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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 25033
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Meine Mutter 83j. leidet an AMD am rechten Auge. Vor Woche

Kundenfrage

Meine Mutter 83j. leidet an AMD am rechten Auge. Vor Woche wurde von ihrem Augenarzt eine Avastinbehandlung durchgeführt. Nun überweist sie ihr Augenarzt zu zwei weiteren Augenärzten zu einer Jodinjektion. Sie wurde nach Jodallergie gefragt. Müsste nicht erst ein Test durchgeführt werden und was soll die Jodbehandlung bewirken? Die Jodinjektion soll schon morgen durchgeführt werden, sie war nicht vorher zur Besprechung dort. Sollen wir noch einen neutralen Augenarzt konsultieren?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.

Dr. Höllering :

Guten Tag,

Dr. Höllering :

ich halte das für ein schlichtes Missverständnis, denn man injiziert kein Jod ins Auge, und schon gar nicht gegen AMD. Jod ist ein hervorragendes Desinfektionsmittel und wird daher als Spülung vor der Injektion am Auge verwandt.

Dr. Höllering :

Insofern brauchen Sie keine Zweitmeinung, sondern nur einen Anruf bei den Ärzten zu denen Ihre Mutter überwiesen wurde. Diese würde ich fragen, was genau injiziert werden soll.

Dr. Höllering :

Es gibt als alternative Heilmethode die Jod- Iontophorese, deren Wirksamkeit aber nicht nachgewiesen wurde und die m. E. von den Krankenkassen auch nicht bezahlt wird. Dazu die deutsche Arzneimittelkommission: "Nach Ausschluss von Kontraindikationen (Uveitis, Engwinkelglaukom, Jod-Allergie, Schilddrüsenfunktionsstörung) wird im Rahmen eines "integrierten Therapiekonzeptes bei altersbedingter Makuladegeneration" eine Jod-Iontophorese-Behandlung angeboten. Es gibt keinen sicheren Beweis für die therapeutische Wirkung einer Sprüh- und Iontophorese-Behandlung bei AMD. Vor Empfehlung bzw. Anwendung dieser Verfahren muss sichergestellt sein, dass zunächst eine fachlich korrekte Diagnosestellung erfolgt ist und den Patienten evaluierte Therapieverfahren nicht vorenthalten bzw. allgemeinärztliche Behandlungen weder beeinträchtigt noch vernachlässigt werden.

Solange keine evaluierten Studien über die präventive oder therapeutische Wirksamkeit der genannten Verfahren bzw. Anwendungen bei AMD bekannt sind, wird von einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen bzw. einer Aufnahme in den Leistungskatalog der GKV abgeraten".

Dr. Höllering :

Vielleicht ist es so etwas? (http://www.makula.augenarzt-glass.de/)

Dr. Höllering :

Jedenfalls sollten Sie unbedingt wissen, was man plant, bevor Sie Ihre Mutter anmelden. Denn natürlich muss eine Jodallergie sicher ausgeschlossen sein, bevor man irgendeine Jodtherapie beginnt.

Dr. Höllering :

Alles Gute Ihrer Mutter!

Dr. Höllering :

Guten Abend,

Gerne habe ich mich Ihrem Problem gewidmet und Ihre Frage zügig, ausführlich und fachgerecht beantwortet, und Sie haben meine Antwort gelesen. Möchten Sie noch etwas wissen? Dann fragen Sie mich gern! Wenn nicht, bitte ich nun um eine freundliche Bewertung meiner Arbeit, denn nur damit erhalte ich das von Ihnen angezahlte Honorar.

Herzlichen Dank und alles Gute!

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
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