites im Bauch und denken dass diese durch eine Autoimmunhepatitis ausgelöst wurde.
Kann eine Autoimmunbehandlung überhaupt während Chemo eingesetzt werden bzw wie stehen seine Chancen? Eine Transplantation würde er nicht schaffen?
Wie würden Sie sein Stadium einschätzen wie lange hat er noch?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 3 Jahren.

Dr. Höllering :

Guten Tag,

Dr. Höllering :

Es ist schade, dass es Ihrem Vater so schlecht geht, das tut mir Leid. Eine Transplantation kommt bei einem metastasierenden Krebsleiden nicht in Frage, denn die Leber wäre viel zu gefährdet, innerhalb von Monaten durch Metastasen kaputt zu gehen oder n einer neuen Hepatitis.

JACUSTOMER-s2xfmjdp- : Guten Tag,
Dr. Höllering :

Die Hepatitis mag Folge der Chemotherapie sein, aber auch ander gründe (Viren etc) haben, die man nicht kennt. Man wird sie nicht nachhaltig behandeln können.

JACUSTOMER-s2xfmjdp- : eine andere therapiemöglichkeit gibt es nicht oder bei einer autoimmunhepatitis?
JACUSTOMER-s2xfmjdp- : und wenn er jetzt weiter Chemo bekommt geht die Leber doch noch viel schneller kaputt oder?
Dr. Höllering :

Nein. Wäre auch nicht hilfreich, weil eine Zirrhose eine vernarbte Leber ist; der Schaden ist also irreversibel.

JACUSTOMER-s2xfmjdp- : Gibt es irgendwelche Empfehlungen?
Dr. Höllering :

Ganz ehrlich: Möchte Ihr Vater die Chemo noch?

Dr. Höllering :

Er ist wahrscheinlich gar nicht so alt, aber es ist zu überlegen, ob man ihn damit weiter quälen soll.

Dr. Höllering :

Was denkt er darüber?

JACUSTOMER-s2xfmjdp- : Das ist das Problem er klammert sehr an seinem Leben.
Dr. Höllering :

Chemo verlängert das Leben bei Pankreaskarzinomen höchstens einige Monate, verleidet einem das Leben aber massiv.....

JACUSTOMER-s2xfmjdp- : aber was ist weniger qualvoll?
Dr. Höllering :

Ok, wenn er das tut, dann ist es seine Entscheidung. Dann muss er mit seinen Onkologen sprechen, ob die noch weiter therapieren wollen. Ich fände es für mich selber zu qualvoll, denn das Wasser im Bauch läuft nach, essen kann man nicht, Schmerzen, Übelkeit, Krankenhaus....

Dr. Höllering :

Ich weiß nicht, wie alt Ihr Vater ist. Ich bin 55 und sehr lebenslustig, aber ich würde die Chemo absetzen und nach auase wollen für noch ein paar Monate.

Dr. Höllering :

Hause, pardon.

Dr. Höllering :

Die Chemo kann ihn ja nicht mehr heilen. Warum sein Leben so erschweren? Was sagen denn seine Onkologen dazu?

Dr. Höllering :

Und: Weiß Ihr Vater, dass man ihn nicht mehr heilen kann?

Dr. Höllering :

Ich denke, viel mehr als einige Monate werden es nicht sein... Wenn es ein Jahr wäre,wäre es ein Wunder.

Dr. Höllering :

Möchten Sie mir nicht bitte meine Fragen beantworten? Sie haben eine wichtige, schwere Frage an mich gestellt, und ich habe mich um Ihre Sorge gekümmert.... Mit meiner Antwort wollte ich Sie nicht einfach so alleine lassen!

Dr. Höllering :

Ich hoffe, dass Sie sich bald noch einmal zurück melden.

JACUSTOMER-s2xfmjdp- : Vielen Dank für ihre Antwort ich werde mit ihm sprechen und seine letzte zeit so schön wie möglich für ihn gestalten
Dr. Höllering :

Das ist eine sehr schöne Idee. Sagen Sie ihm liebevoll, dass er sich nicht quälen soll, dass es noch eine schöne Zeit sein soll. Bitte sprechen Sie auf keinen Fall über Wochen oder Monate.... Und vorher mit den behandelnden Ärzten, denn ich weiß ja nur, was Sie mir geschrieben haben, und das ist nur ein Teil. Ich wünsche ihm von Herzen, dass es ihm noch eine ganze Weile etwas besser geht, so dass er seine Familie genießen kann, und Ihnen wünsche ich Kraft!

Dr. Höllering :

Ich habe Ihnen zwar wenig Hoffnung machen können, aber hoffentlich doch Entscheidungshilfe gegeben. Ich freue mich,wenn Sie mein Engagement für Sie mit einer freundlichen Bewertung honorieren. Herzlichen Dank!

Dr. Höllering :

Guten Tag,

Gern habe ich mich um Ihre Sorgen gekümmert und Ihre Fragen beantwortet, und Sie haben meine Antworten gelesen. Haben Sie noch eine Frage dazu? Dann stellen Sie sie mir gern. Falls nicht, wäre es nett, wenn Sie meinen Rat nun mit einer freundlichen Bewertung danken würden. Nur so erhalte ich ein Honorar für meine Hilfe, und das ist eine Grundlage dafür, dass wir diese Beratungsseite aufrecht erhalten können.

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 3 Jahren.
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