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Dr. Berghem
Dr. Berghem, Facharzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 559
Erfahrung:  Facharzt für Kinderheilkunde, 17 Jahre Erfahrung in stationärer psychosomatischer Rehabilitation Erwachsene und Kinder, Allergologe, Naturheilverfahren
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Dr. Berghem ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, es geht um meinen 2 1/2 jährigem

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
es geht um meinen 2 1/2 jährigem Sohn, der schon immer viel getrunken hat (vorzugsweise aus seiner Flasche, fast immer Wasser (ganz selten Säfte)). Bisher habe ich mir über sein Trinkverhalten keine Sorgen gemacht, da er ansonsten auch nicht krank oder verändert wirkt. Nun geht er seit 3 Wochen in den Kindergarten. Zu Beginn lief es auch recht gut, seit 2 Tagen jedoch nicht mehr. Er möchte dort nicht bleiben, wenn ich ihn abgebe. Daher habe ich ihm seine Trinkflasche -gefüllt mit Wasser- mitgegeben, da er diese auch zur Beruhigung nimmt. Andere Kinder haben ein Stofftier oder einen Schnuller, er nimmt seine Flasche. Er hält sie auch abends zum Schlafen im Arm, wie einen Teddy. Die Flasche beruhigt ihn stets. Leider ist es nun so, dass er diese Flasche im Kindergarten nicht mehr (oder nur noch, wenn er gut abgelenkt und beschäftigt wird) hergibt und ständig trinken möchte. Er möchte sie, laut Erzieherin, ständig gefüllt bekommen und immer trinken. Das ging wohl so weit, dass er innerhalb von 30 Minuten 3 Flaschen (ca. 300ml pro Flasche) getrunken hat. Dadurch isst er dann natürlich auch nichts. Ich habe gelesen, dass das auch ein Zeichen für Diabetes sein kann und zu viel Flüssigkeit nicht gut für Darm und Niere ist. Jetzt mache ich mir ernsthafte Sorgen und frage mich, wie ich ihm die Flasche abgewöhnen kann und vor allem, ob es schädlich ist, wenn mein Kind so viel trinkt... Ab welcher Menge ist es schädlich? Welche Symptome kommen hinzu, wenn es sich um Diabetes handelt? Wie gesagt, bei uns zu Hause trinkt er auch viel (ich würde schätzen max. 6 Flaschen in 24h), aber nicht so viel wie im Kindergarten...er trinkt bevorzugt aus der Flasche, aber auch aus Bechern). Ich befürchte ja, dass er auch oft aus Langeweile oder Gewohnheit danach fragt bzw. wenn er sich nicht wohlfühlt und Angst hat. Aber ganz wichtig für mich: ab wann ist zu viel Flüssigkeit bedenklich? Ansonsten ist er wirklich fit, kein Fieber o.ä.... Danke XXXXX XXXXX Hilfe!!!!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Berghem hat geantwortet vor 4 Jahren.

Dr. Berghem :

Sehr geehrte besorgte Mutter,


gerne will ich Ihnen raten...

Dr. Berghem :

leider machen Sie sich völlig zurecht Sorgen.

Dr. Berghem :

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, ist das die ausschließliche Trinkmenge, er bekommt keine Milchflaschen mehr.

Dr. Berghem :

Wenn er schon zuhause 6 x 300ml = 1,8 Liter trinkt, ist das definitiv zu viel.

Dr. Berghem :

In den meisten Fällen ist das das mit Abstand erste Symptom bei Diabetes. Mehr tritt am Anfang selten auf. Wenn man dann die Trinkmenge vorsätzlich reduziert und dem Kind nicht so viel zu trinken gibt, wie es will, dann drohen Bewußtlosigkeit oder Übelkeit, Erbrechen.

Dr. Berghem :

Also lassen Sie Ihren Sohn bitte trinken, so viel er will. Und gehen Sie morgen zum Kinderarzt. Der wird einen Blutzuckertest und eine Urinuntersuchung machen und dann sehen Sie klarer. Im besten Fall ist es tatsächlich nur eine Angewohnheit - dann kann man ihm das abgewöhnen, aber erst dann.

Dr. Berghem :

Sicher haben sie noch Fragen, ich antworte gerne weiter. Heute bin ich noch etwa 2 Stunden online.

Dr. Berghem :

Herzliche Grüße

Customer: Danke, XXXXX XXXXX sehr nett, lieben Dank für die schnelle Antwort. Dann werden wir einen Zuckertest machen lassen.
Customer: Wie schnell kann es zu einer Bewusstlosigkeit kommen? Ist das nun sehr akut?
Customer: Das macht mir nun natürlich wieder Sorgen...
Dr. Berghem :

Nein, machen Sie sich da mal keine Sorgen. Er hat das ja schon länger. Wenn er ansonsten gesund ist (nicht einen massiven Infekt hat) und genug trinkt, kann das eigentlich nicht passieren. Ich würde nur eben nicht noch Wochen warten.

Customer: Das werde ich nicht! Ich rufe direkt morgen früh bei unserem Kinderarzt an!!! Ich danke XXXXX XXXXX für Ihre Hilfe und wünsche Ihnen einen schönen Abend!
Dr. Berghem :

gerne! Ich drücke Ihnen die Daumen!

Dr. Berghem :

Wenn Sie meine Antworten hilfreich fanden, freue ich mich über eine positive Bewertung, dann werde ich auch für meine Bemühungen bezahlt.

Customer: Merci :-)
Dr. Berghem und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.