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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 24835
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, meine Mutter leidet an Alzheimerdemenz. Sie nimmt

Beantwortete Frage:

Hallo,
meine Mutter leidet an Alzheimerdemenz.
Sie nimmt Seroquell 50 mg 0-0-1 und Axura 20mg 1-0-0. Sie hat pflegestufe 1, die Stufe 2 ist vom MDK abgelehnt worden.
Mein Vater kümmert sich um seine Frau den ganzen Tag. Er ist schwer krank ( Leber CA)
und er hat (auf die Empfehlung der Hausärztin) eine Reha für Sie und Ihn als Begleitperson beantragt.Seine KK hat es auch schon genehmigt. Meine Frage:Die Krankenkasse meiner Mutter hat die Reha abgelehnt,mit der Begründung, dass die Demenz zu fortgeschritten ist und eine positive Rehaprognose nicht realistisch gesehen wird. Der Widerspruch ist auch abgelehnt worden.Die HÄ hat die Reha meiner Mutter nochmals begründet. Könnten Sie mir weiter helfen? Was kann man noch tun? Mein Vater bräuchte wirklich eine Auszeit.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.

Dr. Höllering :

Guten Morgen.

Dr. Höllering :

meine Antwort wird Ihnen nicht gefallen: Medizinisch wird man keine Handhabe für eine Reha für Ihre Mutter haben, auch eine Klage wird erfolglos sein, weil eine Alzheimerpatientin von einer Reha nicht profitiert (im gegenteil, durch die ungewohnte Umgebung).

Dr. Höllering :

Die einzige machbare Möglichkeit ist, wenn jemand von Ihnen sie in der Zwischenzeit hütet, oder man ihr eine Kurzzeitpflege zumutet.

Dr. Höllering :

Das würde ich zu Gunsten Ihres Vaters machen....

Customer:

Ja, aber ,es gibt doch Einrichtungen, wo der Alzheimerkranke betreut wird und die Betreuungsperson irgendwelche Anwendungen bekommt. Muss dann mein Vater die Reha beantragen und Mutter geht mit? So etwas ähnliches wie Mutter- Kind -Kur

Customer:

Was ich noch wissen wollte, der MDK hat höhere Stufe abgelehnt,mit der Begründung,dass der Zustand meiner Mutter nicht so schlimm sei und auf der anderen Seite, wird eine Reha nicht genehnigt, weil sie nichts bringt.

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
Irgendwie ist der Chat kollabiert, darum hier.

bei diesen von Ihnen genannten Einrichtungen müsste die Mutter die Reha genehmigt benommen, und Ihr Vater ginge dann mit, nicht umgekehrt. Und die Reha Ihrer Mutter will man ja nicht genehmigen.

Das Problem ist, dass der Zustand im Auge der Kasse "nicht schlimm" ist, was daran liegt, dass sie gewisse fest definierte Handreichungen noch selber erledigen kann (danach bemisst sich die Pflegestufe). Die Reha aber wird von einer anderen Stelle genehmigt bzw. abgelehnt, die aber nicht auf dem Ist- Zustand entscheidet, sondern dahin gehend, ob man sich eine deutliche und nachhaltige (!)Besserung des Zustandes Ihrer Mutter von der Reha versprechen kann. Das kann man nicht, weil das in der Natur der Krankheit liegt, und hier ist das Problem.

Vielleicht finden Sie hier: http://www.alzheimerforum.de/2/10/4/2/21042inh.html noch ein Angebot, was die Kasse wenigstens etwas unterstützen würde. Falls sie das aber ablehnt, haben Sie leider keine rechtliche Handhabe.